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Weiterer Stellenabbau in den USA - immer mehr von Arbeitslosigkeit bedroht

Autor: Markus
abgelegt in: Wirtschaft

Im Mai wurden in den USA fast 50.000 Arbeitsplätze abgebaut. Damit setzt sich ein Besorgnis erregender Trend auf dem Arbeitsmarkt fort, der auch den DAX nicht kalt ließ.

Arbeit public domainEs kommt nicht ganz überraschend, schließlich werden schon zum fünften Mal in Folge Arbeitsplätze abgebaut. Schon vor einem Monat habe ich darüber berichtet und schon damals musste der FED-Chef zugeben, dass es sich um eine Rezession handeln könnte. Seit Anfang des Jahres sind in den USA 390.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Damit steigt die Arbeitslosigkeit in den USA auf 5,5 Prozent. Dies ist schon schlimm genug für diejenigen die dann nichteinmal auf Sozialleistungen bauen können. Der Arbeitsplatzabbau hat jedoch noch weiterreichende Effekte.

Von einer Rezession mag man dennoch oft nicht sprechen, sondern nur von einem milden Abschwung (Avery Shenfeld, Volkswirt bei CIBC World Markets). Der Job-Mangel dürfte jedoch auch zu einer Konsumschwäche führen, die wiederum die Binnenwirtschaft schwächt. Weitere Arbeitsplätze könnten verloren gehen. Der Trend könnte sich selbst verstärken. Hier sind sicherlich gute politische Konzepte gefragt. Fragwürdig ist nur, welche Handlungsmöglichkeiten unter Bedingungen einer internationalen Krise bestehen.

Zusätzlich dürfte die Inflation in den USA auch Probleme mit sich bringen. Bei einer Senkung der Leitzinsen von 5,5 auf mittlerweile 2% ist das auch nicht verwunderlich. Dies mag zwar die Nachfrage nach Krediten erhöhen, doch was sich dafür gekauft werden kann wird weniger.

Der Dollar hat weiterhin gegenüber dem Euro nachgegeben. Gleichzeitig ist man in Europa besorgt über mögliche Inflation. So kündigte die EZB eine Erhöhung der Zinsen an. Diese Nachricht kommt überraschend auch wenn sie nicht ganz unvernünftig ist. In eine Situation wie zu Zeiten der Ölkrise möchte man nicht nocheinmal geraten.

Beide Nachrichten haben dennoch dazu geführt, dass auch der DAX nachgeben musste.


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