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Wann wird die Dresdener Bank endlich verkauft?

Autor: Markus
abgelegt in: Unternehmenspolitik, Wirtschaft

Die Allianz hatte schon länger Probleme mit ihrer Banktochter. Nun wächst der Druck endlich eine Lösung zu finden.

Dredener Bank GNU-Lizenz für freie DokumentationDie Dresdener Bank warf nie wirklich Gewinne ab. Die aktuelle Finanzmarktkrise führte darüber hinaus noch dazu, dass die Dresdener Bank Verluste in Höhe von ungefähr einer Milliarde Euro abschreiben musste. Damit machte die Dresdener Bank im letzten Quartal einen Verlust von 513 Millionen Euro.

Allianz hat nun zwei unterschiedliche Lösungen, die sich anbieten. Entweder kann sie die Dresdener Bank verkaufen oder die Dredener fusioniert mit anderen Banken. Eine Fusion wäre auch für andere Banken attraktiv. Der Privatkundenmarkt wird immernoch von den Sparkassen dominiert. Eine Zusammenlegung würde eine Konkurrenzfähige Privatkundenbank schaffen.

Allianz hat schon Vorbereitungen getroffen. So wird die Dresdener Bank bereits in den Investmentbanking Bereich und den Privatkundenbereich aufgespalten. Das macht eine zukünftige Zerschlagung der Bank einfacher.

Die Allianzaktie hat schon um 2% nachgegeben, nachdem die aktuellen Zahlen der Dresdener Bank bekanntgeworden sind. Wenn die Allianzgruppe das Vertrauen der Aktionäre wieder herstellen möchte, sollten sie möglichst schnell eine akzeptale Lösung finden. Die Bedingungen für eine Fusion sind zumindest gut. So dürfte man erwarten können, dass es bald zu einer interessanten Fusion auf dem Bankensektor kommen wird. In der Vergangenheit haben zumindest die Deutsche Bank als auch die Commerzbank Interesse an derartigen Plänen gezeigt. Was jedoch wirklich passieren wird, bleibt abzuwarten.


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