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USA steigt in die Konkurrenz um erneuerbare Energien ein

Autor: Markus
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Bisher hatte Europa und insbesondere Deutschland den Vorteil, dass viele andere Länder, insbesondere die USA, kein großes Interesse an erneuerbaren Energien hatten. Dies scheint sich nun zu ändern.

Windkraftanlage Kanada GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Dadurch, dass in vielen anderen Ländern kaum Investitionen in die Erforschung und Entwicklung erneuerbarer Energien und für den Klimaschutz getätigt worden sind, fiel es z.B. Deutschland relativ leicht an der Spitze der Entwicklung zu stehen. Die Produktion von Solaranlagen oder Windkraftanlagen findet im wesentlichen in Europa statt. Der Markt ist in den letzten Jahren weiterhin stark angewachsen und es konnten in der Branche bis zu 250.000 Arbeitsplätze aufgebaut werden.

Es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die USA die Notwendigkeit der Investition in erneuerbare Energien entdeckt. Der Benzinpreis hat sich in den letzten 10 Jahren in den USA vervierfacht. Die Abhängigkeit von billigen Ölimporten bereitet der Politik scheinbar sorgen. Nicht alle wollen dabei eine umfassende Ausweitung des Atomprogramms, wie es der Präsidentschaftskandidat McCain vorschlägt. Er möchte schließlich 45 neue Atomkraftwerke bauen.

Obama und einige Größen aus der Wirtschaft haben jedoch noch andere Pläne. So sollen große Investitionen in den Bereich erneuerbare Energien getätigt werden. Al Gore hält Investitionen in Höhe von 5000 Milliarden für notwendig. Da wirkt die Idee von dem texanische Ölbaron T. Boone Pickens  für 1000 Mrd. $ die USA mit Windturbinen zu überziehen und damit ungefähr 20 Prozent des Strombedarfs abzudecken fast schon zurückhaltend. Die tatsächlichen Ausgaben dürften wohl dahinter zurück bleiben. Dennoch ist davon auszugehen, dass auf dem Markt für erneuerbare Energiequellen in Zukunft mit den USA zu rechnen sein wird. Das muss jedoch nicht einfach nur Konkurrenz bedeuten sondern könnte für alle Beteiligten nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch von Vorteil sein.


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  1. Beatrix schreibt:

    Ich glaube, dass Amerika noch mindestens eine Legislaturperiode braucht, um sich mit dem Thema der Entwicklung alternativer Energien auseinanderzusetzen. Leider wird es uns Österreichern mit dem neuen Ökoenergiegesetz auch nicht gerade einfach gemacht. Die Anschaffungskosten sind meist so hoch, dass es notwendigerweise Förderungen geben muss. Diese wurden teilweise bzw. ganz gestrichen. So wundert es mich nicht, dass Investitionen in alternative Energiegewinnung in Österreich derzeit stagnieren.

    Ich denke, dass der Umdenkprozess, nämlich der Umstieg von “normaler” auf “alternative” Energie in Österreich schon im Gang ist, lange jedoch noch nicht ausgereift…. Im Sinne der Nachhaltigkeit unserer Umwelt werden wir sehen, was auf uns zu kommt…..
    Mehr dazu auch auf www.oekoenergie-blog.at

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