Mit der Fusionierung der beiden Giganten United Airways und Continental wurde ein Meilenstein der Luftfahrtgeschichte gelegt. Der entstehende Konzern soll zum umsatzstärksten Luftfahrtunternehmen weltweit werden. Der internationale Konkurrenzkampf unter den Fluggesellschaften wird nun vermutlich noch härter.
United und Continental Airlines haben diesen Montag ihre drei Milliarden US-Dollar schwere Fusion publik gemacht. Wenn alles nach Plan funktioniert, wird aus den beiden Unternehmen die grösste und umsatzstärkste Fluggesellschaft der Welt hervorgehen. Bisher war der US-Amerikanische Rivale Delta Airlines die Nummer 1, er würde dann auf den zweiten Platz abgedrängt werden. Die beiden Fluggesellschaften wollen mit ihrer Fusion eine Win-Win Situation schaffen, und jährlich 1,2 Milliarden US-Dollar einsparen.
Fusion von United und Continental - Die wichtigsten Änderungen
Die Elefantenhochzeit der beiden Schwergewichte soll an der Börse friedlich vollzogen werden, mittels eines Aktienaustausches. Continental-Anleger erhalten im Tausch 1,05 United-Aktien
Die Frage nach der Bankenregulierung war eines der Top-Themen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, das am Sonntag zu Ende gegangen ist. Dabei hatte der Versuch von Bankvertretern, gegen zu viel Regulierung Stimmung zu machen, nur begrenzt Erfolg. Führende Politiker in den USA und Europa haben eine strengere Regulierung der Finanzbranche fest im Visier.
Bereits im Januar hatte US-Präsident Barack Obama einen radikalen Vorstoß zur Bankenregulierung gewagt. Er kündigte an, große Banken aufspalten zu wollen und ihnen die völlige Autonomie bei ihren lukrativen Geschäften zu verbieten. Da diesmal die Politik gewillt scheint, weiterlesen »
Die Goldpreise sind zur Zeit extrem hoch. Wer mit dem Gedanken spielt sich das wertvolle Edelmetall zu kaufen sollte noch ein wenig warten oder muss horrende Summen für eine Unze zahlen. Denn der Preis für Gold stieg über 1100 US-Dollar. Damit bleibt es die sicherste Wertanlage, die man zur Zeit tätigen kann.
Goldpreise waren wirklich schon mal lukrativer. Denn eine Feinunze Gold, was exakt 31,1 Gramm entspricht, kostest 1100,90 Dollar. Natürlich wird das Edelmetall, gerade jetzt in Krisenzeiten, als Wertanlage Nummer eins bezeichnet. So wird Sparen und Gold immer mehr zum Luxus. Wer kann legt bei den Goldpreise an was er nur kann. Und auch einige deutsche Unternehmen werden ihre Anlagen wohl umstrukturieren.
Der österreichische Automobilhersteller Magna will den angeschlagenen Opel-Konzern kaufen, doch die General Motors- Zentrale zögert mit einer Entscheidung. Das Spitzentreffen am Dienstag mit GM-Vizechef John Smith aus den USA dauerte nur zwei Stunden. Nach Abschluss des Treffens, hieß es, dass noch viele Fragen offen wären.
Das Bieter-Rennen um Opel ist noch nicht beendet. Obwohl GM den Kauf von Opel durch Magna nicht erfreut, traf sich Smith am Mittwoch zu einen Gespräch mit Managern von Magna. Ohne Ergebnis.
Opel-Kauf von Magna von GM verzögert Die Unmut in Deutschland über die Verzögerungen des Opel-Kaufes wird indessen laut. Man vermutet, dass GM die „Hinhaltetaktik“ fährt. Statt eine Entscheidung zu fällen, kommen immer weiterlesen »
Oft tut man sich schwer mit diesem Eingeständnis, doch mittlerweile lässt es sich wohl nur schwer vermeiden: die USA stecken in einer Rezession. Das Wirtschaftswachstum ist seit einiger Zeit Rückläufig.
Diese Nachricht kommt eigentlich nicht überraschend. Schon im ersten Quartel des Jahres 2008 war das Wirtschaftswachstum rückläufig. Damals tat man sich jedoch damit schwer von “Rezession” zureden. Man mochte wohl die unangenehme Lage nicht auch noch als solche benennen, um nicht zusätzliche psychologische Konsequenzen für den Markt zu bewirken. So suchte man oft auch vergeblich in den Nachrichten nach diesem Ausdruck.
Nun liegen jedoch die Zahlen für das gesamte Jahr 2008 vor und es lässt sich wohl nicht mehr leugnen: die USA stecken in einer Rezession. Das Wirtschaftswachstum ist damit durchschnittlich um 3,8 Prozent geschrumpft. Damit lag der stärkste Rückgang seit 27 Jahren vor. Allerdings war es dennoch weniger schlimm als befürchtet. Es gab Prognosen, die einen Rückgang um 5,4 Prozent erwartet haben. weiterlesen »
In Zeiten, da die Banken Milliardenhilfen der Staaten annehmen, ist es in der Öffentlichkeit nicht mehr gerne gesehen, wenn die Manger auf Kosten des Unternehmens im Luxus leben.
Die Debatten über die Gehälter der Top-Manager sind in Deutschland schon seit längerer Zeit am laufen. Aus den USA, wo die Gehälter traditionell etwas höher liegen, sind solche Debatten nicht gewohnt. Doch nachdem ein Problembewußtsein in der Öffentlichkeit dafür entstanden ist, dass ein hohes Gehalt nicht immer verdient ist, regt sich auch dort teilweise ein Sturm der Entrüstung. weiterlesen »
Viele Banken stehen momentan noch besser da, als sie es eigentlich sollten. Milliardenschwere toxische Wertpapiere lagern wohl noch in den Giftschränken der Banken ein.
So wie es um einige Banken steht könnte man meinen, dass sie die Hosen mittlerweile heruntergelassen hätten und all ihre Fehlinvestitionen offen gelegt hätten. Dies könnte schließlich auch wichtig sein, um das Vertrauen der Anleger wieder zu gewinnen. So steht Hypo Real Estate vor der Übernahme durch den deutschen Bund und die Commerzbank erwartet auch massive staatliche Beteiligung. Die Deutschen Bank beklagt Milliardenverluste. Doch es geht ncoh schlimmer.
Scheinbar hat man gefürchtet zu sehr in die Enge gedrängt zu werden und so hielt man toxische Papiere in Milliardenhöhe zurück. Der Druck auf die Banken bei noch höheren Abschreibungen wäre schließlich noch größer geworden. Anstatt also den Anlegern gegnüber ehrlich zu sein und der staatlichen Politik die Gelegenheit zu geben die Situatiuon korrekt einschätzen zu können, werden Abschreibungen zurück gehalten. weiterlesen »
Die Washington Mutual, eine amerikanische Sparkasse, ist Pleite gegangen. Das wurde heute Nacht nach Mitteleuropäischer Zeit bekannt.
Selbst wenn das Rettungspaket der US-Regierung durchgekommen wäre bis zum heutigen Freitag, wäre es für die WaMu zu spät gewesen. Diese Bank war eine der Größten die es in den USA gab. Sie hatte sich in der Vergangenheit ebenfalls an Immobilienkrediten beteiligt, diese waren aber “faul”. Jetzt kauft J.P. Morgan Chase die Bank teilweise auf.

Eine der größten Banken der USA ist Pleite: Washington Mutual
Jetzt wird es langsam eng in den USA. Das 700-Milliarden-US-Dollar Hilfspaket ist nach wie vor nicht auslieferungsfähig, da inzwischen die Republikaner starke Zweifel haben. Die Schulden der USA nehmen ständig zu und der US-Truppen in aller Welt kosten den Steuerzahler in den USA jährlich Millionen US-Dollar.
Der Präsidentschaftskandidat John McCain bleibt aber bei seinen Steuersenkungsideen und der Stationierung der US-Armee in weiten Teilen des Nahen Ostens. Die Globalisierung wird von den USA militärisch und wirtschaftlich gesehen, doch damit könnten sie sich übernommen haben.
Inzwischen hat auch der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück das Ende der US-Finanzdominanz verkündet. Die Ära der US-Superwirtschaftsmacht wird wohl ein Ende finden - wie alle großen Imperien der Geschichte.
In der anhalten Krise auf den Finanzmärkten könnte ein weiterer Schock bevorstehen: Lehman Brothers Zukunft ist ungewiss.
Lehman Brothers ist eine der größten Kapitalhändler auf dem amerikanischen Markt. Die Bank wurde 1850 von Immigranten aus Deutschland gegründet und hat seitdem eine Erfolgsgeschichte hinter sich, die mit der Immobilienkrise endete. Es kamen Abschreibungen in Millionenhöhe auf die Bank zu und der Aktienkurs ist in der letzten Woche um fast 75% gesunken. Das Vertrauen in eine Lösung für das Unternehmen sinkt. weiterlesen »
Man hätte meinen können, dass eine Krise auf dem Finanzmarkt insbesondere die Reichen treffen würde. Laut einer aktuellen Studie kann das nicht ganz so sein.
Die Boston Consulting Group, eine der führenden Unternehmensberatungen neben McKinsey, hat kürzlich eine Studie zum Thema Reichtum veröffentlicht. Dieser Studie zufolge gibt es deutlich mehr Dollar-Millionäre in diesem Jahr als im letzten Jahr. Dies sei z.B. in Deutschland besonder stark der Fall, da der Dollar verhältnismäßig schwach ist. So ist in Deutschland die Zahl der Millionäre um 21 Prozent seit 2006 gestiegen. Damit zählt Deutschland mittlerweile 422.000 Millionäre. weiterlesen »