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Management & Wirtschaft
 


Die Probleme wollen für Tui kein Ende nehmen und das obwohl das operative Geschäft gut verläuft.

Tui Hannover public domainDas Reise- und Schifffahrtsunternehmen hat schon länger mit Problemen zu kämpfen und hatte sich deshalb auch dazu entschlossen sich von Hapag-Lloyd zu trennen. Obwohl nun das Ergebnis von Tui verbessert werden konnte, schreibt Tui weiterhin Verluste. Dies habe mit besonderen Belastungen zu tun. So hat Tui im letzten Quartal Verluste in Höhe von 125,3 Millionen Euro gehabt.

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Die United Media AG ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte Lizensierungsfirma. Das Informations-und Entertainment-Unternehmen ist überall in der Welt bekannt.

Was macht United Media eigentlich?

Die Firma gliedert sich in verschiedene Teilbereiche, von denen United Internet Media ein großer Teil ist. Verschiedene große Marken vertrauen dem Dienstleistungsunternehmen schon seit Jahren. Mit 7,7 Millionen Kunden ist die AG einer der führenden Internet-Service-Provider auf dem internationalen Markt.

In der Firma sind auch jedes Mal aufs Neue viele Jobs zu vergeben. Sollten sie sich für eine Stelle interessieren schauen sie sich doch einfach Stellenangebote in ihrer Stadt an.

Sie können natürlich auch im Internet schauen, wenn sie beispielsweise Stellenangebote in Berlin oder anderen deutschen Städten suchen.


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Toyota konnte bisher immer mit guten Zahlen glänzen. Die schwierige Lage auf dem Automobilmarkt macht aber auch Toyota zu schaffen. Dabei hält sich Toyota noch verhältnismäßig gut.

Erster Wagen von Toyota GNU-Lizenz für freie DokumentationIn dem letzen Quartal ist der Nettogewinn von Toyota um 28 Prozent gesunken. Dies ist jedoch nicht der schlechten Firmenpolitik zu schulden. Toyota ist es schließlich trotz der Schwierigkeiten an den großen Absatzmärkten gelungen den Verkauf ihrer Wagen weiter zu steigern. Toyota muss jedoch noch mit ganz anderen Problemen kämpfen. Alle Automobilhersteller trifft es, dass die Preise für Rohstoffe und Energie angezogen sind. Das führt zu einem geringeren Nettogewinn. Toyota muss jedoch außerdem noch damit kämpfen, dass der Yen im Vergleich zu den anderen Währungen gestiegen ist. Werden die Verkaufspreise im Ausland stabil gehalten, sinkt damit natürlich auch der Nettogewinn.

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Die Financial Times hat mal wieder eine Liste der wertvollsten Unternehmen aufgestellt.

Für diese Liste war allein der Aktienkurs entscheidend. Als entscheidender Momement wurde der 31 März 2008 gewählt. Der Aktienkurs zu diesem Zeitpunkt multipliziert mit der Anzahl ausgegebener Aktien ergibt den Wert des Unternehmens. Folgende TOP10 ergab sich bei diesem Ranking:

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Es mag nicht sehr überraschend sein, doch in Folge der Rezession mögen viele wohlhabende Leute nicht investieren.

Banknoten public domainIm Zuge der Finanzmarktkrise haben viele wohlhabende Leute gespürt, dass sich im Kreditbereich und verwandten Märkten nicht risikolos investieren lässt. So einige haben herbe Verluste erleiden müssen. Da liegt es nahe, das Geld lieber auf der Bank zu lassen, als es zu investieren. Staatsanleihen sind einige der wenigen Investitionen, die noch getätigt werden. Damit sind die Banken auch nicht so ganz zufrieden. So sagt Wölfer von der HVB, dass 4 Milliarden mehr Liquidität aufgebaut worden wäre.

Die Wirtschaft lebt jedoch von geringerer Liquidität, starken Investitionen und vielen Krediten. Jedoch lebt nicht nur die Wirtschaft davon, sondern auch jeder einzelne. Gerade in Krisen tuen sich viele lukrative Geschäftsmöglichkeiten auf. Warren Buffet hat es oft vorgemacht, wie aus der Krise noch Gewinn geschlagen werden kann. Dies ist jedoch nicht als unethische Bereicherung zu verstehen.

Für viele Unternehmen und gerade für die Ökonomie insgesamt, ist es enorm wichtig, dass in Zeiten der Krise es Leute gibt, die bereit und dazu in der Lage sind, in zukunftsträchtige aber unterschätzte Bereiche zu investieren und die überbewerteten Unternehmen korrekt einzuschätzen und zu konsolidieren. Eine wichtige Aufgabe mit der sich auch noch Geld machen lässt.

Es täte also allen gut, wenn die wohlhabenden Leute ihr Geld nicht horten würden, sondern sinnvoll investieren würden. Allzu oft haben sie es jedoch unsinnig investiert. Vielleicht braucht es einfach besserer Berater bei der Bank, dann sind die Leute auch nicht mehr so zurückhaltend mit ihren Investitionen.


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Praktiker - die Aktie mit Zukunft?

Autor: Markus
abgelegt in: Strategie

Seit dem jüngsten Einbruch an der Börse gibt es die Aktie des Baumarktes und OBI-Konkurrenten Praktiker im Sonderangebot. Wer den Kurs aber abtun möchte, der denkt nicht weit genug.

Praktiker © flickr / Moe_Praktiker ist zwar im Inland zur Zeit nicht perfekt positioniert, gehört aber im Ausland zum expandierendsten Baumarktunternehmen überhaupt. Die Gewinne aus Praktikerfilialen in Polen und Tschechien belaufen sich nach einer Studie des Fokus auf bis zu 30 Prozent. Im Ausland ist auch das Image der Kette ein ganz anderes, statt wie hier Rabatte ginge es da laut Fokus um “Beratung und Service”.

Das bedeutet: Die Praktiker-Aktie ist in letzter Zeit ungerechtfertigt wie eine heiße Kartoffel behandelt worden. Wer die Geschehnisse im Dax verfolgt, der wird zustimmen, dass es Aktien gibt, die wesentlich ungünstiger positioniert sind.

Ich prophezeie, dass ein anderes Unternehmen versuchen wird, Praktiker aufzukaufen - dann wird der Kurs schneller wieder oben sein, als man nachsehen kann.


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Yahoo hatte sich mit Händen und Füßen gegen die Übernahme gewehrt. Ob diese nun erfolgreiche Abwehr der Übernahme gut für Yahoo ist, ist eine andere Frage.

Yahoo Headquarter GNU-Lizenz für freie DokumentationMicrosoft hatte sein Angebot für die Übernahme sogar noch auf 33 Dollar je Aktie erhöht. Yahoochef Yang wollte allerdings nicht. Stattdessen forderte er mindestens 37 Dollar je Aktie. Das war Microsoft zu viel und der Deal platzte.

Nun hätte man erwarten können, das Microsoft eine feindliche Übernahme planen würde. Daran hat Microsoft jedoch scheinbar kein Interesse. Es wird also keine Übernahme geben.

Die Aktionäre bewerten dies scheinbar anders als Yang. Zumindest stieg die Aktie von Microsoft um über 2% und die Yahoo Aktie brach um fast 20% ein. Das ist insofern verständlich, als dass es Yahoo nun schwer auf dem Markt haben wird und neue Bündnispartner braucht. Yahoo steht zwar schon in Verhandlungen mit Google aber ob dies zu einem erfolgreichen Bündnis wird, steht noch in den Sternen.

Auch Microsoft steht nun jedoch unter dem Druck einen anderen Weg zu finden, um in den Internetmarketingbereich einsteigen zu können. Eine Übernahme anderer Unternehmen wie AOL würde sich anbieten. Man kann sich jedoch des Eindruckes nicht erwehren, dass eine Übernahme für beide Unternehmen vorteilhaft gewesen wäre.


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Millward Brown untersucht jedes Jahr, wie wertvoll die Marken sind. Google ist dabei wieder auf Platz 1.

TOP10Dabei machen sie komplizierte Berechnungen, die sich offenbar von anderen Berechnungen unterscheiden. Bei Inbrand, die auch jährliche Untersuchungen über den Markenwert machen, steht Coca Cola an Platz1. Die Ergebnisse der Untersuchung sind bei brandz einzusehen. Die wertvollste deutsche Marke ist nach Millward Brown übrigens BMW.

Hier nun jedoch die TOP10 mit den Daten: Markenname, Wert (in Milliarden Dollar) und Wertänderung zum Vorjahr:

  1. Google 86 +30%
  2. GE (General Electric) 71,3 +15%
  3. Microsoft 70,8 +29%
  4. Coca Cola 58,2 +17%
  5. China Mobile 57,2 +39%
  6. IBM 55,5 +65%
  7. Apple 55,2 +123%
  8. McDonalds 49,4 +49%
  9. Nokia 43,9 +39%
  10. Marlboro 37,3 -5%

Google bleibt weiterhin gut aufgestellt. Nach einigen Zweifeln der Anleger hat Google nun vielversprechende Zahlen vorgelegt. Es dürfte also auch in Zukunft damit zu rechnen sein, dass sich Google auf Platz 1 behaupten könnte.


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Schon länger ist es so, dass Arbeitnehmer dazu angehalten werden sich in Form von Kapitalanteilen an ihrem Arbeitgeber zu beteiligen. Dadurch erhalten sie einen Teil der Gewinne des Unternehmens. Nun hat sich die Koalition auf eine neue Regelung geeinigt.

Die Arbeitnehmerbeteiligung an Unternehmensgewinnen wird oft als gerechtere Form des Arbeitslohnes angesehen. Der Erfolg des Unternehmens für das die Arbeiter_innen arbeiten, wird damit maßgeblich für die Lohnhöhe. Darüber hinaus scheint es für viele Arbeitgeber attraktiv, übder den Investivlohn die Arbeitnehmer stärker an das Unternehmen zu binden.

Früher wurde die BEteiligung in Form von Kapitalanteilen mit einem Steuerfreibetrag von 135 Euro im Jahr gefördert. Nun hat sich die Koalition darauf geeinigt den Steuerfreibetrag auf 360 Euro pro Jahr anzuheben. Dies soll für die Arbeitnehmer einen Anreiz stellen, der politisch gewollten Entwicklung zu folgen.

Kritisiert wurde bisher schließlich, dass die Unternehmensgewinne stark steigen und die Managergehälter stark steigen, die normalen Arbeitnehmer_innen an den Gewinnne jedoch nicht beteiligt werden. Neben klassischen Kapitalanteilen soll es für Arbeitnehmer_innen auch möglich sein die Stuerfreibeträge für Gewinne aus Fonds zu erhalten, bei denen jedoch eine Kapitalrückflussquote an die Unternehmen von 75% herrschen muss.

Die neue Regelung wird die Steuerzahler ungefähr eine halbe Milliarde Euro kosten. Hier stellt sich ernsthaft die Frage, ob es sich um eine Beteiligung der Arbeitnehmer_innen an Unternehmergewinnen ist oder eine Beteiligung der Arbeitnehmer an Steuereinnahmen.


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Siemens ist vor ungefähr anderthalb Jahren von einem Skandal erschüttert worden. Schmiergelder wurden gezahlt und nun endlich wird mit den ehemaligen Managern abgerechnet.

Siemens GNU-Lizenz für freie DokumentationEigentlich ist es nicht sonderlich verwunderlich: Es werden Gelder dafür gezahlt, dass bestimmte Geschäfte abgewickelt werden. Manchmal wird das aber nicht gerne gesehen. Zumindest sollte es nicht an die Öffentlichkeit geraten. Siemens ist das passiert. Über eine Milliarde Euro ist irgendwohin verschwunden. Es wurde klar, dass es als Schmiergeld im Ausland eingesetzt worden ist.

Alle waren natürlich erschüttert und Oberstaatsanwalt Anton Winkler spricht von einer großen Ausnahme. Dabei müssen viele bei Siemens von diesen Geldern gewußt haben. Und so mussten einige auch schon Strafen in Millionenhöhe zahlen. Nun greift der neue Vorstand endlich auch die alte Führung direkt an und stellt Vermutungen über deren Verwicklungen an. Andreas Pohlmann greift nun dirket Pierer an. Man könnte sagen: dass wurde auch Zeit. Die konsequente und schnelle interne Verarbeitung hat nach nun fast zwei Jahren doch auch endlich das Top-Management erreicht.

Bei einer solchen Situation stellt sich die Frage, ob die interne Kontrollmechanismen genügen um weitere Fälle dieser Art zu vermeiden. Die internationale Konkurrenz ist groß und die Versuchung sich illegaler Mittel zu bedienen um Erfolge feiern zu können groß. Bei über einer Milliarde Schmiergelder mag man sich das Volumen der getätigten Geschäfte gar nicht vorstellen. Da sind die Geldstrafen wahrscheinlich gut zu verkraften.


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