Die Debatte dauert schon seit einiger Zeit an. Nun hat der Staat jedoch die gesetzlichen Grundlagen für eine Enteignung geschaffen.
Enteignung ist ein heikles Thema für die CDU. Der Gedanke an Sozialismus liegt nahe, schließlich wird damit die Möglichkeit geschaffen Privateigentum zu vergesellschaften. Deshalb ist man auch sehr bedacht darauf zu vermitteln, dass es sich um einen Sonderfall, eine einmalige Lösung handelt.
Deshalb soll die Gesetzesgrundlage auf der die Enteignung möglich wäre auch gelich nach dem Eventualfall wieder abgeschafft werden. weiterlesen »
2004 stand der Modelleisenbahnhersteller schon einmal vor der Insolvenz. Damals schöpfte man noch Hoffnung, doch nun fällt der Vorhang wohl endgültig für das Göppinger Unternehmen.
Die Banken waren nicht mehr bereit, die laufenden Kredite über 50 Millionen Euro weiter zu verlängern. Der Geschäftsführung blieb daher nur die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dennoch soll die Produktion weiter laufen, denn noch immer ist eine Sanierung während des Verfahrens denkbar.
Die Geschäftsführung zeigte sich enttäuscht von der Entscheidung der Banken und sieht sich als Opfer der Finanzkrise. Jedoch hatten die häufigen Wechsel an der Spitze, wie der Spiegel berichtete, nicht gerade dazu beigetragen, Märklin das Vertrauen der Geldinstitute zu sichern.
Die eigene Belegschaft ist auf ihr Management auch nicht gerade gut zu sprechen gewesen. Rund 400 der insgesamt 1.400 Arbeitsplätze wurden seit der Übernahme durch die Londoner Finanzinvestoren Kingsbridge Capital und Goldman Sachs im Jahre 2006 abgebaut und einige Standorte geschlossen.
Doch zunächst zeigten diese Maßnahmen Erfolg. Millionen wurden investiert und der Gesamtumsatz stieg im ersten Halbjahr um annähernd 22 Prozent auf 47 Millionen Euro. Doch dies reichte offenbar nicht aus.
Die Gründe scheinen vielfältig zu sein. Möglich, dass es allein Schuld der Banken war, oder dass die Geschäftsführung ihr Scheitern nur verschleiern will. Aber es lässt sich wohl nicht leugnen, dass für die klassische Modelleisenbahn längst die Abenddämmerung angebrochen ist. Heute ist sie nur noch ein Objekt für Sammler.
Die Bahnen sind ohnehin so kostspielig geworden, dass sie kaum noch in das Budget eines Kindes oder auf den Wunschzettel passen. Die heimische Spielkonsole ist sowieso interessanter und günstiger als die riesige Platte im kalten Keller.
Die Modelleisenbahn ist vielleicht längst schon von der Zeit überholt worden.
Doch mit Engagement und Begeisterung lässt sich das Unternehmen Märklin möglicherweise wieder auf die “H0-Spur” bringen. Noch gibt es sie, die Eisenbahnbegeisterung.
Schaeffler hat sich durchsetzen können und so muss Hubertus von Grünberg als Aufsichtsratsvorsitzender aufhören.
In den schwierigen Zeiten für die Automobilindustrie ist es nicht verwunderlich, dass auch im Mangement einige Umstrukturierungen stattfinden. Auch der Automobilzulieferer Continental hat es in letzter Zeit nicht sehr leicht gehabt und muss sich mit Sorgen darüber rumplagen, wie dei Schulden gedrückt werden können. In dieser Zeit hat Schaeffler Druck ausgeübt und Sorge dafür getragen, dass der Manager Grünberg seinen Job als Aufsichtsratsvorsitzender verliert. Damit ist Hubertus von Grünberg jedoch nicht aus dem Spiel. Er wird weiterhin für Continetal arbeiten und auch im Aufsichtsrat weiter aktiv sein.
Dort wird er wohl beauftragt werden die Gummisparte von Continental abzulösen. Dies dürfte unter den momentanen Bedingugnen allerdings nicht sehr leicht fallen. Ein Verkauf der Gummisparte wäre sicherlich eine willkommene Finanzspritze für das Unternehmen, doch die Preise, die derzeit auf dem Markt zu erzielen sind, sind nicht sehr hoch. Deshalb ist es fragwürdig, ob zu diesem Zeitpunkt das Gummisegment wirklich verkauft werden wird. weiterlesen »
Katsuaki Watanabe soll von dem Enkel des Firmengründers mitte des Jahres abelöst werden.
Die Toyoda Familie war seit 1995 nicht mehr in der Führung des Unternehmens. Dies ändert sich, falls der Enkel des Firmengründers tatsächlich zum Konzernchef werden sollte. Dies wird sich bei der Sitzung am Montag wohl entscheiden. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass Toyoda übernehmen wird. Der vorraussichtliche Management Wechsel wird dann im Juni stattfinden. weiterlesen »
Die freundliche Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank wird zumindest auf der Arbeitnehmerseite offensichtlich nicht so freundlich aufgenommen. Zumindest wurde verhindert, dass Blessing in den Vorstand gewählt worden ist.
Blessing ist Commerzbank-Chef und sollte nun, da im Januar die Fusion ansteht, in den Vorstand der Dresdener Bank gewählt werden. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sahen dies aber nicht so gerne. Durch ihre Stimmen wurde dies vorerst verhindert. Es handelet sich dabei aber wohl nur nur um eine symbolische Niederlage für Blessing. Schließlich kann Allianz-Chef Michael Diekmann in vier Wochen Blessing mit seinem doppelten Stimmgewicht auch so in den Vorstand bringen.
Gezeigt haben dürfte dies dennoch, dass die Stimmung bei der Dresdner Bank nicht sonderlich gut ist. Schuld daran dürfte nicht nur sein, dass insgesamt 9000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. In dem neuen Vorstand werden keine Manager der Dresdner Bank mehr vertreten sein. Mit Herbert Walter tritt der Letzte ab. Auch in den Hierachien darunter werden die Commerzbank Leute in der deutlichen Überzahl sein. Man hat in der Dresdner Bank wohl langsam das Gefühl, doch Opfer einer feindlichen Übernahme zu sein. weiterlesen »
Die Transrapid-Teststrecke im Emsland wird nun wahrscheinlich im Sommer 2009 stillgelegt. Was das bedeutet ist jedoch unklar.
Offiziell sollen die Testfahrten zum 30. Juni 2009 auslaufen. Dies hat zumindest Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) am letzten Mittwoch bekannt gegeben. Damit findet ein Teil der eher unrühmlichen Geschichte des Transrapids ein Ende. Nicht nur wirtschaftlich war der Transrapid ein großer Flop auch die Teststrecke hat negativ Schlagzeilen gemacht. Am 22. September 2006 gab es einen Unfall auf der Teststrecke. Ein Transrapid raste in einen abgestellten Waggon. Dabei kamen 23 Menschen ums Leben. weiterlesen »
Oft wird von den Mitarbeitern “unternehmerisches Denken” gefordert. Dabei wird selten gesehen, dass es nicht nur an den Mitarbeitern liegt, wenn dieses nicht geleistet wird sondern an den Führungskräften und der Unternehmenskultur. An beiden Stellen muss sich etwas ändern, damit unternehmerisches Denken ausgebildet werden kann.
Die Personalleitung ist mittlerweile oft nicht mehr einfach nur nach Mitarbeitern auf der Suche, die in ihrem Job gestellte Aufgaben nach gegebenen Vorgaben lösen können, sondern nach solchen, die selbstständig Aufgaben erkennen und diese selbstständig lösen können. Hierzu ist es notwendig über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und die Bereitschaft zu haben die Risiken der eigenen Entscheidungen zu tragen. Dies sind jedoch beides keine Kompetenzen die selbstverständlich sind. Nicht nur der Mitarbeiter muss sich um die Ausbildung dieser Fähigkeiten kümmern, auch die Unternehmensleitung muss Sorge dafür tragen. weiterlesen »
Der Best Innovater Wettbewerb 2008 fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie statt. Mittlerweile handelt es sich um das fünfte Jahr in dem der Preis vergeben wird. Diesjähriger Gewinner ist Volkswagen.
A.T. Kearney und die WirtschaftsWoche veranstalten den Wettbewerb. A.T. Kearney-Berater Jochen Graff begründet die Preisvergabe an Volkswagen wie folgt:
“Volkswagen besitzt eine klare Innovationsstrategie: Volkswagen als innovativste Volumenmarke der Welt zu etablieren. Die Verantwortung, Suchfelder für neue Innovationen zu definieren, ist fest auf Top-Management-ebene verankert und wird mittels eines ganzheitlichen und detaillierten Innovationsmanagement-Prozesses mit langfristigen und detaillierten Roadmaps umgesetzt”
Darüber hinaus sei man davon beeindruckt gewesen, dass VW den Modularen Querbaukasten (MQB) entwickelt hat und diesen in Zukunft als Rückgrat bei den Golf und Passat Automobilen einsetzen will. Diese Preisvergabe dürfte nicht überraschend kommen. Volkswagen hat sich schon oft durch seine Innovationsfreude hervorgetan. weiterlesen »
Trotz des Umstandes, dass die Allianz die Dresdner Bank mittlerweile verkauft, liegen die Lasten der Dresdner Bank schwer auf der Allianz.
2001 hat die Allianz die Dresdner Bank für 24 Milliarden Euro gekauft. Die Hoffnungen, die damit verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Dies hat dazu geführt, dass die Allianz sich wieder von der Dresdner Bank trennen wollte. Die Commerzbank hat sich als Käufer für die Dresdner Bank gefunden. Der Verkaufspreis liegt bei 10 Milliarden Euro. Ein deutlich geringerer Preis, als der zu dem gekauft wurde.
Da der Verkaufspreis in Form von Aktien ausgezahlt werden soll, könnten sich noch weitere Schwierigkeiten ergeben. Im Zuge der Finanzkrise ist der Wert der Commerzbank Aktien gesunken und der Aktienanteil der aufgewandt werden muss steigt. Eine Beteiligung von über 30% sollte jedoch ausgeschlossen werden. Beide Unternehmen sind jedoch optimistisch, dass diese Grenze nicht überschritten wird. weiterlesen »
Der Arbeitskreis Aktienindizes hat seine neuen Entscheidungen bekannt gegeben. Dabei ist es auch zu Änderungen im DAX gekommen. K+S ist neu dabei und TUI wechselt zum MDax.
Ganz überraschend kommt diese Entscheidung nicht, dennoch war zumindest mit K+S noch nicht sehr lange zu rechnen. Die Aktie hat seit Beginn des Jahres ihren Wert fast verdoppelt. Damit ist sie ein begehrtes Anlageobjekt geworden. Der Börsenwert des Unternehmens übersteigt dabei sogar deutlich den von anderen großen Unternehmen wie der Lufthansa oder der Postbank. Damit wird erstmals ein Rohstoffkonzern in den DAX aufgenommen. weiterlesen »