Mit einem Daimler-Renault-Nissan Bündnis wollen die drei großen Autohersteller die verschiedenen Schwerpunkte optimal nutzen. Die strategische Allianz soll sich vor allem kostensparend auswirken.
Ein Daimler-Renault-Nissan Bündnis bedeutet, dass drei der größten Autobauer ihre Ressourcen untereinander austauschen können, um somit den Gewinn zu maximieren. Gerade für Daimler hat diese Allianz den großen Vorteil, im Bereich der Kleinwagen kostengünstiger produzieren zu können. Den Beginn der gemeinsamen Arbeit sollen neue smart und Twingo Modelle machen, die auf einer gemeinsamen Plattform aufbauen.
Durch Mini Kredite der EU soll in Zukunft Arbeitslosen die Existenzgründung erleichtert werden. Dadurch soll Kleinstunternehmen der Aufbau erleichtert und die Wirtschaftskrise bewältigt werden. Vorbild für die Mini Kredite sind die Länder der Dritten Welt.
In der Dritten Welt werden bereits als Entwicklungshilfe Mini Kredite vergeben. Diese Mini Kredite werden meist durch Finanzdienstleister angeboten, wie beispielsweise durch den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus weiterlesen »
Der Deutschen Post AG droht laut einem Bericht des Handelsblattes die Zerschlagung. Dabei beruft sich die Zeitung auf ein Papier aus der FDP-Fraktion. Das Papier bezieht sich wiederum auf das von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) geplante Entflechtungsgesetz, das eine Eingriffsmöglichkeit für das Bundeskartellamt vorsieht, wenn Unternehmen auf einem Markt den Wettbewerb verhindern. Die Haltung in der Union ist abwartend.
Bei Brüderles geplantem Entflechtungsgesetz handelt es sich derzeit noch um einen Referentenentwurf. Demnach soll das Kartellamt im Falle von Wettbewerbsbehinderung Unternehmen im äußersten Notfall zu Teilverkäufen zwingen können, weiterlesen »
Was das Wachstum 2010 angeht so wurden von der Regierung 1,2 Prozent prognostiziert. Man spricht in diesem Zusammenhang oft von einem guten Erholungskurs. Doch wie hoch ist das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr wirklich?
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg meinte kürzlich, dass der Wachstumsrückgang in diesem Jahr nicht ganz so dramatisch sei wie es noch vor kurzem prognostiziert wurde. So wird unter anderem ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 5 Prozent erwartet, was sich positiv auf das Wachstum 2010 in Deutschland auswirken könnte.
Die Gewinne bei der Deutschen Telekom gehen zu grossen Teilen auf die Beteiligung an der griechischen Telekomgesellschaft OTE zurück. Ohne diese wären sowohl Umsatz als auch Gewinn im zweiten Quartal ebenso zurückgegangen wie schon im ersten.
Trotz rückläufiger Festnetzanschluss-Zahlen in Deutschland konnte der Ex-Monopolist Deutsche Telekom den Umsatz um mehr als 7 Prozent auf gut 16 Milliarden Euro steigern, was einem Brutto-Gewinn von gut 5 Milliarden Euro entspricht. Hier gelang sogar eine Steigerung um fast 8,5 Prozent.
Dank der Beteiligung an OTE mit 30 Prozent seit Ende Juli konnte die Deutsche Telekom so Gewinne verbuchen. Diese Entscheidung könnte sich noch weiterlesen »
Laut Allianz-Homepage bietet die Tochtergesellschaft Allianz 24 denjenigen, die sich selbst zutrauen, Vertragsabschluss, Vertragsverwaltung sowie eventuelle Schadensmeldungen zu übernehmen, eine besonders günstige Autoversicherungspolice an.
Für viele, die mit dem Computer und dem Internet aufgewachsen sind und sich täglich mit den verschiedensten Multimedia- und Kommunikationsanwendungen auseinandersetzen, sollte dies kein Problem sein.
Da die beiden Versicherungen, Allianz und Allianz 24 in München sich in den wichtigsten Leistungsmerkmalen ähneln oder sogar gleichen, z.B. in der Höhe der Deckungssumme (bis 100 Millionen), der sogenannten Mallorca -Police, mit der auch Schäden an im Ausland gefahrenen fremden Fahrzeugen abgedeckt werden, oder der Abdeckung von Wildschäden und Marderverbiss bei der Teilkasko, bietet die Allianz24 KFZ-Versicherung eine Alternative für Sparfüchse.Durch die Versicherungen der Allianz 24 schafft es die Allianz, eine junge, Internet-affine und -versierte Klientel an sich zu binden und gleichzeitig am Puls der Zeit zu bleiben. weiterlesen »
Der Kampf ist offiziell beendet. Die Warenhauskette Hertie ist endgültig insolvent. Im Sommer 2009 schlägt das letzte Stündlein für das Warenhaus.
Laut Zeit Online werden alle 54 Standorte von Hertie sowie der Sitz des Unternehmens in Essen endgültig geschlossen. Die Folge: Knapp 3000 Menschen mehr in Deutschland die keinen Job mehr haben. Als hätten wir nicht schon genug Arbeitslose.
Es sind gerade einmal vier Jahre vergangen als eine britische Investorengruppe Hertie übernahm. Doch das Schicksal Herties ist besiegelt. Über 80 Gläubiger sind für die Abwicklung Herties verantwortlich. Uns so geht ein Warenhaus mit Tradtion Pleite.

Wieder und wieder drehten sich die Diskussionen um die deutschen Standorte. Vergebens. Denn statt zu einer Lösung kam es zur Insolvenz. Die Schuld wurde der britischen Imobiliengesellschaft MABV in die Schuhe geschoben und den horrende Mietzinsen. Die Eigentümer stritten dann wiederum alles ab. Keiner will Schuld sein und alle sind beteiligt. Bis zum Sommer kann man also letztmalig bei Hertie einkaufen, vermutlich zu Tiefstpreisen, da eh alles raus muss. Was bleibt sind entsetzte Mitarbeiter, traurigen Perspektiven und sinkende Hoffnung.
Andere Warenhäuser nutzen hingegen die Insolvenz von Hertie für sich aus. Die Hertie-Häuser brauchen schließlich neue Mieter. Und was liegt da näher, für andere große Warenhausketten, ihre Standorte zu erweitern oder zu verbessern? Besonderes Interesse sollen C&A und Kaufland gemeldet haben.
Der Fall Arcandor schlägt hohe Wellen – Arcandor hat für sich und seine Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet.
50.000 Arbeitsplatz in Deutschland weniger, seitens der Politik kein Eingreifen. Die Diskussionen über diese Entscheidungen waren hitzig, aber die Politik meint, das hinter dem Konzern starke Anteilnehmer stehen und das der Konzern einen hohen Aktienanteil durch Thomas Cook hält.
Das das aber keine Lösung ist, wird klar, wenn man weiß, dass die kreditgegebenden Aktien bereits als Sicherheit verpfändet worden sind. Arcandor kann den leeren Topf damit nicht füllen.
Auch die Warenhäuser gehören dem Konzern nicht mehr. Der Herr Middelhoff hatte die fragwürdige Idee, die Häuser zu verkaufen und dann zurück zu mieten. Momentan wird spekuliert, dass es einige Immobilieninhaber gibt, die sich für Karstadt interessieren. Sollte Karstadt in die Pleite gehen, können die Immobilieninhaber für 90 Häuser neue Mieter suchen. Schweres Unterfangen, mit einem großen Verlustrisiko.
Eine äußerst fragwürdige Unternehmenspolitik, die von Arcandor in den letzten Jahren betrieben wurde. Die Leidtragenden dieses Managements sind die Arbeitnehmer. Die schauen jetzt in eine ungewisse Zukunft. Auch die Großaktionäre hat es nicht besser getroffen, sie haben dieses Managementkonzept jahrelang getragen, können ihr Investment aber nun in den Wind schreiben.
Doch die Rückmeldung wird kommen. Im schlimmsten Fall wird der Staat einige Jahre viel Geld für die neuen Arbeitslosen zahlen. Vielleicht hätte man diese 2 „Summen“ für die Arbeitslosen und das Unternehmen mal gegeneinander aufgerechnet. Ich kann mir fast denken, was effektiver gewesen wäre.
Intel, Marktführer für Chips und Mikroprozessoren, wird von der EU-Wettbewerbskommission vorgeworfen, seine Führung des Marktes missbraucht und gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben.
Intel hält achtzig Prozent der Marktanteile für Mikroprozessoren. Doch das scheint dem Riesen der Informationstechnologie nicht genug gewesen zu sein, denn die EU-Wettbewerbskommission unter Leitung der Kommissarin Neelie Kroes hat nachgewiesen, dass Intel versucht hat, kleinere Firmen vom Markt zu drängen.
Hauptziel der Strategie Intels war Advanced Micro Devices, kurz AMD. Zeichen dieser Rivalität seien der Kommission zu Folge finanzielle Möglichkeiten für PC-Hersteller gewesen, die durch Intel eingeräumt wurden, unter der Bedingung, AMD bei den Geschäftsbeziehungen außen vor zu lassen.
Nur wenige Monate nach der Ankündigung, sich aus dem Atomgeschäft mit der französischen Atom-Konzern Areva zurückzuziehen, geht Siemens nun eine Atomallianz mit dem russischen Konzern Rosatom ein.
Siemens will wieder zurück an die Spitze der Zulieferer für Atomkraftwerke und holt sich den russischen Staatskonzern Rosatom mit ins Boot. Gemeinsam wollen sie ein Joint Venture gründen, das außerhalb Russlands und Deutschlands neue Reaktoren baut. Daneben gilt die Entwicklung von Druckwasserreaktoren, Modernisierung von Atomkraftwerken, aber auch ihre Stilllegung zu den Geschäftsfeldern.
Sein Know-How hat das deutsche Unternehmen seit 2001 bereits in das deutsch-französische Gemeinschaftsunternehmen Areva gesteckt. Doch der damalige Vorstandschef von Siemens, Heinrich von Pierer, akzeptierte eine Ausstiegsoption und nun starten die Verhandlungen, wie viel der Anteil von 34 Prozent an Areva wert ist. weiterlesen »