Die vier grössten deutschen Stromkonzerne wollen juristisch gegen die Brennstoffsteuer vorgehen. Im Rahmen des schwarz-gelben Sparpakets soll es zu einer Besteuerung von Brennstoffen kommen. Um diesen Schritt gegen die Atomenergie zu unterbinden, wolle man notfalls vor Gericht gehen.
Das Sparpaket der Bundesregierung sorgt gerade allgemein für Aufregung, aber ein Aspekt ist den deutschen Energiemultis ein besonderer Dorn im Auge. Die Besteuerung von Brennelementen geht der Unternehmenspolitik von Eon, RWE, Vattenfall und EnBW gegen den Strich. Unter Berufung auf ein europaweit gültiges Gesetz wollen sich die Vorstandsvorsitzenden der Konzerne gegen den Beschluss der Bundesregierung zur Wehr setzen.
Steuer auf Brennelemente - Energiekonzerne wollen sich zur Wehr setzen
Die Vorstandsvorsitzenden der grössten deutschen Energiebetriebe berufen sich auf eine EU-Richtlinie, die gegen weiterlesen »
Wenn man der Bundesregierung glaubt, sollen Elektroautos zu einem lukrativen Marktsegment in Deutschland werden.
Bisher fahren nicht sehr viele Elektroautos auf deutschen Straßen. Es gibt andere Länder in denen es mehr sind. So soll sich zum Beispiel Indien laut Tata-Motors zu einem größeren Markt entwickeln. Doch auch weltweit sind Elektroautos noch eher ein Randphänomen. Die deutsche Bundesregierung möchte dies nun gerne zumindest für Deutschland ändern. Man möchte führend im Bereich der Elektroautos werden. weiterlesen »
Oft könnte man den Eindruck gewinnen, als ob die soziale Verantwortung von Unternehmen im Widerspruch zu den ökonomischen Interessen der Unternehmen stehen würden. Deshalb gerät jedes soziale Engagement von Firmen auch schnell in den Verdacht eine Marketingstrategie zu sein.
Für das soziale Engagement von Unternehmen gibt es viele unterschiedliche Namen. Die Abgrenzungen fallen schwer. Ob nun Corporate Responsibility, Corporate Social Responsibility oder Corporate Citizenship: das Konzept das dahinter steht ist immer recht ähnlich. Die Interessen des Unternehmens sollen in Einklang gebracht werden mit gesellschaftlichen Interessen. Dabei muss zunächst verstanden werden, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens alleine noch keine positive Auswirkung auf Gesellschaft haben muss. Die Handlungsspielräume der Unternehmen sind groß und damit auch die Möglichkeiten eine soziale Verantwortung wahrzunehmen.
Bisher hatte Europa und insbesondere Deutschland den Vorteil, dass viele andere Länder, insbesondere die USA, kein großes Interesse an erneuerbaren Energien hatten. Dies scheint sich nun zu ändern.
Dadurch, dass in vielen anderen Ländern kaum Investitionen in die Erforschung und Entwicklung erneuerbarer Energien und für den Klimaschutz getätigt worden sind, fiel es z.B. Deutschland relativ leicht an der Spitze der Entwicklung zu stehen. Die Produktion von Solaranlagen oder Windkraftanlagen findet im wesentlichen in Europa statt. Der Markt ist in den letzten Jahren weiterhin stark angewachsen und es konnten in der Branche bis zu 250.000 Arbeitsplätze aufgebaut werden.
Ökologie und Wirtschaft sind durchaus miteinander kompatibel. Siemens ist ein gutes Beispiel hierfür.
Oft wird so getan, als ob Umweltschutz für die Wirtschaft ein Problem wäre. Hierbei ist sicherlich zu trennen zwischen Unternehmen, die Produkte herstellen, die umweltfreundlich sind und Unternehmen, die diese dann einsetzten sollen wie z.B. in der Produktion von Autos. Langfristig haben jedoch auch Unternehmen die umweltschonend arbeiten einen Vorteil. Die Energiekosten werden gesenkt und die Endverbraucher achten zunehmend auf Ökologie bei ihrer Produktauswahl. Für Unternhemen die auf Corporate Social Responsibilty achten ergeben sich in der Kundebindung und in Interaktion mit staatlichen Akteuren deutliche Vorteile.
Im Zuge ökologischer Krisen und des Anstiegs des Ölpreises stehen die Autoproduzenten nun unter ausreichendem Druck um Alternativen zu entwickeln. Interessanterweise kommen die Innovativsten Ideen nicht von den großen Konzernen, sondern von kleinen, die versuchen sich durchzusetzten.
Die spannendste Idee ist wohl das Luftauto. Der Prototyp der Autofirma MDI ist bereits fertig gestellt. Es gab jedoch lange Zeit Probleme mit der Finanzierung. Guy Negre hat sich schon seit den 90zigern um eine Finanzierung seiner Erfindung bemüht, ohne sonderlich großen Erfolg dabei zu haben. Die großen Unternehmen lächelten eher über das Lufdruckauto. Die wirtschaftliche Effizienz stand in Frage.
Kürzlich ist bekannt geworden, dass Lichtblick nicht wie versprochen 100% Ökostrom verkauft, sondern aus anderen Quellen Strom hinzukauft.
Das Image eines Unternehmens ist immer wichtig. Besonders wichtig ist es, wenn bestimmte Eigenschaften mit einem Firmennamen verbunden sind. Noch wichtiger ist es, wenn die Kunden insbesondere auf diese Eigenschaften achten. Dies ist insbesondere im Ökologie Bereich der Fall. Die Kunden achten hier penibel darauf, was die Produkte darstellen.