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Management & Wirtschaft
 


Die United Media AG ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte Lizensierungsfirma. Das Informations-und Entertainment-Unternehmen ist überall in der Welt bekannt.

Was macht United Media eigentlich?

Die Firma gliedert sich in verschiedene Teilbereiche, von denen United Internet Media ein großer Teil ist. Verschiedene große Marken vertrauen dem Dienstleistungsunternehmen schon seit Jahren. Mit 7,7 Millionen Kunden ist die AG einer der führenden Internet-Service-Provider auf dem internationalen Markt.

In der Firma sind auch jedes Mal aufs Neue viele Jobs zu vergeben. Sollten sie sich für eine Stelle interessieren schauen sie sich doch einfach Stellenangebote in ihrer Stadt an.

Sie können natürlich auch im Internet schauen, wenn sie beispielsweise Stellenangebote in Berlin oder anderen deutschen Städten suchen.


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Wenn man Aufgaben in Führungsrollen übernommen hat, stellt sich immer auch die Frage, wie man eine optimale Personalentwicklung erreichen kann. Dies ist nicht einfach mit abstrakten Prinzipien getan sondern es bedarf auch einiges an Menschenkenntnis.

Wichtig um Missverständnisse zu vermeiden, ist es sicherlich, die grundsätzlichen Einstellungen der Mitarbeiter_innen zum Leben zu kennen. Das vermeidet unnötige Konflikte die nicht nur persönlich sondern auch die Arbeit belasten. Ebenso ist es wichtig Ängste der Mitarbeiter_innen zu erkennen und ernst zu nehmen. Eine häufige Angst ist es z.B., dass man nicht gebraucht wird. Welche Existenzberechtigung hat man eigentlich im Unternehmen. Dies sind Ängst die sich oft auch aus anderen Quellen als dem Arbeitsverhältnisse speisen. Deshalb sind sie wohl nie ganz zu bekämpfen. Aber im Bezug auf den Job muss dem Arbeitnehmer klar gemacht werden, dass er und seine Arbeit wichtig für das Unternehmen sind. Das entspannt und motiviert die Person. weiterlesen »


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Deutsche Unternehmen werden fast ausschließlich von weißen, deutschen Männern geführt. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Form der Diskriminierung sondern auch um einen verspielten Wettbewerbsfaktor.

Der Leiter von Siemens hat diese Kritik auch am eigenen Unternehmen geübt. Peter Löscher fühlt sich nur von weißen deutschen Männern umgeben. Er beklagt die mangelhafte internationale Ausrichtung seines Unternehmens und den Umstand, dass keine Frauen in den Führungsetagen sind.

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Der Sohn des Tchibogründers Max Herz ist verstorben.

Tschiboladen public domainIm Alter von 67 Jahren ist Joachim Herz ende Mai bei einem Badeunfall verstorben. In einem See bei Atlanta ist er von einem Motorboot überfahren worden. Die Trauerfeier hat bereits stattgefunden.

Joachim war keine leichte Person für das Familienunternehmen. Er überlegte seinen 15% Anteil an den Tchibo-Aktien an einen Familienfremden Aktionär zu verkaufen. Dieser Verkauf ist jedoch gescheitert.

Die Konflikte in dem Familienunternehmen Tchibo reichen weit zurück. Nachdem der Gründer Max Herz 1965 gestorben ist, hat sein Sohn Günther das Familienunternehmen geführt. Unter den Söhnen gab es jedoch Streit um das Erbe. Hiervon war auch die Frau von Max, Ingeburg Herz, betroffen. Sie gehört übrigens zu den reichsten Menschen Deutschlands.

Der Streit eskalierte 2001 und Günther musste zurücktreten. Stattdessen haben Ingeburg und ihre Söhne Michael, Wolfgang und Joachim das Unternehmen geführt. Dennoch gab es weiter einen Streit um die Ausrichtung des Unternehmens. Dies hat zum Teil zu nachteiliger Lähmung der Unternehmenspolitik geführt.

Es dürfte interessant sein zu sehen, wie das Unternehmen sich nun im weiteren verhalten wird. Konfliktpotential dürfte weiterhin bleiben aber vielleicht nicht mehr so intensiv.


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Auch in der Welt der Wirtschaft zählen nicht einfach Zahlen und Fakten. Der erste Eindruck vermittelt Seriösität oder eben auch nicht.

Krawattenknoten public domain

Es mag sich zwar um ein vorschnelles Urteil handeln, wenn von dem Äußeren einer Person oder von einem Manager auf ihre Kompetenz geschlossen wird, doch oft ist dies so. Gerade in Deutschland gibt es ein ausgeprägtes Schubladendenken. Wer da einmal falsch einsortiert wird, hat es nicht so leicht, das Vertrauen wieder herzustellen. Deshalb sollten Sie in Ihrem Job durchaus auf ihr Äußeres achten. Dies hat verschiedene Dimensionen.

Kleider machen Leute: So sollten sie auf Ihre Kleidung achten. Mit Jeans und Karohemd werden die Erfolge leicht ausbleiben. Ein einfarbiger Anzug ist für Geschäftstreffen besser geeignet. Dunkel sollte er sein und wenn mit Streifen versehen, dann nicht zu auffällig. Bunte Hemden sind ein Tabu. Krawatte ist Pflicht. Es lohnt sich übrigens auch, sich mit aktuellen Trends der Krawattenbindung auseinander zu setzen. Die Krawatten sollten schlicht sein und nicht mit bunten lustigen Motiven bedruckt. Turnschuhe sind zwar nicht mehr so verpönt wie früher, haben aber in Kombination mit Anzug nichts verloren.

Beim Schmuck gilt Zurückhaltung zu wahren. Mehr als eine Uhr und ein Ring sollten nicht getragen werden. Die Uhr sollte nicht zu protzig sein. Viel und protziger Schmuck wirkt eher wie Rotlichtmilieu als wie ein seriöses Unternehmen. Ausgefallene Brillenmodelle gehören ebenso in den Privatbereich. Stattdessen sollten Brillen nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern ein kompetentes Auftreten unterstützen.

Auch die Frisur ist wichtig. Regelmäßige Haarpflege ist ein muss. Eine lange Mähne, zerzaustes Haar oder die bemüht verdeckte Halbglatze gehören nicht zu den Frisuren die akzeptabel sind. Ein regelmäßiger Friseurbesuch lohnt sich, ebenso wie eine Typberatung.


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Nach der Entscheidung Hapag-Lloyd zu verkaufen geriet der Aufsichtsrat in Kritik und zog den Unwillen des größten Aktionärs von TUI auf sich.

tuiDas Ausichtsratmitglied Krumnov hatte die Entscheidung vorangebracht Hapag-Lloyd zu verkaufen. Damit sollte sich auf das Kerngeschäft Tourismus konzentriert werden. Dies hat vielen nicht gefallen und insbesondere John Fredriksen nicht. Bei ihm handelt es sich nun nicht um irgendeinen, sondern um den größten Einzelaktionär. Er fühlte sich veranlaßt die Politik des Aufsichtsrates zu ändern und Krumnov abzuwählen.

Zuvor hatte sich allerdings schon der zweitgrößte Einzelaktionär Alexej Mordaschow zusammen mit anderen Aktionären hinter Krumnov gestellt. Dies ist nicht verwunderlich, denn auch Mordaschow hat Interesse daran sich auf den Tourismus Bereich zu konzentrieren. Er würde gerne mit TUI den russichen Markt erobern.

Die Abwahl Krumnovs ist nur knapp gescheitert. Fast 43% waren für eine Ablösung. Dies ist auch insofern ungünstig, als dass es dem Aufsichtsrat schwer fällt Entscheidungen zu treffen, wenn ein großer Teil der Aktionäre kein Vertrauen zu den Entscheidungen hat. Nun liegt es also an Krumnov die Wogen zu glätten und wieder ein Klima herzustellen, in dem eine vernünftige Unternehmenspolitik betrieben werden kann.

Einige Stimmen hatten bemängelt, dass der Verkauf von Hapag-Lloyd zu dieser Situation, in der es eine angespannte Lage der Finanzwelt gibt, zu einem suboptimalen Verkaufserlös führt. Dennoch ist man bei TUI Willens, den Verkauf nun zügig abzuwickeln. Der erreichbare Preis auf dem Markt schein hinreichend angemessen. Ob Frenzel und Krumnov recht behält, wird sich dann wohl in den weiteren Jahren der Entwicklung TUIs zeigen.


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Die schon seit langem anhaltende Diskussion um das Gehalt von Managern führt nun zu einer gesetzlichen Regelung. Hohe Managergehälter und Abfindungen sollen nicht mehr voll abgesetzt werden können.

Steuerhinterziehung © flickrDie SPD hat es damit geschafft, den Koalitionspartner CDU zu einem eingeständnis zu bringen. Die gesetzliche Regelung sieht vor, Managergehälter und Abfindungen in einer Höhe von über 1 Millionen Euro nur noch zur Hälfte von der Steuer des Unternehmens Absetzungsfähig zu machen.

Die Meinungen hierzu gehen, wie es zu erwarten war, sehr auseinander. Tilo Sarrazin hält diese Politik für rein symbolisch, weil sie eh nur einen kleinen Anteil der Gehälter betreffe und die SPD selbst behauptet, dass ja keine tatsächliche Einschränkung vorliege, sondern dass der Gesetzgeber ja nur eine Wünschenswerte Lohnhöchsthöhe festlegen wolle. Der BDI sieht dahingen eine Gefährdung der Vertragsfreiheit und des Standorts Deutschland. Dies ist wenig überraschend, da es sich hierbei um die Standardantwort auf alle politischen Entscheidungen handelt, die nicht zum Vorteil der Arbeitgeber sind.

Aus der CDU heißt nur der Ministerpräsident des Saarlands, Peter Müller, den Vorschlag gut. Selbst in den USA gebe es ähnliche Regelungen.

Klar dürfte dennoch sein, dass es sich um rein symbolische Politik handelt. Weder werden die Gehälter der Manager dadurch wirklich niedriger ausfallen, noch wird irgendein Arbeitnehmer stattdessen höhere Löhne erhalten. Die SPD versucht populistisch das Vertrauen ihrer Wähler_innen in die Lohngerechtigkeit der sozialen Marktwirtschaft wieder herzustellen. Vielleicht mag das gelingen, doch für die meisten Markttheoretiker sollte weiterhin klar bleiben: der Markt erzeugt keine Lohngerechtigkeit, er funktioniert einfach nur. Wenn er als Institution gerechtfertigt ist, dann nur, weil er allen ein passables Lebenseinkommen ermöglicht und nicht weil er Lohngerechtigkeit herstellt.


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Schon länger ist es so, dass Arbeitnehmer dazu angehalten werden sich in Form von Kapitalanteilen an ihrem Arbeitgeber zu beteiligen. Dadurch erhalten sie einen Teil der Gewinne des Unternehmens. Nun hat sich die Koalition auf eine neue Regelung geeinigt.

Die Arbeitnehmerbeteiligung an Unternehmensgewinnen wird oft als gerechtere Form des Arbeitslohnes angesehen. Der Erfolg des Unternehmens für das die Arbeiter_innen arbeiten, wird damit maßgeblich für die Lohnhöhe. Darüber hinaus scheint es für viele Arbeitgeber attraktiv, übder den Investivlohn die Arbeitnehmer stärker an das Unternehmen zu binden.

Früher wurde die BEteiligung in Form von Kapitalanteilen mit einem Steuerfreibetrag von 135 Euro im Jahr gefördert. Nun hat sich die Koalition darauf geeinigt den Steuerfreibetrag auf 360 Euro pro Jahr anzuheben. Dies soll für die Arbeitnehmer einen Anreiz stellen, der politisch gewollten Entwicklung zu folgen.

Kritisiert wurde bisher schließlich, dass die Unternehmensgewinne stark steigen und die Managergehälter stark steigen, die normalen Arbeitnehmer_innen an den Gewinnne jedoch nicht beteiligt werden. Neben klassischen Kapitalanteilen soll es für Arbeitnehmer_innen auch möglich sein die Stuerfreibeträge für Gewinne aus Fonds zu erhalten, bei denen jedoch eine Kapitalrückflussquote an die Unternehmen von 75% herrschen muss.

Die neue Regelung wird die Steuerzahler ungefähr eine halbe Milliarde Euro kosten. Hier stellt sich ernsthaft die Frage, ob es sich um eine Beteiligung der Arbeitnehmer_innen an Unternehmergewinnen ist oder eine Beteiligung der Arbeitnehmer an Steuereinnahmen.


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Siemens ist vor ungefähr anderthalb Jahren von einem Skandal erschüttert worden. Schmiergelder wurden gezahlt und nun endlich wird mit den ehemaligen Managern abgerechnet.

Siemens GNU-Lizenz für freie DokumentationEigentlich ist es nicht sonderlich verwunderlich: Es werden Gelder dafür gezahlt, dass bestimmte Geschäfte abgewickelt werden. Manchmal wird das aber nicht gerne gesehen. Zumindest sollte es nicht an die Öffentlichkeit geraten. Siemens ist das passiert. Über eine Milliarde Euro ist irgendwohin verschwunden. Es wurde klar, dass es als Schmiergeld im Ausland eingesetzt worden ist.

Alle waren natürlich erschüttert und Oberstaatsanwalt Anton Winkler spricht von einer großen Ausnahme. Dabei müssen viele bei Siemens von diesen Geldern gewußt haben. Und so mussten einige auch schon Strafen in Millionenhöhe zahlen. Nun greift der neue Vorstand endlich auch die alte Führung direkt an und stellt Vermutungen über deren Verwicklungen an. Andreas Pohlmann greift nun dirket Pierer an. Man könnte sagen: dass wurde auch Zeit. Die konsequente und schnelle interne Verarbeitung hat nach nun fast zwei Jahren doch auch endlich das Top-Management erreicht.

Bei einer solchen Situation stellt sich die Frage, ob die interne Kontrollmechanismen genügen um weitere Fälle dieser Art zu vermeiden. Die internationale Konkurrenz ist groß und die Versuchung sich illegaler Mittel zu bedienen um Erfolge feiern zu können groß. Bei über einer Milliarde Schmiergelder mag man sich das Volumen der getätigten Geschäfte gar nicht vorstellen. Da sind die Geldstrafen wahrscheinlich gut zu verkraften.


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Während überall an den Börsen die Anleger zittern und unsicher der Dinge harren, kaufen deutsche Top-Manager fleißig die Aktien ihrer Unternehmen. Das Insider-Geschäft scheint zu boomen.

Insider GNU-Lizenz für freie DokumentationSchon seit einiger Zeit zeichnet sich eine leichte Erholung an der deutschen Börse ab. Die Anleger beruhigen sich wieder etwas, auch wenn noch nicht völlig klar sein dürfte, was in Zukunft noch geschehen mag. Als gutes Zeichen wird immer auch gewertet, wenn Insider die Aktien ihres Unternehmens kaufen. Dies ist in letzter Zeit sehr stark zu beobachten. Als Maßstab hierfür dient das Insider-Barometer. Dies wird erstellt von dem Forschungsinstitut für Asset-Management an der RWTH Aachen zusammen mit Commerzbank Private Banking. Es liegt auf einer Höhe von zuletzt um die 190 Punkte und hat damit einen Stand erreicht wie schon lange nicht mehr. Es werden viele Käufe getätigt, aber kaum noch Verkäufe. Das deutet darauf hin, dass die Top-Manager nicht erwarten, dass die Aktien ihrer Unternehmen noch weiter fallen werden.

Viele Käufe wurden allerdings auch schon in der Anfangszeit dieses Jahres getätigt, als es noch turbulenter an der Börse zuging. Deshalb nehmen die Käufe gerade auch wieder ab, einige größere sind dennoch zu verzeichnen. So hat der Thyssen-Krupp-Vorstand Edwin Eichler Aktien im Wert von fast einer viertel Million Euro gekauft, obwohl der Status von Thyssen-Krupp nicht eindeutig klar zu sein scheint. Anders ist das bei Addidas. Hier kaufte Vorstandschef Herbert Hainer für 100.000 Euro Aktien. Allerdings im Einvernehmen mit Analysten, die zum Kauf raten.

Trotz solcher positiver Anzeichen muss weiter mit Turbulenzen gerechnet werden. Für beständige Unternehmen mag das nicht in gleicher Weise gelten wie für riskantere Investitionen. Vom Kreditmarkt sollte man wohl weiterhin die Finger lassen und Anlagen als Festgeld parken, bis die Lage sich beruhigt hat.


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