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Management & Wirtschaft
 


Auch in der Welt der Wirtschaft zählen nicht einfach Zahlen und Fakten. Der erste Eindruck vermittelt Seriösität oder eben auch nicht.

Krawattenknoten public domain

Es mag sich zwar um ein vorschnelles Urteil handeln, wenn von dem Äußeren einer Person oder von einem Manager auf ihre Kompetenz geschlossen wird, doch oft ist dies so. Gerade in Deutschland gibt es ein ausgeprägtes Schubladendenken. Wer da einmal falsch einsortiert wird, hat es nicht so leicht, das Vertrauen wieder herzustellen. Deshalb sollten Sie in Ihrem Job durchaus auf ihr Äußeres achten. Dies hat verschiedene Dimensionen.

Kleider machen Leute: So sollten sie auf Ihre Kleidung achten. Mit Jeans und Karohemd werden die Erfolge leicht ausbleiben. Ein einfarbiger Anzug ist für Geschäftstreffen besser geeignet. Dunkel sollte er sein und wenn mit Streifen versehen, dann nicht zu auffällig. Bunte Hemden sind ein Tabu. Krawatte ist Pflicht. Es lohnt sich übrigens auch, sich mit aktuellen Trends der Krawattenbindung auseinander zu setzen. Die Krawatten sollten schlicht sein und nicht mit bunten lustigen Motiven bedruckt. Turnschuhe sind zwar nicht mehr so verpönt wie früher, haben aber in Kombination mit Anzug nichts verloren.

Beim Schmuck gilt Zurückhaltung zu wahren. Mehr als eine Uhr und ein Ring sollten nicht getragen werden. Die Uhr sollte nicht zu protzig sein. Viel und protziger Schmuck wirkt eher wie Rotlichtmilieu als wie ein seriöses Unternehmen. Ausgefallene Brillenmodelle gehören ebenso in den Privatbereich. Stattdessen sollten Brillen nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern ein kompetentes Auftreten unterstützen.

Auch die Frisur ist wichtig. Regelmäßige Haarpflege ist ein muss. Eine lange Mähne, zerzaustes Haar oder die bemüht verdeckte Halbglatze gehören nicht zu den Frisuren die akzeptabel sind. Ein regelmäßiger Friseurbesuch lohnt sich, ebenso wie eine Typberatung.


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Überraschend ist es nicht: Der Arbeitsmarkt wird von der Krise in den USA in Mitleidenschaft gezogen. Viele Stellen wurden abgebaut.

Arbeit public domainBesonders in der Baubranche hat es den Arbeitsmarkt besonders getroffen. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass auch der Bankensektor sich zumindest von dem Inkompetenteren Teil getrennt haben mag. Es sind ungefähr 80.000 Jobs verloren gegangen. Das sind mehr als eigentlich erwartet worden ist. Dies bleibt nicht konsequenzlos für die amerikanische Wirtschaft. Schon die Immobilienkrise hat gezeigt, dass viele Amerikaner ihre Zinsen nicht bezahlen konnten. Diejenigen, die nun ihre Arbeitsplätze verloren haben konsumieren nicht mehr in demselben Ausmaß. Zinsen können sie erst recht nicht bezahlen.

Durch solche Entwicklungen wird die Wirtschaft natürlich nochmal deutlich belastet. Dies scheinen auch die Anleger zu spüren. Zumindest gab der amerikanische Aktienindex ein wenig nach.

Beeindruckt von diesen Entwicklungen gab auch der DAX um ein paar Punkte nach. Außerdem hat der Dollar mal wieder ein sehr niedrigen Wert erreicht. Für Deutschland sind Exporte nun jedoch recht wichtig und ein starker Euro und schwacher Dollar erhöht nicht gerade die Absatzwahrscheinlichkeit von Produkten im Ausland.

Was eigentlich schon alle wußten wird jetzt auch zähneknirschend von Fed-Chef Ben Bernanke eingeräumt. Die USA stecken in einer Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt der USA dürfte nur sehr schwach steigen oder sinken. Es wird zwar mit einer deutlichen Erholung ende des Jahres gerechnet. Worin diese allerdings begründet sein soll ist recht unklar. Da hilft es auch nicht von einem langfristigen Wachstumspotential der USA zu schwadronieren. Es ist halt nur ein Potential, ein sehr kleines…


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Manchmal scheint es leicht, Gründe für Scheitern im Job zu finden: Der schlechte Mitarbeiter war Schuld, seine Leistungen waren ungenügend. Dabei kann Ursache für die schlechte Leistung auch eine Demotivation durch den Vorgesetzten sein. Dies lässt sich verhindern.

Die beiden Autoren Jean-François Manzoni und Jean-Louis Barsoux haben sich in ihrem Buch Das Versager-Syndrom. Wie Chefs ihre Mitarbeiter ausbremsen und wie es besser geht” mit diesem Phänomen auseinandergesetzt. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass viele Manager ihre Mitarbeiter oft innerhalb weniger Tage in gute und schlechte Mitarbeiter unterteilen. Das hat dann Konsequenzen für die Bewertung zukünftiger Leistungen. Die Fehler der “guten” Leute werden als akzeptable Fehltritte, Ausnahmen oder Zufall hingestellt, während die Fehler oder Leistungsschwächen der “schlechten” Mitarbeiter als typisch gewertet werden.

Die “schlechten” Mitarbeiter werden dann oft stärker kontrolliert. Dies soll zwar nur zum Besten sein, doch wird dies auch von den Mitarbeitern bemerkt. Das führt dazu, dass diese ein Selbstbild entwickeln, dass sie selbst als leistungsschwach darstellt. Dies führt zu Demotivation. Es wird gar nicht mehr ernsthaft versucht, eine bessere  Leistung zu bringen, da das Versagen vorprogrammiert scheint. Dies bemerkt der Manager wiederum und spiegelt dies zurück. Ein Teufelskreis entsteht, der jedoch durchbrochen werden kann.

Voraussetzung dafür ist es, zunächst das Problem überhaupt erkannt zu haben. Dann muss ein offenes Gespräch geführt werden, in dem die Schwächen und Stärken der Mitarbeiter möglichst neutral herausgearbeitet werden. Wenn dem Mitarbeiter dann das Gefühl erhält, dass Vertrauen in ihn gesetzt wird, dann kann er sich auch wieder motiviert seinen Aufgaben widmen. Am wichtigsten ist es natürlich, dass solche Probleme möglichst gar nicht erst entstehen, denn sie Kosten nur Zeit und schaden dem Unternehmen.


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Neuer Job - Neue Aufgaben

Autor: Markus
abgelegt in: Management

New School Manager Legend © flickr / L-plate big cheese

Die Berufskarrieren sind nicht mehr wie früher. Man hat nicht DEN einen Job bis zu seinem Lebensende, sondern wechselt häufiger. Dies gilt insbesondere für den Mangementbereich. Aber wie muss man mit der neuen Situation nach einem Wechsel umgehen?

Meist hat man nicht sehr viel Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Es wird erwartet, dass man sich schnell und effektiv der neuen Aufgaben annimmt. Sicherlich besteht die Möglichkeit, sich ein paar Tage Zeit zu nehmen, um sich in der neuen Situation zurecht zu finden, doch sollte diese Zeitspanne nicht viel länger als eine Woche dauern. Der Arbeitgeber muss schließlich spüren, dass man der Aufgabe gewachsen ist und ein wertvoller Mitarbeiter ist.

Möglichst früh sollte man sich deshalb unentbehrlich machen und wirklich die Person sein, die die Kompetenz und Zuständigkeit für bestimmte Aufgaben auf sich vereint. Probleme, die sich dabei am Anfang stellen mögen, sind jedoch nicht immer nur den eigenen Fähigkeiten geschuldet. Besonders wichtig ist, dass das Arbeitsumfeld stimmt. Es müssen die Kompetenzen gut verteilt sein, die Aufgaben an die richtigen Stellen gerichtet sein und das personale Umfeld muss stimmen. Das ist es wohl auch, was zu einem guten Teil die eigene Kompetenz nach einem Wechsel auszeichnet: Die Fähigkeit, das eigene Arbeitsumfeld zu analysieren und gegebenfalls neu zu strukturieren.

Scheitert man an dieser Aufgabe, ist man bei dem Jobwechsel wohl eine Position zu hoch angesiedelt worden und sollte es sich lieber zweimal überlegen, bevor man sich in seiner Karriere als Manager neu orientiert. Übrigens müssen die Entscheidungen über das Arbeitsumfeld und die Verteilung der Kompetenzen auch nicht alleine getroffen werden. Die neuen Kollegen und Mitarbeiter bringen schließlich schon viel Erfahrungen an dem Arbeitsplatz mit und können eine wichtige Informationsquelle und Hilfe sein.


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