Der offensichtliche Fachkräftemangel in Deutschland sorgt schon seit längerem für Auseinandersetzungen zwischen den politischen Fronten. Die Einwanderungspolitik ist laut der CDU schon grosszügig genug gestaltet, doch die Opposition sieht hier deutlichen Reformbedarf.
Die anhaltende Debatte um eine verstärkte Anwerbung ausländischer Fachkräfte wird in Berlin immer heftiger. Aus den Reihen der CDU kommen Ermahnungen zur Beruhigung, so bittet der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach die Koalition zu einer Versachlichung der Auseinandersetzung. Er kommentierte die Kontroverse folgendermassen: “Anders als es die aktuelle Debatte glauben macht, haben wir bereits sehr grosszügige Regelungen für die Zuwanderung solcher Fachkräfte“.
Fachkräftemangel in Deutschland - Die Situation spitzt sich zu
Die Stimmen gegen die konservative Bewertung der Situation kommen sowohl von den Linken, als auch vom Koalitionspartner FDP. Sahra Wagenknecht, Vizechefin der Linken, fasste die Lage prägnant zusammen. Wer Fachkräfte wolle, “der muss weiterlesen »
Das Internet TV stellt nur eine weitere Entwicklungsstufe auf dem Weg hin zu einer multimedial vernetzten Welt dar. Allein in den letzten beiden Jahrzehnten hat die Internet-Technologie eine rasante Entwicklung genommen. Doch hat das klassische Fernsehen, wie wir es kennen,wirklich ausgedient?
Ob am Arbeitsplatz oder zu Hause – das Medium Internet ist allgegenwärtig. Es gibt heute wohl kaum einen Deutschen, der das World Wide Web nicht in regelmäßigen Abständen nutzen würde (Das Statistische Bundesamt Deutschland führt dazu in regelmäßigen Abständen Erhebungen durch, deren Konzeption und Ergebnisse auf den Seiten des Instituts einzusehen sind.). Neben Youtube und sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ greifen Internetnutzer auch zunehmend online auf die TV-Inhalte der Fernsehsender zurück. Dass sich unter diesen Umständen auch die Fernsehmacher auf lange Sicht gesehen diesem veränderten Nutzungsverhalten ihrer Zuschauer anpassen würden, war daher nur eine Frage der Zeit.
Auch wenn die meisten deutschen Fernsehsender, die kleinen regionalen genauso wie die großen überregionalen Sender, über das Internet TV ihre Inhalte in die Haushalte der Republik senden, hat das Angebot des Internet Fernsehens in Deutschland noch keine weite Verbreitung gefunden. weiterlesen »
Intel, Marktführer für Chips und Mikroprozessoren, wird von der EU-Wettbewerbskommission vorgeworfen, seine Führung des Marktes missbraucht und gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben.
Intel hält achtzig Prozent der Marktanteile für Mikroprozessoren. Doch das scheint dem Riesen der Informationstechnologie nicht genug gewesen zu sein, denn die EU-Wettbewerbskommission unter Leitung der Kommissarin Neelie Kroes hat nachgewiesen, dass Intel versucht hat, kleinere Firmen vom Markt zu drängen.
Hauptziel der Strategie Intels war Advanced Micro Devices, kurz AMD. Zeichen dieser Rivalität seien der Kommission zu Folge finanzielle Möglichkeiten für PC-Hersteller gewesen, die durch Intel eingeräumt wurden, unter der Bedingung, AMD bei den Geschäftsbeziehungen außen vor zu lassen.
Die Berichte um die Playstation 3 und damit auch Sony waren lange Zeit nicht gut. Jetzt hofft man auf Besserung.
Sony ist nicht gerade einer der ältesten Anbieter im Bereich der Computerspiele. So hatte man sich 1993 dazu entschieden in den Videospielmarkt einzusteigen. Dies war sicherlich eine folgenreiche Entscheidung. Mittlerweile nimmt dieser Bereich schließlich einen großen Bereich von Sony ein. Dies ist auch nicht verwunderlich. Schließlich hat sich in der letzten Zeit der Videospielmarkt zu einem wichtigen Faktor entwickelt. Neben der Musiksparte und dem Filmbereich ist der Videospielmarkt einer der wichtigsten Teile der Unterhaltungsindustrie. weiterlesen »
Yahoo hatte das letzte Angebot von Microsoft zurückgewiesen. Nun kommt Microsoft mit Verstärkung zurück. Yahoo schläft jedoch nicht und versucht mit neuen Partnern die Übernahme abzuwenden.
Vor zwei Monaten hat Microsoft noch 44,6 Milliarden Dollar für Yahoo geboten, doch Yahoo wollte nicht übernommen werden, sondern ein eigenständiger Konzern bleiben. Nun plantMicrosoft jedoch News Corp. mit ins Boot zu holen, also Murdoch. Dem gehört bekanntlich ja z.B. Myspace und ist stark im Nachrichtensektor aktiv. Damit entstünde eine Allianz aus News Corp, Microsoft und Yahoo. Ein Internetriese würde entstehen.
Das Management von Yahoo versucht dies jedoch noch zu verhindern. Dazu plant Yahoo eine Allianz mit AOL und Google. Mit beiden wurden bereits Gespräche geführt. AOL würde einige Milliarden Dollar bei Yahoo investieren und dafür einen zwanzig-prozentigen Anteil an dem Unternehmen erhalten. Mit Google wird über das Werbegeschäft verhandelt.
Die Anleger interessieren sich jedoch oft nicht für sehr langfrisitige Pläne. Das Angebot von Microsoft und News Corp. dürfte einfach zu verlockend sein. Zumindest wird in dieser heißen Phase sich noch eine spannende Schlacht geliefert. Das dürfte interessant sein weiter verfolgt zu werden…
Nun ist es soweit – eine Ära geht zu Ende. Bill Gates wird sich aus dem Businessleben zurückziehen. Er hat in den letzten Jahren große Teile seiner Kompetenzen schon an Steve Ballmer abgegeben und nun folgt sein endgültiger, operativer Rücktritt. Die Konzentration auf die Bill & Melinda Gates Stiftung, die sich auf Bekämpfung von Infektionskrankheiten in der dritten Welt spezialisiert hat, wird Ihn für immer unsterblich machen.
Als was werden wir uns erinnern, wenn wir über Bill Gates reden? Als was will Bill Gates in die Geschichte eingehen? Zunächst einmal, und das ganz ehrlich und ohne Häme, Respekt vor einem Menschen, der sein Geld dazu einsetzt, Krankheiten zu heilen und andere dazu motiviert, Ihr Geld dazuzulegen. Positiv in Erinnerung wird uns Bill Gates als der Mann in Erinnerung bleiben, der seine Milliarden dazu benutzt, anderen zu helfen.
Vergessen wollen wir jedoch nicht den Aspekt, der für viele eine tägliche Strafe ist: Arbeiten mit seinen Produkten! Der Aufstieg des Konzerns Microsoft ist eine geniale, strategische Marketingleistung und keine technisches Meisterstück. Mit viel Geschick wurden Ideen geklaut und Konkurrenten aus dem Markt gedrängt. Aber Hilfe naht – es gibt Alternativen! Ob nun Linux, Mac OS oder OpenOffice, die Freiheit zur Entscheidung ist wieder da. Wir wollen gespannt sein, was wir noch von Microsoft und Bill Gates hören werden. Schließlich verlässt er nur das operative Geschäft und geht in den Aufsichtsrat - und Aufsichtsräte in den USA sind aktiv im Geschäft!
Sogenannte Gipfel sind eine gute Gelegenheit, mit großem Getöse eigene Vorstellungen einer medialen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Lobby der Informationstechnologie, der Branchenverband Bitkom, führt aus, „…dass derzeit mindestens 43.000 Stellen nicht besetzt werden können, weil geeignete Kandidaten fehlen“. Die Bitkom möchte diese Kräfte aus dem Ausland holen und verlangt bessere Zuwanderungsmöglichkeiten. Was steckt hinter dem Interesse, mehr ausländische Mitarbeiter nach Deutschland zu holen? 2004, also ganze drei Jahre ist es her, da konnte wir folgende Überschrift lesen: „IT-Branche schafft neue Jobs - im Ausland“. IT-Experten wurden laut dieses Artikels nicht gesucht. Was ist heute anders geworden?
Der Weg in Billiglohnländer war an einigen Stellen ein Irrweg! Softwareentwicklung, genauer gesagt Programmdesign und Programmierung kann und wird verlagert werden. Was jedoch fehlt, ist die Schnittstelle zum Kunden. Wir brauchen verstärkt diejenigen Menschen, die Kundenbedürfnisse in IT-Lösungen übersetzen können. Das sind Berater, Projektleiter, Modulbetreuer und nicht zuletzt die “Kümmerer”, moderne Vertriebsmitarbeiter. Es ist weltfremd, Prozeßanalyse und Ausrichtung der Anpassung von Software an Kundenerfordernisse durch englischsprechende Inder oder Russen leisten zu wollen!
Haben wir es vielleicht mit einem Ablenkungsversuch zu tun? Nur 40% aller IT-Betriebe bilden aus! Ist es weit hergeholt, wenn man dabei von einer hausgemachten Krise spricht? Sind es vielleicht doch die preiswerteren, anspruchsloseren Ausländer aus Osteuropa oder Asien, die hier die hohen Löhne der IT-Branche drücken sollen und für die Betriebsräte befremdlich sind?
Der Staat sollte sich hier nicht verwirren lassen. Ist in dieser Frage Weiterbildung eigentlich ein Fremdwort? Es macht Sinn, nach dem Thema Ausbildung die Umschulung neu zu entdecken und mit demselben Elan zu unterstützen.