2011 müssen alle Raucher wieder mal stark sein. Wie schon sooft in der Vergangenheit wird das Rauchen wieder teurer. Diesmal aus dem Grund, deutsche Unternehmen von der Stromsteuer zu entlasten.
Vier bis acht Cent mehr sollen Raucher ab kommendem Jahr für ihre geliebten Glimmstängel zahlen. Bis zum Jahr 2015 soll die Tabaksteuer jedes Jahr erhöht werden. Als Ausgleich dafür soll die Stromsteuer für die Tabakproduzenten weniger stark ansteigen, als zunächst von der Regierung geplant. weiterlesen »
Im Rennen um den Produktionsstandort des Opel Junior wird Eisenach als Favorit gehandelt. Die Opel Entwicklungs-Chefin Rita Forst liess verlautbaren, dass der neue Kleinwagen schon bald in der Stadt in Thüringen gefertigt werden könnte. Dies wäre eine äusserst begrüssenswerte Entwicklung für den Wirtschaftsstandort in den neuen Bundesländern.
Die endgültige Entscheidung steht zwar noch nicht fest, aber bereits zwei Stimmen aus der Konzernleitung von Opel lassen vermuten, dass Eisenach das Rennen um den Produktionsstandort für den neuen Junior machen wird. Als schärfster Konkurrent wird das spanische Werk in Saragossa gehandelt, wo sich das Auto wahrscheinlich günstiger produzieren lassen würde als hierzulande. Nichtsdestotrotz scheint sich Opel für den Standort Deutschland entschieden zu haben.
Opel Junior - Das neueste Modell made in Eisenach?
Böse Zungen mögen behaupten, die Veröffentlichung der guten Nachrichten für Eisenach wären von rein opportunistischer Natur, denn schliesslich berät heute der Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern weiterlesen »
Die Pleitewelle in Deutschland nimmt immer größere Ausmaße an. Besonders für den Mittelstand ist die finanzielle Katastrophe deutlich höher als prognostiziert wurde. Gewinne und finanzielle Sicherheit gibt es jetzt nicht mehr. Das war vor der Finanzkrise. Nun kann man fast schon zusehen wie immer mehr Deutsche in Firmen- und Privatinsolvenz gehen.
Das die Pleitewelle in Deutschland nicht aufzuhalten ist, hat nun auch jeder Optimist verstanden. Wer keine finanziellen Rücklagen gebildet hat steht nun vor dem aus. Der Traum vom eigenen Unternehmen ist für viele ausgeträumt. Übrig bleiben Schulden und ein pessimistischer Blick in Zukunft.
Die von der Wirtschaftskrise schwer getroffene Landesbank Baden-Würtemberg (LBBW) muss in den nächsten vier Jahren jeweils etwa 700 Mio. Euro sparen.
Heute sollen die Mitarbeiter über die Sanierungspläne auf Betriebsversammlungen informiert werden.
Das letzte Geschäftsjahr brachte der Baden-Würtembergischen Landesbank, die 1999 als Fusion der Südwestdeutschen Landesbank, der Landesgirokasse und der Landeskreditbank entstand, einen Verlust von 2,1 Mrd. Euro. Ursache seien unter anderem finanzielle Einbußen durch Kreditgeschäfte im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise und die allgemeine Rezession. Auch am Personalbereich wird diese Entwicklung nicht spurlos vorübergehen. Der Druck zum Sparen kommt dabei auch aus Brüssel. Die EU-Kommission macht einen rigiden Sparkurs zur Bedingung für die Gewährung einer dringend benötigten Kapitalaufstockung durch die Träger der LBBW.
Unklar ist der Umfang der Einschnitte in der größten deutschen Landesbank, die zu je 40 Prozent dem Land Baden-Württemberg und den dortigen Sparkassen gehört. Zwischen dreissig und fünfzig Prozent der eingesparten Summe sollen aus reduzierten Personalkosten entstehen. weiterlesen »
Erst vor Kurzem hat die Bundesnetzagentur damit begonnen, Musterverfahren gegen Call Center einzuleiten. Dabei sollen vor allem solche Center, die Wählcomputer mit sogenannter Predictive Dialer-Software benutzen, an dieser lästigen Praxis gehindert werden.
Teilweise erreichen sogar nachts automatisierte Anrufe den potentiellen Kunden der Call Center. In Deutschland ist die zwar verboten, aber mittlerweile rufen auch die Mitarbeiter ausländischer Call Center, beziehungsweise von Call Centern, die ihren Standort im Ausland haben, bei deutschen Kunden an.

Das Verfahren der Predictive Dialer ist vom Prinzip her immer identisch: eine Software ruft selbstständig bis zu hundert Nummern an, und der erste, der auf die Anrufe reagiert und abhebt, wird mit einem der Call Center-Agenten verbunden. Damit soll die Effizienz der Call Center erhöht werden, in Zeiten der Globalisierung für viele ein Muss. Dass das auf Kosten der Angerufenen geht, ist den schwarzen Schafen unter den Call Centern bislang offenbar völlig entgangen oder schlichtweg egal.
Um eben diesen schwarzen Schafen den Garaus zu machen, versucht nun die Bundesnetzagentur, mit Musterklagen zu überprüfen, inwiefern weiterlesen »
Der bekannte Unterwäscheherrsteller Schiesser ist in die Insolvenz gegangen. Trotz qualitativ hochwertiger Wäsche kann eine Insolvenz nicht mehr umgangen werden.
Schiesser bekam kein Geld mehr, weil die Schweizer Hesta-Holding keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stellte. Mehrmals soll es Beträge in Millionenhöhe für den Wäschehersteller gegeben haben. Nun sei Schluss. Schiesser geht in die Insolvenz.
Nun ging es ja doch ganz schnell, mit der Einigung. Denn künftig wird Tuifly, die von Köln/Bonn aus zu 40 Zielen startet, mit der Fluggesellschaft Air Berlin kooperieren.
Nach einigen vergeblichen Fusionsbemühungen will der Ferienflieger Tuifly nun enger mit Air Berlin zusammenrücken und plant, sich mit bis zu 20% an Air Berlin zu beteiligen.
Die Städteziele, welche vor allem von Touristen und Geschäftsleuten genutzt werden, sollen gestrichen werden und künftig nur noch von dem Unternehmen Air Berlin angesteuert werden.
Dies möchte man durch ‘langfristige Dienstverträge’ erreichen, in welche Tuifly die Flugzeuge zu Verfügung stellt, lies Air Berlin verlauten.
Man spekuliert, dass der Flughafen Köln/Bonn in Folge Zuge dessen einige Flugstrecken verlieren wird. Denn Air Berlin ist bisher ganz klar am Düsseldorfer Flughafen vertreten, also genau da, wo derzeit ein neuer Hangar gebaut wird.
Der Flughafen Chef des Flughafens Köln/Bonn ließ jedoch verlauten, dass er mit keinen gravierenden Veränderungen rechne, denn sowohl Tuifly als auch Air Berlin seien auch weiterhin Partner des Airports.
Die Mitarbeiter sollen angestellte beider Unternehmen bleiben, es ändert sich nichts. Das bangen um Arbeitsplätze dürfte damit also erstmal gebannt sein. weiterlesen »
Was in manchen anderen Ländern recht verbreitet ist, hat seinen Einzug nach Deutschland noch nicht so recht gefunden. Dabei profitieren Unternehmen und Mitarbeiter nicht selten beide von dieser From der Mitarbeiterbeteiligung.
Die Beteiligung der Mitarbeiter an dem Erfolg des Unternehmens hat verschiedene Vorteile. So werden die Mitarbeiter zum Beispiel stärker an das Unternehmen gebunden. Identifikation mit dem eigenen Unternehmen ist in Deutschland selten und führt oft zu Spannungen zwischen Arbeitgebern und Betriebsrat. Mit der Gewinnbeteiligung werden die Gegensätze etwas gemildert. Dies führt auch dazu, dass die Mitarbeiter eine stärkere Motivation am Arbeitsplatz an den Tag legen. Statistisch lässt sich ebenso zeigen, dass die Anzahl der Krankheitstage zurück geht.
Horst Köhler hat einst eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmer an den Gewinnen gefordert, damit der Grundlohn gesenkt werden kann. Dies würde für die Arbeitnehmer keinen ernsthaften Vorteil bringen. Es könnte auch leicht die Gefahr entstehen, dass die Arbeitnehmer zu Abhängig vom unternehmerischen Erfolg werden. Dies würde dazu führen, dass die Spannungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder zunehmen könnten. Außerdem wird die Attraktivität des Arbeitsplatzes nicht weiter gesteigert und die Motivation sinkt wieder. Es darf keine Situatiuon des Bedroht-seins entstehen. weiterlesen »
Die freundliche Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank wird zumindest auf der Arbeitnehmerseite offensichtlich nicht so freundlich aufgenommen. Zumindest wurde verhindert, dass Blessing in den Vorstand gewählt worden ist.
Blessing ist Commerzbank-Chef und sollte nun, da im Januar die Fusion ansteht, in den Vorstand der Dresdener Bank gewählt werden. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sahen dies aber nicht so gerne. Durch ihre Stimmen wurde dies vorerst verhindert. Es handelet sich dabei aber wohl nur nur um eine symbolische Niederlage für Blessing. Schließlich kann Allianz-Chef Michael Diekmann in vier Wochen Blessing mit seinem doppelten Stimmgewicht auch so in den Vorstand bringen.
Gezeigt haben dürfte dies dennoch, dass die Stimmung bei der Dresdner Bank nicht sonderlich gut ist. Schuld daran dürfte nicht nur sein, dass insgesamt 9000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. In dem neuen Vorstand werden keine Manager der Dresdner Bank mehr vertreten sein. Mit Herbert Walter tritt der Letzte ab. Auch in den Hierachien darunter werden die Commerzbank Leute in der deutlichen Überzahl sein. Man hat in der Dresdner Bank wohl langsam das Gefühl, doch Opfer einer feindlichen Übernahme zu sein. weiterlesen »
Es wurden Hoffnungen auf Chinas Wirtschaft gesetzt, dass ihre Stärke stabilisierend auf die Weltwirtschaft wirken könnte. Diese Hoffnungen scheinen langsam enttäuscht zu werden.
Die meisten Länder würden sich über das Wachstum der chinesischen Wirtschaft freuen. Immerhin erwarten selbst die schlechteren Prognosen noch ein Wachstum von über 5% für erste Halbjahr 2009. Deutschland wäre über solche Zahlen äußerst froh. Für China könnte dies jedoch eine Krise bedeuten.
Dominique Strauss-Kahn, der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) warnt zumindest vor den Konsequenzen einer schwachen chinesischen Wirtschaft für die Weltwirtschaft. Simpfendorfer ist Chinaexperte von der Royal Bank of Scotland. Er hält das Sinken des Wachstums auf 5% für eine Sicherheit. weiterlesen »