Die Berichte um die Playstation 3 und damit auch Sony waren lange Zeit nicht gut. Jetzt hofft man auf Besserung.
Sony ist nicht gerade einer der ältesten Anbieter im Bereich der Computerspiele. So hatte man sich 1993 dazu entschieden in den Videospielmarkt einzusteigen. Dies war sicherlich eine folgenreiche Entscheidung. Mittlerweile nimmt dieser Bereich schließlich einen großen Bereich von Sony ein. Dies ist auch nicht verwunderlich. Schließlich hat sich in der letzten Zeit der Videospielmarkt zu einem wichtigen Faktor entwickelt. Neben der Musiksparte und dem Filmbereich ist der Videospielmarkt einer der wichtigsten Teile der Unterhaltungsindustrie.
Die Umsätze in diesem Bereich haben sich in diesem Jahr um 40% in den USA gesteigert. Dieses Ergebnis überrascht mittlerweile nicht mehr. Die Verteilung dieses Umsatzplus zugunsten Konkurrenten wie Microsoft, dürfte Sony aber nicht erfreuen. Mit ihrer Playstation 3 haben sie keinen guten Start hingelegt und Milliardenverluste einstreichen müssen. Diese Verluste konnten letztes Jahr zwar um eine Milliarde reduziert werden, doch schwarze Zahlen werden immer noch nicht geschrieben. Der Chef dieser Sparte bei Sony, Kazuo Hirai, ist jedoch zuversichtlich. Das Profil der Konsole habe verbessert werden können, wichtige Spieltitel seien entwickelt worden und der Online-Bereich ausgebaut worden. Ob dies tatsächlich genügt, wird sich noch zeigen müssen.
Ein weiteres großes Problem könnte anstehen, wenn die amerikanische Ökonomie weiter eine Talfahrt hinlegt. Glücklicherweise für Sony trifft eine solche Krise die Unterhaltungsindustrie recht spät. Mit etwas Glück sogar gar nicht, wenn die Krise bald überwunden wird. Sollte sich die schlechte Lage der Endkunden jedoch auch im Gaming-Bereich niederschlagen, dürfte Sony mehr Probleme haben als sie verkraften können. Sony bleibt damit ein Risiko.