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Management & Wirtschaft
 


Siemens rechnet mit ehemaligen Managern ab

Autor: Markus
abgelegt in: Management, Unternehmenspolitik

Siemens ist vor ungefähr anderthalb Jahren von einem Skandal erschüttert worden. Schmiergelder wurden gezahlt und nun endlich wird mit den ehemaligen Managern abgerechnet.

Siemens GNU-Lizenz für freie DokumentationEigentlich ist es nicht sonderlich verwunderlich: Es werden Gelder dafür gezahlt, dass bestimmte Geschäfte abgewickelt werden. Manchmal wird das aber nicht gerne gesehen. Zumindest sollte es nicht an die Öffentlichkeit geraten. Siemens ist das passiert. Über eine Milliarde Euro ist irgendwohin verschwunden. Es wurde klar, dass es als Schmiergeld im Ausland eingesetzt worden ist.

Alle waren natürlich erschüttert und Oberstaatsanwalt Anton Winkler spricht von einer großen Ausnahme. Dabei müssen viele bei Siemens von diesen Geldern gewußt haben. Und so mussten einige auch schon Strafen in Millionenhöhe zahlen. Nun greift der neue Vorstand endlich auch die alte Führung direkt an und stellt Vermutungen über deren Verwicklungen an. Andreas Pohlmann greift nun dirket Pierer an. Man könnte sagen: dass wurde auch Zeit. Die konsequente und schnelle interne Verarbeitung hat nach nun fast zwei Jahren doch auch endlich das Top-Management erreicht.

Bei einer solchen Situation stellt sich die Frage, ob die interne Kontrollmechanismen genügen um weitere Fälle dieser Art zu vermeiden. Die internationale Konkurrenz ist groß und die Versuchung sich illegaler Mittel zu bedienen um Erfolge feiern zu können groß. Bei über einer Milliarde Schmiergelder mag man sich das Volumen der getätigten Geschäfte gar nicht vorstellen. Da sind die Geldstrafen wahrscheinlich gut zu verkraften.


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