Der bekannte Unterwäscheherrsteller Schiesser ist in die Insolvenz gegangen. Trotz qualitativ hochwertiger Wäsche kann eine Insolvenz nicht mehr umgangen werden.
Schiesser bekam kein Geld mehr, weil die Schweizer Hesta-Holding keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stellte. Mehrmals soll es Beträge in Millionenhöhe für den Wäschehersteller gegeben haben. Nun sei Schluss. Schiesser geht in die Insolvenz.
Seit 130 Jahre gibt es die Qualitätsmarke Schiesser Feinripp für Damen und Herren. Nach Möglichkeit soll dies auch nicht enden. So gab die Gläubigerversammlung am 07. Juli 2009 ihr Einverständnis dafür, dass Schiesser weiter Unterwäsche herstellen darf. Ca. 2300 Mitarbeiter bangen jedoch weiter um Ihren Arbeitsplatz, da dass Konzept der Sanierung vom Schweizer Besitzer Brechtler kommt, der gleichzeitig der Eigner der Schießer AG ist. Man hofft auf Erfolg. Im Falle des Verkaufs von Schiesser soll Wolfgang Joop Interesse gemeldet haben. Die Insolvenz des Wäschekonzerns geht schon geraume Zeit durch die Medien.
An die 86 Millionen Euro Schulden soll das Wäscheunternehmen gemacht haben. Und doch gibt es einen kleinen Lichtblick. Schiesser schreibt schwarze Zahlen. Offenbar zeigen die Kunden dem Wäschehersteller wie sehr sie ihn schätzen und gaben so etwas Unterstützung. Denn Schiesser ist generationsübergreifend und bietet jedem Kunden etwas Passendes. Vor allem aber stammen ein Großteil der Schulden (rund 50 Mio Euro) aus der Produktion für Fremdfirmen wie Mexx oder Tommy Hilfiger. Diese mehr als schiefe Unternehmenslage soll nun begradigt werden. Das Resultat: Schiesser stieg aus vielen Lizenzverträgen aus. Über neue Managementstrategie wird schon länger diskutiert.