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Reichtum trotz Finanzkrise

Autor: Markus
abgelegt in: Wirtschaft

Man hätte meinen können, dass eine Krise auf dem Finanzmarkt insbesondere die Reichen treffen würde. Laut einer aktuellen Studie kann das nicht ganz so sein.

100 000 Dollar public domain

Die Boston Consulting Group, eine der führenden Unternehmensberatungen neben McKinsey, hat kürzlich eine Studie zum Thema Reichtum veröffentlicht. Dieser Studie zufolge gibt es deutlich mehr Dollar-Millionäre in diesem Jahr als im letzten Jahr. Dies sei z.B. in Deutschland besonder stark der Fall, da der Dollar verhältnismäßig schwach ist. So ist in Deutschland die Zahl der Millionäre um 21 Prozent seit 2006 gestiegen. Damit zählt Deutschland mittlerweile 422.000 Millionäre.

Die Finanzmarktkrise hat jedoch dazu geführt, dass die Reichen ihr Vermögen weniger schnell haben wachsen lassen können als 2007 zuvor. Besonders aussagekräftig dürften die Daten aus dem Zentrum der Krise, Nordamerika, sein. 8,9 Prozent Plus konnte noch im Jahr 2006 verzeichnet werden. 2007 waren es nur noch 3,8 Prozent. Trotzdem wohl kein Anlass zur Sorge.

Der Umstand, dass bei den Superreichen die Vermögenskonzentration immer schneller ansteigt, führte dazu, dass trotz der Finanzmarktkrise ein Plus bei ihnen zu verzeichnen war. Interessant wäre es an dieser Stelle auch gewesen, die finanzielle Situation der Mittelschicht in den USA zu untersuchen. Diese dürfte schließlich besonders hart von der Immobilienkrise betroffen gewesen sein, während mit staatlichen Krediten dafür gesorgt worden ist, dass die Einbußen auf den Finanzmärkten nicht zu hoch werden.

Zumindest wird sich Boston Consultung auch in Zukunft dafür einsetzen, dass der von ihnen festgestellte Trend anhält…


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