Die Globalisierung hat für viele Vorteile aber nicht für alle. Das weiß auch Joseph Wilhelm (Gründer von Rapunzel) und will deswegen mit dem Preis eine Richtung vorgeben.
Im Zuge der Globalisierung verdichten sich die Kommunikationswege, die Verkehrswege und auch der Handel. Dies bietet für viele Menschen ökonomische und soziale Perspektiven. Leider ist das nicht für alle der Fall. So gibt es auch viele Verlierer der Globalisierung und demnach auch eine sehr große Armut. Joseph Wilhelm hat sich schon früh mit Themen dieser Art auseinandergesetzt und versucht auch mit seinem eigenen Unternehmen einen Beitrag zur ökologischen und sozialen Gestatung der Globalisierung beizutragen.
Um nicht einfach nur ein gutes Beispiel zu sein, hat er nun den “One World Award” ins Leben gerufen. Er soll nachhaltige Entwicklungen Fördern, indem Engament ausgezeichnet wird, das ökonomisch, ökologisch und soziale ist. Der Preis wird zum ersten Mal am 19. Juni 2008 von der Federation of Organic Agriculture Movements e.V. (IFOAM) in Italien verliehen. Der Preist ist dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Dabei ist die IFOAM Schirmherrin. Die Jury wird bestehen auch WIlhelm selbst und Vandana Shiva und Egzeabher die beide den alternativen Nobelpreis gewonnen haben. Außerdem wird der Jury noch IFOAM Vizepräsident
Alberto Pipo Lernoud angehören.
Der Preis soll alle zwei Jahre vergeben werden. Es bleibt zu hoffen, dass es ihm tatsächlich möglich sein wird positive Impulse zu setzten und an die soziale Verantwortung von Unternehmen zu erinnern.