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Porsche und VW

Autor: Markus
abgelegt in: Management,Unternehmenspolitik,Wirtschaft

VW-Betriebsratschef kritisiert Wiedekings Verhalten bei der Zusammenführung von Porsche und VW.

Porsche copyright PorschePorsche-Aufsichtsrat-Vorsitzender Wendelin Wiedeking gelang es relativ unspektakulär bei VW einzusteigen. Das Zusammenführen der beiden Unternehmen unter dem Namen “Porsche Automobil Holding SE” gelingt ihm jedoch nicht so beschaulich. Schon im Vorfeld kamen mir Bedenken: Porsche und VW…passt das überhaupt zusammen? Und Schwierigkeiten gibt es sicherlich.

Die betriebsinterne Organisation ist recht unterschiedlich. Für einige macht das den Eindruck als ob VW an alten Modellen festhalten wolle und Wiedeking eine Modernisierung plant, die das Unternehmen auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig macht. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass auch VW moderne Arbeitsorganisationen entwickelt hat. Wiedeking mag bei Porsche großem Erfolg gehabt haben, ob sich allerdings dieselben Methoden für sin anderes Unternhemen wie VW eigenen?

Bei VW spielt die Beteiligung der Arbeitnehmer traditionell eine größere Rolle, und damit ist das Unternehmen nicht unbedingt schlecht gefahren. Doch so wundert es auch nicht, wenn der Betriebsratschef Osterloh Wiedeking “Gutsherren-Art” vorwirft und von “feindlicher Übernahme” spricht. Er fordert für VW eine größere Rolle bei der Gestaltung des neuen Unternhemens. Dabei erhält der Betriebsrat Rückendeckung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypris (SPD). Doch auch Wiedeking erhält unterstützung vom BDI und Michael Glos (CDU). Es dürfte zumindest spannend werden, wie das zukünftige Unternehmen genau strukturiert sein wird.


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  1. Bastian schreibt:

    Basti

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