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Management & Wirtschaft
 


Manchmal scheint es leicht, Gründe für Scheitern im Job zu finden: Der schlechte Mitarbeiter war Schuld, seine Leistungen waren ungenügend. Dabei kann Ursache für die schlechte Leistung auch eine Demotivation durch den Vorgesetzten sein. Dies lässt sich verhindern.

Die beiden Autoren Jean-François Manzoni und Jean-Louis Barsoux haben sich in ihrem Buch Das Versager-Syndrom. Wie Chefs ihre Mitarbeiter ausbremsen und wie es besser geht” mit diesem Phänomen auseinandergesetzt. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass viele Manager ihre Mitarbeiter oft innerhalb weniger Tage in gute und schlechte Mitarbeiter unterteilen. Das hat dann Konsequenzen für die Bewertung zukünftiger Leistungen. Die Fehler der “guten” Leute werden als akzeptable Fehltritte, Ausnahmen oder Zufall hingestellt, während die Fehler oder Leistungsschwächen der “schlechten” Mitarbeiter als typisch gewertet werden.

Die “schlechten” Mitarbeiter werden dann oft stärker kontrolliert. Dies soll zwar nur zum Besten sein, doch wird dies auch von den Mitarbeitern bemerkt. Das führt dazu, dass diese ein Selbstbild entwickeln, dass sie selbst als leistungsschwach darstellt. Dies führt zu Demotivation. Es wird gar nicht mehr ernsthaft versucht, eine bessere  Leistung zu bringen, da das Versagen vorprogrammiert scheint. Dies bemerkt der Manager wiederum und spiegelt dies zurück. Ein Teufelskreis entsteht, der jedoch durchbrochen werden kann.

Voraussetzung dafür ist es, zunächst das Problem überhaupt erkannt zu haben. Dann muss ein offenes Gespräch geführt werden, in dem die Schwächen und Stärken der Mitarbeiter möglichst neutral herausgearbeitet werden. Wenn dem Mitarbeiter dann das Gefühl erhält, dass Vertrauen in ihn gesetzt wird, dann kann er sich auch wieder motiviert seinen Aufgaben widmen. Am wichtigsten ist es natürlich, dass solche Probleme möglichst gar nicht erst entstehen, denn sie Kosten nur Zeit und schaden dem Unternehmen.


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Die Finanzkrise, die mit der Krise des Immobilienmarktes in den USA angesetzt hat, findet kein Ende. Der Dollar steht schelcht und die Banken geben ungern Kredite. Um dem entgegen zu wirken, sagten die FED und EZB erneut Finanzspritzen zu. Ob dies langfristig eine Lösung sein kann ,bleibt abzuwarten.

Federal Reserve  Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5Schon der schlechte Dollarkurs lies es bemerken, das Vertrauen in den Dollar sinkt. Hinzu kommt, dass die amerikanischen Banken (aber nicht nur die) sehr vorsichtig bei der Kreditvergabe wurden. So ist es momentan recht schwer, sich auf dem Kreditmarkt die entsprechenden Geldsummen für Investitionen zu besorgen. Darunter leidet die gesamte Wirtschaft. Dies hat die amerikanische FED und die EZB schon früher dazu gebracht, kräftige Finanzspritzen zu verabreichen. Langfristig hat das bisher nicht geholfen. Der Finanzmarkt und die Börse gerieten immer wieder in Turbulenzen.

Nun will die FED ungefähr 200 Milliarden Dollar an Krediten zur Verfügung stellen und die EZB nochmal rund 15 Milliarden, weitere Zentralbanken werden folgen. Damit soll die Lage etwas entspannt werden und wenn es wieder zu Problemen kommt, sollen weitere Kredite folgen. Die Hoffnung scheint zu schein, dass man nur lange genug Geld in den maroden Markt stecken muss und dann wird die ganze Sache schon wieder laufen.

Aber solange die Verschuldungen, nicht nur der Unternehmen, sondern auch der Privatpersonen, hoch sind und Immobilien und Aktien z.T. hoffnungslos überbewertet sind, wird die Krise mit weiteren Krediten alleine nicht bewältigbar sein. Könnte ich eine einfache Lösung für das Problem anbieten, säße ich wahrscheinlich bei der FED und nicht vor meinem Blog. Dafür werden die Leute in der Politik und bei den Zentralbanken auch ganz gut bezahlt. Gute Lösungen finden sie dennoch nicht. US-Finanz-Guru Warren Buffet und auch andere glauben eh daran, dass es zu weiteren Krisen kommen wird, die nicht so einfach zu bekämpfen sind. Zumindest darf man gespannt sein, was sich in den nächsten Monaten und Jahren am Finanzmarkt tun wird. Nicht jeder wird aus der Krise wie Buffett 10 Millarden Dollar reicher hervorgehen.


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Das Forbes Magazin ermittelt jedes Jahr die reichsten Menschen der Erde. Dieses Jahr führt nach 13 Jahren nicht mehr Bill Gates die Liste an.

Reichster Mensch ist nach der neuen Erhebung Warren Buffett. Das Jahr 2007 hate durch seine Finanzkrisen ein wenig Wirbel in die Liste der Reichsten gebracht. Buffett gilt als jemand, der auch in Krisen gute Entscheidungen trifft. Deshalb sind die Werte seiner Aktien gestiegen. Damit hat er in einem Jahr immerhin 10 Milliarden Dollar “verdient” (da wirken die Debatten um zu hohe Managergehälter doch geradzu lächerlich). Somit besitz er nun nicht merh 52, sondern 62 Milliarden Dollar. Bill Gates hat dahingegen einiges an der Börse verloren. Seine Aktien sind gesunken. Schuld dürfte auch der Ärger mit Yahoo gewesen sein. Ansonsten hätte Gates nicht 58 Milliarden Dollar sondern deutlich mehr. Buffett ist übrigens mit Gates befreundet und spendet den größten Anteile seines Vermögens an die Siftung der Gates.

Hier nun aber die Liste der TOP10:

  1. Warren Buffett
  2. Carlos Slim Helu
  3. William Gates III
  4. Lakshmi Mittal
  5. Mukesh Ambani
  6. Anil Ambani
  7. Ingvar Kamprad
  8. KP Singh
  9. Oleg Deripaska
  10. Karl Albrecht

Reichste Frau ist übrigens Lilane Bettencourt auf Platz 17. Das verwundert nicht, wo doch deutlich über 90% des Reichtums in Händen von Männern ist.

Und hier noch ein kurzer überraschender Ausschnitt aus einem Interview von CNN mit Buffett:

BUFFETT: Sure. But I wouldn’t raise the 12-point and a fraction payroll tax, I would raise the taxable base to above $90,000.

DOBBS: That’s a progressive idea. In other words, the rich people would pay more?

BUFFETT: Yeah. The rich people are doing so well in this country. I mean, we never had it so good.

DOBBS: What a radical idea.

BUFFETT: It’s class warfare, my class is winning, but they shouldn’t be.


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Es gab befürchtungen, dass das Kreditgeschäft schwierig werden würde. Eine Studie im Auftrag des Handelsblatts hat jedoch einen gegenläufigen Trend festgestellt.

Kredit © we-make-money-not-artIn letzter Zeit gab es mehrere Finanzkrisen. Erwähnt sei nur der Einbruch im amerikanischen Immobilienmarkt, der dazu geführt hat, dass viele Banken Finanzierungsprobleme bekamen. Dass soetwas passieren würde, war allen schon lange klar. Was man dann auch hätte vermuten können ist, dass die Banken etwas zurückhaltender mit ihren Krediten wären. Das hätte dann zur Folge, dass der Kreditmarkt deutlich darunter zu leiden hätte.

Das ist jedoch überraschenderweise nicht eingetreten. Eine Studie im Auftrag des Handelsblatts zeigt, dass stattdessen ein Wachstum im Kreditgeschäftsbereich zu verzeichen ist. Dabei handelt es sich nicht um ein kleines Wachstum sondern immerhin um eines von 18 Prozent. Dies dürfte einer Entwicklung Vorschub leisten, die in Amerika schon seit langer Zeit beobachtet wird. Die Einzelkunden und teile des Mittelstandes überschulden sich vollkommen. Indem die Finanzkrise von den Banken in ihrer Kreditvergabe ignoriert wird, wird die Krise zwar abgeschwächt, da das Kreditgeschäft nicht einbricht, doch damit wird Raum für weitere und größere Krisen geschaffen. Den Banken wäre da eher zu empfehlen, dass es halt mal Zeiten gibt, in denen man da durch muss. Da jede Bank jedoch ihr Einzelinteresse verfolgt und darauf hofft von einer zukünftigen Krise nicht betroffen zu sein, dürfte sich so ein vorrausschauendes Verhalten der Banken nicht einstellen. Vielleicht wäre das mal ein Bereich, in dem die Politik gefragt wäre.


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Wenn das kein großer Coup ist. VW übernimmt Scania und macht den Weg frei für die Allianz mit MAN und gleichzeitig macht Porsche den Weg frei zur Übernahme von VW.

ScaniaWar das Aufsehen schon groß bei der Ankündigung von Porsche, VW zu übernehmen, so wundert die Zurückhaltung der Börse bei den neusten Ankündigungen. Dies ist nicht so wirklich verständlich. Ebenso verwundert die Zurückhaltung der deutschen Politik in diesem Zusammenhang. Immerhin dürfte einer der wichtigsten Autokonzerne entstehen.

Porsche copyright PorscheSchon früher sollte eine Allianz zwischen den LKW-Produzenten Scania und MAN angestrebt werden. Damals hatte sich unter anderem auch VW dagegen gesperrt, der Konzern wollte selbst die Kontrolle über das Geschehen haben und so sollte gewartet werden, bis VW die Mehrheit bei Scania besitzt, was nun eintrat. Damit dürfte der Verbindung von VW, Scania und MAN nichts mehr im Wege stehen. Dies dürfte auch Porsche freuen, denn der Aufsichtsrat hat die mehrheitliche Übernahme der VW-Aktien beschlossen. Dadurch würde ein Autokonzern entstehen, der seinesgleichen sucht. VW als einer der größten Massenhersteller von Autos, Scania und MAN als wichtige LKW-Produzenten und Porsche selbst als erfolgreiche Sportwagenfirma: Das dürfte eine Mischung sein, die es in sich hat.

VWWie erfolgreich diese Mischung dann tatsächlich sein wird, muss sich allerdings noch zeigen. Schließlich gab es auch schon weniger erfolgreiche Versuche, eine solche Verbreiterung der Produktionspalette vorzunehmen. Erinnert sei da nur an den Versuch von VW, Luxuswagen herzustellen. Das hat wahrscheinlich auch die Börse noch im Hinterkopf und wartet erstmal die weitere Entwicklung ab.


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Im Rahmen einer Studie von Junge Karriere des Handelsblatts und der Corporate Research Foundation wurden die Top Arbeitgeber des Jahres 2008 ermittelt.

Es wurden 88 deutsche Unternehmen, die sich beworben haben, untersucht und bewertet. Dabei ging es um die Güte in den Bereichen: Jobsicherheit, Marktführerschaft, Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und letzlich noch Work-Life-Balance. Dabei ist ein Ranking herausgekommen, dessen Top10 ich ihnen nicht vorenthalten möchte.

Platz 10: Abbott

Platz 9: Deutsche Bahn (man soll es aufgrund der Streiks in letzter Zeit nicht meinen, aber es ist so)

Platz 8: Philip Morris (trotz der Raucherverbote die mittlerweile beschlossen sind)

Platz 7: Dell

Platz 6: Schwäbisch Hall

Platz 5: Sanofi-Aventis Deutschland

Platz 4: Bosch Rexroth

Platz 3: Citibank Privatkunden

Platz 2: Deutsche BP

Platz 1: Carl Zeiss

Falls sie also auf der Suche nach neuen Entfaltungsmöglichkeiten sein sollten, lohnt sich sicherlich ein Blick in die Studie, bei der die einzelnen Kategorien genauer beschrieben und bewertet sind. Ob es da unbedingt ein Unternehmen aus der Top10 sein muss, ist nicht ausgemacht. Ein Job im Ausland ist übrigens auch nicht zu verachten. Da wird es auch sicherlich noch ein paar Unternehmen geben, die weiter oben anzusiedeln wären, als es die Top10 der deutschen Unternehmen erlaubt.


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eon

Früher war auch E.ON gegen die Trennung von Netz und Erzeugung in der Strombranche, doch nun fällt E.ON der deutschen Politik in den Rücken - zurecht.

Nachdem aus Brüssel die Forderung kam, dass Stromnetze und Stromerzeugung getrennt werden müssen, setzte sich E.ON zunächst stark dagegen ein. Die europäische Regelung sollte dazu dienen, den Wettbewerb auf dem Strommarkt zu fördern. Die Erzeugung und das Netz in einer Hand würde zu einer Marktmacht führen, die flexible Entwicklungen und angemessene Stromdurchführungspreise verhindere.

Nun ist klar, dass Unternehmen natürlich kein Interesse haben Marktmacht abzugeben, für die Politik ist diese Einstellung jedoch verwunderlich. So ist es erstaunlich, dass es Eon und weiteren Unternehmen gelang, die deutsche Regierung hinter sich zu bringen und Entscheidungen zu treffen, die eher einzelnen Unternehmen zugute kommen, als der gesamten Wirtschaft und den Endkunden. Noch verwunderlicher ist es jedoch, wenn ein Unternehmen wie E.ON sich eines besseren besinnt und sich dazu entscheidet sein Netz zu verkaufen und dann die Bundeskanzlerin eine solche Entscheidung für eine “dumme Idee” hält.

Volkswirtschaftlichen Sachverstand kann man ihr bei solchen Aussagen sicherlich nicht unterstellen, vielmehr sollte sie diese Entscheidung respektieren. Unternehmen dann zu unterstützen, wenn es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, macht Sinn. Jedoch gegen ihre Marktentscheidungen zu polemisieren, ausgerechnet auch dann, wenn sie volkswirtschaftlich Sinn machen, das zeugt von wirtschaftspolitischer Inkompetenz. Hinzu kommt noch, dass es seltsam anmutet, dass Deutschland sich so gegen europäische Vorgaben und Regelungen stellt, wenn doch immer betont wird, wie wichtig Europa für Deutschland sei.


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Die PureLink GmbH aus Deutschland kooperiert mit den “Best of Innovations Award” Gewinner in diesem Jahr.

BluRay Lizenz: CC-BY-SA-2.5 und GFDLDie Ereignisse der letzten Zeit haben in der Konkurrenz um den DVD Nachfolger einen Sieger hervorgebracht: BluRay. Damit ist die HD-DVD wohl aus dem Rennen. Dies ist spätestens klar, seitdem Toshia die Player-Produktion einstellt und Universal und Paramount in der Zukunft ihre Filme auf BluRay Discs veröffentlichen wollen.

BluRay speichert Datemengen von um die 50GB, was in etwas 10mal soviel ist, wie auf eine normale DVD passt. Damit ist sie als Datenquelle für hochauflösende Filme geeignet, die dann auch von Fernsehgeräten mit HD (high densitiy) genutzt werden können.

Für das Unternehmen PureLink zeichnet sich mit der Entwicklung der Videobranche eine erfolgreiche Zukunft ab. So kooperiert PureLink mit OWLink. Das Unternehmen OWLink hat  für ihre Digital-Light-Link-Technologie, mit der die großen Datenmegen der neuen Discs für HD-Videos optimal optisch übertragen werden können, einen Preis bekommen.

Die Übertragung funktioniert ohne Kompression und unterstützt auch HDCP, einen Kopierschutz, der von Hollywood gefördert wird. Kopierschutzmechanismen werden für gewöhnlich recht schnell ausgehebelt, doch PureLink dürfte auf dem europäischen Markt eine sichere Zukunft haben.


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Wer Autos oder Rasierer verkaufen möchte, braucht Verkaufsgeschick - keine Frage. Aber wer größere Geschäfte abwickeln will, über die sich die Partner längerfristig aneinander binden oder bei denen es um wichtige und hohe Investitionen geht, der braucht mehr als ein wenig Eloquenz und seriöses Auftreten in seinem Job.

Verkauf © HermmannZunächst gilt es sich einen Überblick zu verschaffen. Autos werden von einer Person, vielleicht zwei gekauft. Wer das ist. ist klar. Bei größeren Geschäften ist das nicht so einfach, daher muss man sich einen Überblick über Entscheidungs-Hierarchien verschaffen: Welche Personen müssen eigentlich genau überzeugt werden, damit es zu einem Vertragsabschluss kommt. Ist das klar, so sollte eine möglichst enge Verbindung zur Verkaufsabteilung des potentiellen Kunden hergestellt werden. Dies erzeugt dann auch Vertrauen und Sympathie.

Dann kann begonnen werden, für das eigene Angebot zu werben. Dafür, dass man der bessere Partner ist und die Kundenwünsche erfüllen kann. Dies alles funktioniert nicht einfach darüber das “beste” Produkt anzubieten, es muss auch in persönlichen Gesprächen und Bindungen an den Kunden gebracht werden. Siehe hierzu auch die TOP10 der Fehler bei der Produktentwicklung. Auch andere Anbieter könnten ähnlich gute Produkte anbieten. Aber was ist es, dass den Kunden an Sie bindet? Natürlich auch der Umstand, dass es in persönlichen Gesprächen besser funktioniert, die Qualität des Produktes und die Kompetenz des eigenen Unternehmens hervorzuheben, aber Vertrauen spielt halt auch eine große Rolle.


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VW-Betriebsratschef kritisiert Wiedekings Verhalten bei der Zusammenführung von Porsche und VW.

Porsche copyright PorschePorsche-Aufsichtsrat-Vorsitzender Wendelin Wiedeking gelang es relativ unspektakulär bei VW einzusteigen. Das Zusammenführen der beiden Unternehmen unter dem Namen “Porsche Automobil Holding SE” gelingt ihm jedoch nicht so beschaulich. Schon im Vorfeld kamen mir Bedenken: Porsche und VW…passt das überhaupt zusammen? Und Schwierigkeiten gibt es sicherlich.

Die betriebsinterne Organisation ist recht unterschiedlich. Für einige macht das den Eindruck als ob VW an alten Modellen festhalten wolle und Wiedeking eine Modernisierung plant, die das Unternehmen auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig macht. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass auch VW moderne Arbeitsorganisationen entwickelt hat. Wiedeking mag bei Porsche großem Erfolg gehabt haben, ob sich allerdings dieselben Methoden für sin anderes Unternhemen wie VW eigenen?

Bei VW spielt die Beteiligung der Arbeitnehmer traditionell eine größere Rolle, und damit ist das Unternehmen nicht unbedingt schlecht gefahren. Doch so wundert es auch nicht, wenn der Betriebsratschef Osterloh Wiedeking “Gutsherren-Art” vorwirft und von “feindlicher Übernahme” spricht. Er fordert für VW eine größere Rolle bei der Gestaltung des neuen Unternhemens. Dabei erhält der Betriebsrat Rückendeckung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypris (SPD). Doch auch Wiedeking erhält unterstützung vom BDI und Michael Glos (CDU). Es dürfte zumindest spannend werden, wie das zukünftige Unternehmen genau strukturiert sein wird.


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