Die Berufskarrieren sind nicht mehr wie früher. Man hat nicht DEN einen Job bis zu seinem Lebensende, sondern wechselt häufiger. Dies gilt insbesondere für den Mangementbereich. Aber wie muss man mit der neuen Situation nach einem Wechsel umgehen?
Meist hat man nicht sehr viel Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Es wird erwartet, dass man sich schnell und effektiv der neuen Aufgaben annimmt. Sicherlich besteht die Möglichkeit, sich ein paar Tage Zeit zu nehmen, um sich in der neuen Situation zurecht zu finden, doch sollte diese Zeitspanne nicht viel länger als eine Woche dauern. Der Arbeitgeber muss schließlich spüren, dass man der Aufgabe gewachsen ist und ein wertvoller Mitarbeiter ist.
Möglichst früh sollte man sich deshalb unentbehrlich machen und wirklich die Person sein, die die Kompetenz und Zuständigkeit für bestimmte Aufgaben auf sich vereint. Probleme, die sich dabei am Anfang stellen mögen, sind jedoch nicht immer nur den eigenen Fähigkeiten geschuldet. Besonders wichtig ist, dass das Arbeitsumfeld stimmt. Es müssen die Kompetenzen gut verteilt sein, die Aufgaben an die richtigen Stellen gerichtet sein und das personale Umfeld muss stimmen. Das ist es wohl auch, was zu einem guten Teil die eigene Kompetenz nach einem Wechsel auszeichnet: Die Fähigkeit, das eigene Arbeitsumfeld zu analysieren und gegebenfalls neu zu strukturieren.
Scheitert man an dieser Aufgabe, ist man bei dem Jobwechsel wohl eine Position zu hoch angesiedelt worden und sollte es sich lieber zweimal überlegen, bevor man sich in seiner Karriere als Manager neu orientiert. Übrigens müssen die Entscheidungen über das Arbeitsumfeld und die Verteilung der Kompetenzen auch nicht alleine getroffen werden. Die neuen Kollegen und Mitarbeiter bringen schließlich schon viel Erfahrungen an dem Arbeitsplatz mit und können eine wichtige Informationsquelle und Hilfe sein.