Auch in der Welt der Wirtschaft zählen nicht einfach Zahlen und Fakten. Der erste Eindruck vermittelt Seriösität oder eben auch nicht.
Es mag sich zwar um ein vorschnelles Urteil handeln, wenn von dem Äußeren einer Person oder von einem Manager auf ihre Kompetenz geschlossen wird, doch oft ist dies so. Gerade in Deutschland gibt es ein ausgeprägtes Schubladendenken. Wer da einmal falsch einsortiert wird, hat es nicht so leicht, das Vertrauen wieder herzustellen. Deshalb sollten Sie in Ihrem Job durchaus auf ihr Äußeres achten. Dies hat verschiedene Dimensionen.
Kleider machen Leute: So sollten sie auf Ihre Kleidung achten. Mit Jeans und Karohemd werden die Erfolge leicht ausbleiben. Ein einfarbiger Anzug ist für Geschäftstreffen besser geeignet. Dunkel sollte er sein und wenn mit Streifen versehen, dann nicht zu auffällig. Bunte Hemden sind ein Tabu. Krawatte ist Pflicht. Es lohnt sich übrigens auch, sich mit aktuellen Trends der Krawattenbindung auseinander zu setzen. Die Krawatten sollten schlicht sein und nicht mit bunten lustigen Motiven bedruckt. Turnschuhe sind zwar nicht mehr so verpönt wie früher, haben aber in Kombination mit Anzug nichts verloren.
Beim Schmuck gilt Zurückhaltung zu wahren. Mehr als eine Uhr und ein Ring sollten nicht getragen werden. Die Uhr sollte nicht zu protzig sein. Viel und protziger Schmuck wirkt eher wie Rotlichtmilieu als wie ein seriöses Unternehmen. Ausgefallene Brillenmodelle gehören ebenso in den Privatbereich. Stattdessen sollten Brillen nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern ein kompetentes Auftreten unterstützen.
Auch die Frisur ist wichtig. Regelmäßige Haarpflege ist ein muss. Eine lange Mähne, zerzaustes Haar oder die bemüht verdeckte Halbglatze gehören nicht zu den Frisuren die akzeptabel sind. Ein regelmäßiger Friseurbesuch lohnt sich, ebenso wie eine Typberatung.