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Klimaschutz sorgt bei Siemens auch in Zukunft für Gewinne

Autor: Markus
abgelegt in: Wirtschaft

Ökologie und Wirtschaft sind durchaus miteinander kompatibel. Siemens ist ein gutes Beispiel hierfür.

Siemens GNU-Lizenz für freie DokumentationOft wird so getan, als ob Umweltschutz für die Wirtschaft ein Problem wäre. Hierbei ist sicherlich zu trennen zwischen Unternehmen, die  Produkte herstellen, die umweltfreundlich sind und Unternehmen, die diese dann einsetzten sollen wie z.B. in der Produktion von Autos. Langfristig haben jedoch auch Unternehmen die umweltschonend arbeiten einen Vorteil. Die Energiekosten werden gesenkt und die Endverbraucher achten zunehmend auf Ökologie bei ihrer Produktauswahl. Für Unternhemen die auf Corporate Social Responsibilty achten ergeben sich in der Kundebindung und in Interaktion mit staatlichen Akteuren deutliche Vorteile.

So ist es nicht verwunderlich, dass Siemens auch langfristig in den Bereich Klimaschutz investieren möchte. So hat Siemens im letzten Jahr 17 Milliarden Euro Gewinn in der Sparte gemacht, was fast einem viertel des Gesamtumsatzes entsprach. Damit ist Siemens Weltführer in dem Segment. Die Einschätzungen sind, dass auch in der Zukunft investitionen in Ökologie sicher sein werden, da Krisen der Wirtschaft sich tendenziell geringer im Bereich Ökologie niederschlagen. Die Notwendigkeit der Investitionen in den Klimaschutz liegen auf der Hand und so ist damit zu rechnen, dass insbesondere vom Gesetzgeber die Vorraussetzungen für eine zukunftsträchtige Branche gelegt werden.

London möchte z.B. bis zum Jahr 2025 bis zu 60% der CO2 Emissionen reduzieren. Dies erfordert allein in London investitionen von deutlich mehr als 50 Milliarden Euro. Wer sich bis jetzt noch nicht für Klimaschutz interessiert hat, sollte es allein aus wirtschaftlichen Gründen endlich tun.


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