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Investitionen in Emerging Markets

Autor: Markus
abgelegt in: Strategie

Unter Emerging Markets versteht man einen aufstrebenden Markt, welcher meist ein Kennzeichen sogenannter Schwellenländer ist. Die aktuellsten Beispiele für solche schnell wachsenden Emerging Markets sind China und Indien.

Eine Investition auf solchen Märkten birgt eine Vielzahl von Gefahren, aber auch an Chancen für Unternehmen. Besonders beim Beispiel China bieten sich für einige Branchen geradezu Möglichkeiten wie zu “Goldgräberzeiten” in den jungen USA. Unternehmen treffen auf Emerging Markets auf die Möglichkeit überdurchschnittlich hohe Gewinne zu erzielen, da diese Märkte über ein enormes Wachstumspotential verfügen und es kaum eine Marktsättigung gibt. Egal, ob Finanzdienstleistung, Maschinenbau oder Stahlindustrie, beinahe jede Branche verspricht hohe Gewinne. Aber auch Zulieferer, welche dortige Industrieunternehmen mit zeitgemäßen Fertigungsmaschinen ausstatten, profitieren von solchen Märkten, meist sogar risikoärmer als durch einen direkten Eintritt in den Emerging Market.

Besonders lukrativ gestaltet sich für Unternehmen natürlich auch die oft sehr niedrigen Löhne, die meist wertvollen Rohstoffvorkommen in solchen Regionen und die Bevölkerungsstruktur, welche durch den hohen Anteil an Geburten auch langfristig viele potentielle Arbeitnehmer bietet.

Aber die Investition in Ermerging Markets bietet auch viele Risiken für die Unternehmen. So stellen Währungsschwankungen, ein meist marodes Justizsystem und auch kulturelle Gegebenheiten Unternehmen auch vor teilweise fast unkalkulierbare Risikien. Gerade die Unsicherheit bei rechtlichen Angelegenheiten kann zu kostspieligen Konsequenzen für die Unternehmen und Unternehmer führen. Deshalb ist es für expandierende Unternehmen extrem wichtig, vorher eine genaue Marktanalyse vorzunehmen bzw in Auftrag zu geben. In den meisten Fällen empfiehlt es sich diese Marktanalyse extern zu vergeben, denn dabei kann Objektivität gewährleistet werden. Denn dazu sind Angestellte, die Jobs bei der KPMG, McKinsey oder bei anderen Unternehmensberatungen haben, verpflichtet.

Auch bleibt abzuwarten, ob nicht ein derartig hohes ausländisches Engagement in diesen Schwellenländern die einheimische Wirtschaft bremst, bzw. daran hindert selber an den Innovationen teilzuhaben, was zu einer “Ausbeutung” der einheimischen Wirtschaft führen könnte, oder zumindest von den Einheimischen als solche aufgefasst würde und sich dann die momentane positive Einstellung gegenüber den ausländischen Unternehmen in diesen Länder in das Gegenteil umschlägt und dann zu einer politischen und gesellschaftlichen Gefahr für die dort investierenden Unternehmen wird.


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