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Immobilienpreise in den USA geben weiter nach - die Krise ist noch nicht ausgestanden

Autor: Markus
abgelegt in: Wirtschaft

Der Verfall der Hauspreise in den USA und die daraus resultierende Zahlungsunfähigkeit vieler Kreditnehmer hatte die Finanzmarktkrise ausgelöst. Der Wohnungsmarkt in den USA hat sich jedoch nicht beruhigt.

Federal Reserve  Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5Man hätte ja erwarten können, dass sich auch die Immobilienlage etwas beruhigt hätte, nachdem sich der Kreditmarkt ein wenig beruhigt hat. Doch die Situation sieht anders aus. Zum einen ist es trotz Beruhigung zunehmend schwieriger Kredite zu kriegen. Das gilt mittlerweile nicht nur für Großkredite sondern auch für Kleinkredite. Die Ursache für die Kreditkrise ist ebenso noch nicht behoben.

Der Immobilienwert gab im März in den USA um über 12% nach. Damit hat sich der Preisverfall der Häuser noch weiter verschnellert. Das ist insofern kein Wunder, als dass viele Anleger ihre Häuser loswerden wollen, ein großer Leerstand existiert und gleichzeitig viele Zwangsversteigerungen durchgeführt werden. Das alles senkt den Preis. Ein Ende der Preis-Abwärtsspirale ist nicht in Aussicht.

Es dürfte zumindest spannend bleiben die weitere Entwicklung der Immobilienpreise zu beobachten. Diese könnten schließlich ein indikator dafür sein, ob die Krise ein Ende findet oder nicht.

Dies könnte zur Folge haben, dass noch weitere Abschreibungen zu erwarten sind. Zumindest dürften durch den starken Preisnachlass und die geringen Erlöse durch Immobilienverkäufe weitere Finanzlücken auftauchen.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Rest der Wirtschaft. Die Börse reagierte verhalten und der Dollar blieb schwach. Von der FED wird eine weitere Zinssenkung erwartet und das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft sinkt. Kein Wunder bei ansteigender Inflation und Arbeitslosigkeit.


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  1. KHS Sarl, Paris schreibt:

    Mit Interesse habe ich Ihre oben bezeichnete Pressemitteilung gelesen.

    Als deutscher Makler in Paris kann ich hier von einer genau entgegengesetzten Entwicklung berichten. Der offizielle Durchschnittspreis der Pariser Notarskammer für freistehende Altbauwohnungen hat sich in den letzten 10 Jahren um 172% !! erhöht, allerdings bei im Vergleich zu Deutschland nicht erheblich höherem BSP in Frankreich.

    Sie finden mehr Informationen hierzu auf meinem deutschen Paris Blog:www.khs.fr ( Eintrag vom 14.05.2008)

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