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Gold statt US-Dollar

Autor: Markus
abgelegt in: Wirtschaft

Die Feinunze Gold hat ein Rekordhoch von über 1.000 Dollar erreicht. Dies ist nicht verwunderlich, gilt Gold doch als sichere Anlage in einer Situation, in der der US-Dollar an Wert verliert und der Finanzmarkt krisengeschüttelt ist.

Gold © Sveriges Riksbank/RiksbankenDer Dollar hat im Zuge der Wirtschaftskrise in den USA stark an Wert verloren. Der Euro stand auf einem Rekordhoch von über 1,54 Dollar. Nachdem die FED und andere Banken Maßnahmen getroffen haben, hat sich der Kurs zwar stabilisiert, aber auf niedriegem Niveau. Ähnlich sieht es mit dem Finanzmarkt aus. Die Aktien stehen zum Teil schlecht und sind vorallem starken Turbulenzen unterworfen. Die Anleger haben das Vertrauen in die Wirtschaft und die amerikanische Währung verloren.

Interessant zu sehen ist, dass zum Teil sogar Staatsanleihen, die ansonsten als sehr sicher gelten, nur schwer gehandelt werden können. Das ist traditionell die Situation, in der die Anleger auf Gold ausweichen. Gold erscheint als sichere Anlage auch insofern, als dass im Gegensatz zu Devisen nicht einfach nachgedruckt werden kann. In den USA werden Milliarden auf den Finanzmarkt gebracht, obwohl eine nennenswerte Inflation vorhanden ist. Der nun erreichte Goldpreis gilt daher noch nicht als Ende der Fahnenstange.

Als 1980 der Goldpreis bereits ein Rekordhoch erreicht hatte, war das Vertrauen der Anleger auch gering, inflationsbereinigt lag der Preis für eine Unze damals auf über 2.000 Dollar. Das lässt erahnen, dass noch einiges an Spielraum nach oben offen ist. Wer klug war, konnte diese Entwicklung schon sehr früh erahnen.


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