„Hallo Chef, ich brauch mehr Geld!” Dieses Argument zählt heute schon lange nicht mehr. Bei einer Gehaltsverhandlung muss man schon bessere und treffendere Argumente parat haben.
Sie geben ihrem Chef ihre Arbeitsleistung und als Gegenleistung bekommen Sie ihr monatliches Gehalt, aber was ist, wenn die Arbeitsleistung über das Bezahlte hinausgeht?
Taktisch klug nach diesem Motto
Bevor man ein Gespräch mit dem Chef vereinbart, sollte man sich überlegen, wie kann man ihn denn eigentlich dazu bringen mehr Entlohnung zu leisten?
Da gilt es jetzt, taktisch vorzugehen und ihn von den eigenen Leistungen zu überzeugen. Irgendwann ist das Gehalt, das man gleich nach der Bewerbung und Einstellung bekommen hat, einfach zu wenig, jetzt wird es Zeit in die Gehaltsverhandlung zu gehen.
Gehaltsverhandlung taktisch angehen
Vielleicht haben die Personaler ja auch bei ihrer Bewerbung von einer Gehaltserhöhung nach angemessener Zeit im Job gesprochen, hierauf sollte man sich berufen. Sagen Sie bei der Gehaltsverhandlung klipp und klar, dass Sie mit der momentanen Bezahlung nicht mehr zufrieden sind, berufen Sie sich auf Zusatzqualifikationen oder auch auf entsprechende Mehrarbeit, die für das Unternehmen geleistet wird und zudem kommt es immer gut an, wenn man die Bereitschaft zeigt, sich in anderen Bereichen noch zu verbessern.
Fragen Sie deshalb den Chef bei der Gehaltsverhandlung immer nach Defiziten, das kommt immer gut an. Gehen Sie immer gut vorbereitet in das Gespräch und vorher nochmal alles in Gedanken durch. Sie müssen den Chef immer von sich und ihren Qualitäten, wie zum Beispiel außergewöhnliches Geschick beim Marketing, überzeugen.
Sprechen Sie ihn auch auf Sonderaufgaben an, wie zum Beispiel das Anlernen von neuen Kollegen, oder auch eine längere Krankheitsvertretung die Sie für Ihre Kollegen gemacht haben.
Maß halten
Bevor man eine Gehaltserhöhung fordert, sollte man sich zuvor eine klare Vorstellung davon machen, welche Summe man dabei einkalkuliert, beziehungsweise was in der entsprechenden Branche und in vergleichbaren Positionen möglich ist.
Eine Gehaltserhöhung um vier bis sieben Prozent ist dabei durchaus im Bereich des Möglichen, höhere Forderungen sind mit Vorsicht zu genießen.
Wenn die Gehaltsverhandlung in finanzieller Hinsicht nicht zum Erfolg führt gibt es immer noch die Möglichkeit, sogenannte nicht-monetäre Privilegien zugestanden zu bekommen. Dabei handelt es sich um Leistungen wie zusätzliche Urlaubstage, verkürzte Arbeitszeiten oder Arbeitgeberspezifische Vergünstigungen.