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Finanzkrise der Banken bleibt - FED und EZB geben Kredite

Autor: Markus
abgelegt in: Wirtschaft

Die Finanzkrise, die mit der Krise des Immobilienmarktes in den USA angesetzt hat, findet kein Ende. Der Dollar steht schelcht und die Banken geben ungern Kredite. Um dem entgegen zu wirken, sagten die FED und EZB erneut Finanzspritzen zu. Ob dies langfristig eine Lösung sein kann ,bleibt abzuwarten.

Federal Reserve  Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5Schon der schlechte Dollarkurs lies es bemerken, das Vertrauen in den Dollar sinkt. Hinzu kommt, dass die amerikanischen Banken (aber nicht nur die) sehr vorsichtig bei der Kreditvergabe wurden. So ist es momentan recht schwer, sich auf dem Kreditmarkt die entsprechenden Geldsummen für Investitionen zu besorgen. Darunter leidet die gesamte Wirtschaft. Dies hat die amerikanische FED und die EZB schon früher dazu gebracht, kräftige Finanzspritzen zu verabreichen. Langfristig hat das bisher nicht geholfen. Der Finanzmarkt und die Börse gerieten immer wieder in Turbulenzen.

Nun will die FED ungefähr 200 Milliarden Dollar an Krediten zur Verfügung stellen und die EZB nochmal rund 15 Milliarden, weitere Zentralbanken werden folgen. Damit soll die Lage etwas entspannt werden und wenn es wieder zu Problemen kommt, sollen weitere Kredite folgen. Die Hoffnung scheint zu schein, dass man nur lange genug Geld in den maroden Markt stecken muss und dann wird die ganze Sache schon wieder laufen.

Aber solange die Verschuldungen, nicht nur der Unternehmen, sondern auch der Privatpersonen, hoch sind und Immobilien und Aktien z.T. hoffnungslos überbewertet sind, wird die Krise mit weiteren Krediten alleine nicht bewältigbar sein. Könnte ich eine einfache Lösung für das Problem anbieten, säße ich wahrscheinlich bei der FED und nicht vor meinem Blog. Dafür werden die Leute in der Politik und bei den Zentralbanken auch ganz gut bezahlt. Gute Lösungen finden sie dennoch nicht. US-Finanz-Guru Warren Buffet und auch andere glauben eh daran, dass es zu weiteren Krisen kommen wird, die nicht so einfach zu bekämpfen sind. Zumindest darf man gespannt sein, was sich in den nächsten Monaten und Jahren am Finanzmarkt tun wird. Nicht jeder wird aus der Krise wie Buffett 10 Millarden Dollar reicher hervorgehen.


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  1. Wird der Dollar als Leitwährung vom Euro abgelöst? | Apollis schreibt:

    […] Lage der USA scheint sich auch nicht zu entspannen. Viele große Anleger müssten die Divisen stabilisieren aber ob sie das wollen ist […]

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