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Management & Wirtschaft
 


Der Fall Thomas Middelhoff und Pleite von Arcandor

Autor: Robert
abgelegt in: Unternehmenspolitik

Der Fall Arcandor schlägt hohe Wellen – Arcandor hat für sich und seine Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet.

50.000 Arbeitsplatz in Deutschland weniger, seitens der Politik kein Eingreifen. Die Diskussionen über diese Entscheidungen waren hitzig, aber die Politik meint, das hinter dem Konzern starke Anteilnehmer stehen und das der Konzern einen hohen Aktienanteil durch  Thomas Cook hält.

Das das aber keine Lösung ist, wird klar, wenn man weiß, dass die kreditgegebenden Aktien bereits als Sicherheit verpfändet worden sind. Arcandor kann den leeren Topf damit nicht füllen.

Thomas Middellhoff © Wikipedia

Auch die Warenhäuser gehören dem Konzern nicht mehr. Der Herr Middelhoff hatte die fragwürdige Idee, die Häuser zu verkaufen und dann zurück zu mieten. Momentan wird spekuliert, dass es einige Immobilieninhaber gibt, die sich für Karstadt interessieren. Sollte Karstadt in die Pleite gehen, können die Immobilieninhaber für 90 Häuser neue Mieter suchen. Schweres Unterfangen, mit einem großen Verlustrisiko.

Eine äußerst fragwürdige Unternehmenspolitik, die von Arcandor in den letzten Jahren betrieben wurde. Die Leidtragenden dieses Managements sind die Arbeitnehmer. Die schauen jetzt in eine ungewisse Zukunft. Auch die Großaktionäre hat es nicht besser getroffen, sie haben dieses Managementkonzept jahrelang getragen, können ihr Investment aber nun in den Wind schreiben.

Doch die Rückmeldung wird kommen. Im schlimmsten Fall wird der Staat einige Jahre viel Geld für die neuen Arbeitslosen zahlen. Vielleicht hätte man diese 2 „Summen“ für die Arbeitslosen und das Unternehmen mal gegeneinander aufgerechnet. Ich kann mir fast denken, was effektiver gewesen wäre.


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