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Daimler-Renault-Nissan Bündnis: Strategie zum gemeinsamen Kostensenken

Autor: Robert
abgelegt in: Unternehmenspolitik, Wirtschaft

Mit einem Daimler-Renault-Nissan Bündnis wollen die drei großen Autohersteller die verschiedenen Schwerpunkte optimal nutzen. Die strategische Allianz soll sich vor allem kostensparend auswirken.

Ein Daimler-Renault-Nissan Bündnis bedeutet, dass drei der größten Autobauer ihre Ressourcen untereinander austauschen können, um somit den Gewinn zu maximieren. Gerade für Daimler hat diese Allianz den großen Vorteil, im Bereich der Kleinwagen kostengünstiger produzieren zu können. Den Beginn der gemeinsamen Arbeit sollen neue smart und Twingo Modelle machen, die auf einer gemeinsamen Plattform aufbauen.

Das Daimler-Renault-Nissan Bündnis wird sich auf Entwicklung und Produktion beziehen

Renault und Nissan haben bereits seit 1999 Erfahrungen in einer Allianz sammeln können, Daimler hingegen musste beide Versuche, mit Mitsubishi und Chrysler an gemeinsamen Strängen zu ziehen, recht bald ad acta legen. Der neue Anlauf verspricht nun für den Stuttgarter Autohersteller in der strategischen Kooperation von den günstigen Produktionsbedingungen gerade bei den Kleinwagen zu profitieren.

Auch bei Motoren wollen die Deutschen, Franzosen und Japaner gemeinsam voranschreiten: Sowohl die Entwicklung als auch die Produktion von Diesel-, Benzin- und Elektromotoren soll von nun an in Union getätigt werden. Die Presse urteilt derweil entgegen der Euphorie der Manager die Verbindung als Notehe und Zweckgemeinschaft ab - die Bündnispartner würden nicht zueinander passen und sich eher gegen die Krise wappnen wollen, als eine tatsächlich gewollte Vereinigung anstreben.

Von der Strategie zum gemeinsamen Kostensenken wollen alle drei profitieren

Neben der gemeinsamen Arbeit an den für 2013 angekündigten Viersitzer smart fortwo und der nächsten Generation des Renault Twingo wurde im Daimler-Renault-Nissan Bündnis auch eine jeweilige Kapitalbeteiligung angekündigt. So wird Renault-Nissan ebenso 3,1 Prozent an Daimler erhalten, wie auch der Hersteller aus Deutschland 3,1 Prozent an seinen Bündnispartnern halten wird.


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