Seit einigen Wochen herrscht wieder einmal Unruhe in Griechenland. Die alte Regierung ist zusammengebrochen und bei der Bildung einer neuen tun sich die Parteivorsitzenden mehr als schwer. Die Linke erklärte die Bildung einer Koalition jüngst für unmöglich.
Neben vielen großen Problemen steht außerdem zur Debatte ob Griechenland in der Eurozone bleiben soll. Nachdem die Eurokrise in Griechenland so hart wie in keinem anderen EU-Staat eintrat, wurde ein dementsprechend hartes Sparprogramm vorgelegt. Klar war jedoch auch, dass dieses vor allem die griechische Bevölkerung tragen muss. Dass die verantwortliche Regierung dafür bei den letzten Wahlen die Quittung bekommt, war abzusehen.
Berlusconis angekündigter Rücktritt am Dienstagabend beflügelt die Wirtschaft. Dax, Dow Jones und Nikkei-Index reagieren größtenteils positiv.
Der angekündigte Rücktritt von Italiens amtierendem Ministerpräsident Silvio Berlusconi wirkt sich positiv auf die Börse aus. Während der Dow Jones bereits gestern Abend an Punkten zugelegt hatte, starteten auch die meisten asiatischen Börsen durch. So startete z.B. heute Morgen Tokio im Plus. Selbst Experten in New York sind erstaunt, wie kursrelevant der Rücktritt von Berlusconi für Börsen ist. Der Rücktritt beflügelt die Hoffnung, dass das schuldengeplagte Italien nun endlich Reformen durchsetzen wird und die Ausweitung der Schuldenkrise gestoppt werden kann.
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Das von Wolfgang Schäuble auf den Weg gebrachte Steuerabkommen wird in Unions-Kreisen als die Allzweckwaffe gegen Steuerhinterziehung angesehen. Die rot-grüne Opposition sieht darin jedoch eine Bedrohung der Rechtsstaatlichkeit.
In Berlin wurde das Steuerabkommen zwischen dem deutschen Finanzminister und seiner Schweizer Kollegin Eveline Widmer-Schlumpf geschlossen, um den lang andauernden Streit um die Besteuerung deutscher Gelder auf Schweizer Bankkonten zu beschwichtigen.
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Apple ist 2011 die wertvollste Marke und löst damit den Suchmaschinen-Giganten Google als Spitzenreiter der jährlichen Rangliste von Millward Brown ab.
Als wertvollste Marke 2011 zeigt Apple, dass die gegenwärtige Kritik am Umgang mit persönlichen Kundendaten bisher nichts an der Beliebtheit von iPhone, iPod und Co. geändert hat. Mit einem Marktwert von mehr als 150 Milliarden U.S.-Dollar ist Apple dem Zweitplatzierten des Rankings um satte 40 Milliarden überlegen – Ein komfortabler Vorsprung, der den Konzern zuversichtlich stimmen dürfte.
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Bei Ratingagenturen handelt es sich um Unternehmen in privaten Händen, die auf Gewinnorientierung ausgerichtet sind. Diese Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen sowie auch von Staaten und deren Gebietskörperschaften.
Die Vergabe des Ratings erfolgt in einer Buchstabenkombination, wobei AAA die beste Qualität darstellt und der Code D die Zahlungsunfähigkeit zum Ausdruck bringt. Die Ratingcodes stellen zunächst eine Rangfolge dar, die auch die Widerstandsfähigkeit gegen konjunkturbedingte Schwankungen berücksichtigt. weiterlesen »
Die Deutsche Bank genießt in den USA momentan keinen guten Ruf. Die Stadt Los Angeles verklagte die Bank, da sie angeblich Mietern unrechtmäßig Geld aus der Tasche gezogen hat. Die Vorsitzenden des Geldinstituts weisen alle Vorwürfe von sich, aber die Kalifornier sind alles andere als gut auf die Bank zu sprechen.
Zudem habe die Deutsche Bank nach Aussage der kalifornischen Stadt gepfändete Häuser verfallen lassen und versucht, die Anwohner auf illegale Art und Weise zu vertreiben. weiterlesen »
Hat die Deutsche Bank sich als einer der Auslöser der Finanzkrise schuldig gemacht? Das zumindest behauptet der U.S.-Senat, der sich in einer Studie ausführlich mit dem Thema beschäftigt hat.
Die Deutsche Bank muss in nächster Zeit möglicherweise mit ordentlich Kritik rechnen, denn der U.S.-Senat hat einen Untersuchungsbericht vorgelegt, nach dem deutsche Banken eine mehr oder weniger gewichtige Mitschuld an der jüngsten Finanzkrise getragen haben sollen. Vor allem die Deutsche Bank kommt dabei gar nicht gut weg. Unter dem Titel „Wall Street and the Financial Crisis: Anatomy of a Financial Collapse“ geht der Bericht den vermeintlichen Ursachen für den Kollaps des weltweiten Finanzsystems auf den Grund.
Nach dem Regierungswechsel in Baden-Württemberg stehen dem Energiekonzern EnBW aufregende Zeiten bevor. Das Unternehmen, das auf Kernkraft setzt, gehört dem Land und dürfte sich bald mit den Atomkraftgegnern auseinandersetzen dürfen.
Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) ist der drittgrößte Energiekonzern Deutschlands. Daneben bringt der Konzern mit einem Anteil von 51 Prozent die höchste Menge an Atomstrom in das deutsche Stromnetz. Nachdem nun Grün-Rot die Landtagswahl in Baden-Württemberg gewonnen hat, dürfte sich einiges für den Stromkonzern ändern. weiterlesen »
Eine Fußball-WM spült eine Menge Geld in die Kassen des Austragungslandes und das lukrative Geschäft hat sich mittlerweile zum Milliardengeschäft entwickelt.
Die im Abstand von vier Jahren stattfinden Fußballveranstaltungen haben sich zu Events sehr großen Umfangs ausgebaut.
Für das Jahr 2018 haben sich neben Russland und England auch die Niederlande/Belgien und Spanien/Portugal für die WM beworben. Aber ganz egal welches Land den Zuschlag als Austragungsort bekommt, der größte Gewinner ist stets die Fifa selbst. weiterlesen »
2011 müssen alle Raucher wieder mal stark sein. Wie schon sooft in der Vergangenheit wird das Rauchen wieder teurer. Diesmal aus dem Grund, deutsche Unternehmen von der Stromsteuer zu entlasten.
Vier bis acht Cent mehr sollen Raucher ab kommendem Jahr für ihre geliebten Glimmstängel zahlen. Bis zum Jahr 2015 soll die Tabaksteuer jedes Jahr erhöht werden. Als Ausgleich dafür soll die Stromsteuer für die Tabakproduzenten weniger stark ansteigen, als zunächst von der Regierung geplant. weiterlesen »