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Management & Wirtschaft
 


Archiv: Unternehmenspolitik

Der Fall Arcandor schlägt hohe Wellen – Arcandor hat für sich und seine Tochtergesellschaften Insolvenz angemeldet.

50.000 Arbeitsplatz in Deutschland weniger, seitens der Politik kein Eingreifen. Die Diskussionen über diese Entscheidungen waren hitzig, aber die Politik meint, das hinter dem Konzern starke Anteilnehmer stehen und das der Konzern einen hohen Aktienanteil durch  Thomas Cook hält.

Das das aber keine Lösung ist, wird klar, wenn man weiß, dass die kreditgegebenden Aktien bereits als Sicherheit verpfändet worden sind. Arcandor kann den leeren Topf damit nicht füllen.

Thomas Middellhoff © Wikipedia

Auch die Warenhäuser gehören dem Konzern nicht mehr. Der Herr Middelhoff hatte die fragwürdige Idee, die Häuser zu verkaufen und dann zurück zu mieten. Momentan wird spekuliert, dass es einige Immobilieninhaber gibt, die sich für Karstadt interessieren. Sollte Karstadt in die Pleite gehen, können die Immobilieninhaber für 90 Häuser neue Mieter suchen. Schweres Unterfangen, mit einem großen Verlustrisiko.

Eine äußerst fragwürdige Unternehmenspolitik, die von Arcandor in den letzten Jahren betrieben wurde. Die Leidtragenden dieses Managements sind die Arbeitnehmer. Die schauen jetzt in eine ungewisse Zukunft. Auch die Großaktionäre hat es nicht besser getroffen, sie haben dieses Managementkonzept jahrelang getragen, können ihr Investment aber nun in den Wind schreiben.

Doch die Rückmeldung wird kommen. Im schlimmsten Fall wird der Staat einige Jahre viel Geld für die neuen Arbeitslosen zahlen. Vielleicht hätte man diese 2 „Summen“ für die Arbeitslosen und das Unternehmen mal gegeneinander aufgerechnet. Ich kann mir fast denken, was effektiver gewesen wäre.


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Die Wirtschaftskrise läuft auf Hochtouren und fast täglich hört man von drastischen Gewinneinbrüchen, drohenden Insolvenzen oder Ausgliederungen. Da habe ich mich mal auf die Suche nach einem anderen Beispiel gemacht und bin auf die Cresces GmbH gestoßen.

Die Cresces GmbH ist eine Holdinggesellschaft mit Sitz in Düsseldorf. Wie die Übersetzung des lateinischen Namens „Du wirst wachsen!“ schon verrät, versucht diese GmbH in erfolgversprechende Unternehmen zu investieren und nachhaltigen Wirtschaftserfolg zu erreichen.

Kernbranchen der Cresces GmbH

Zum einen vereint Creasces Tochterunternehmen, bei der sie die Mehrheit der Geschäftsanteile besitzt, unter ihrem Dach. Zum anderen existieren Beteiligungsunternehmen, bei denen Creasces maximal 50 Prozent der Geschäftsanteile besitzt.

Das Hauptaugenmerk von der Creasces GmbH liegt auf den Bereichen Biowissenschaften, Energie und auf Ingenieurwesen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Anlagenbau. Auch wenn die Holdinggesellschaft durchaus international ausgerichtet ist, will sie sich bei ihren Investitionen auf Deutschland konzentriert.

Cresces GmbH übernimmt Beteiligung an Spox.com

Neustes Geschäft des Finanzinvestors Creasces GmbH ist die Beteiligung an der Sportplattform Spox.com. Er kaufte die 44-prozentige Beteiligung von dem Pay-TV-Riesen Premiere und will dem Unternehmen helfen, die strategische Ausrichtung und die Sportvermarktung auf dem Portal auszubauen. Bis auf dieses Portal hat Creasces GmbH jedoch noch nicht viele Spuren im Internet hinterlassen.

Kaum Neuigkeiten oder Beteiligungen sind online auffindbar und zwar weist die Cresces GmbH auf ihrer Internetpräsenz die Beteiligung an Unternehmen als Tätigkeit aus, doch sind der Referenzliste mit Spox nur zwei Unternehmen zu entnehmen.

Ich bin gespannt, wie sich die Tätigkeiten der Cresces GmbH in den nächsten Jahren entwickeln wird und was man demnächst von der Holdinggesellschaft im Internet finden wird.


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HanseNet, das waren doch die, die mit Brad Pitt und der schönen Alice geworben haben?

Stimmt, und Dank Ihnen erlebte der Hamburger Provider das Jahr 2007 als erfolgreichstes seiner Firmengeschichte. Die Kundenzahl verdoppelte sich blitzschnell und der Umsatz kletterte auf 1,1 Milliarden Euro.Hansenet - Alice © wikipedia

Ende 2007 nutzen dann schon etwa rund 2,34 Millionen Kunden die Internet-Angebote von HanseNet und im Schlussquartal konnte das Unternehmen rund 105.000 neue DSL-Kunden hinzu gewinnen. Doch diese Zahlen haben sich verändert, denn das Unternehmen sieht sich mit einer Kündigungsquote von rund 25 Prozent konfrontiert.

Schaut man sich im Internet um, liegen die Gründe klar auf der Hand. Schlechter Kundenservice und das nicht Erfüllen von angepriesenen Leistungen.

Schlechte Zeiten für Hansenet, denn 50.000 der mehr als 200.000 Haushalte und Unternehmen, die noch im ersten Quartal 2009 einen DSL-Vertrag unterschrieben haben, kündigten schon, bevor der Anschluss überhaupt freigeschalten wurde.

HanseNet: Nach Kundenverlusten ändert das Unternehmen nun seine Unternehmespolitik

Unübersichtliche Produkte und Tarife, schlechte bis keine Kundenorientierung, DSL-Versprechen, die nicht eingehalten wurden (nicht selten war nur eine 6000er Leitung verfügbar, wo aber für eine 16000er bezahlt wurde) hört man als Antwort, wenn man unzufriedene HanseNet Kunden nach den Gründen ihrer Kündigung fragt. Zu dem gab jeder 2. Kunde an, beim telefonieren Probleme zu haben.

Um nicht noch mehr (zahlende) Kunden zu verlieren und wurde Anfang 2007 dann die Internetsparte von der HanseNet Konzernmutter „Telecom Italia“ für zirka 675 Millionen Euro übernommen und mit HanseNet am 1. März 2007 verschmolzen. Ebenfalls 2007 fügt sich HanseNet mit O2 Germany zusammen und ist fort an auch im Mobilfunk-Bereich vertreten. Im März 2009 wurde dann bekannt gegeben, dass der Vorstandschef Carlos Lambarri im Mutterkonzern “Telecom Italia” für Festnetz und Mobilfunk zuständig sein werde.

Hoffen, wir das er es besser macht, und die Unternehmenspolitik von HanseNet künftig nicht mehr zum davonlaufen ist.


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Intel, Marktführer für Chips und Mikroprozessoren, wird von der EU-Wettbewerbskommission vorgeworfen, seine Führung des Marktes missbraucht und gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben.

Intel hält achtzig Prozent der Marktanteile für Mikroprozessoren. Doch das scheint dem Riesen der Informationstechnologie nicht genug gewesen zu sein, denn die EU-Wettbewerbskommission unter Leitung der Kommissarin Neelie Kroes hat nachgewiesen, dass Intel versucht hat, kleinere Firmen vom Markt zu drängen.

EU-Kommission weist Intel Marktmissbrauch nach

Hauptziel der Strategie Intels war Advanced Micro Devices, kurz AMD. Zeichen dieser Rivalität seien der Kommission zu Folge finanzielle Möglichkeiten für PC-Hersteller gewesen, die durch Intel eingeräumt wurden, unter der Bedingung, AMD bei den Geschäftsbeziehungen außen vor zu lassen.

Intel vs AMD © Flickr/flickrsven

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In Zeiten, da die Banken Milliardenhilfen der Staaten annehmen, ist es in der Öffentlichkeit nicht mehr gerne gesehen, wenn die Manger auf Kosten des Unternehmens im Luxus leben.

Gürtel enger schnallen nun auch für Edelgürtelträger (c) Frank C. Müller Quelle: Wikipedia

Die Debatten über die Gehälter der Top-Manager sind in Deutschland schon seit längerer Zeit am laufen. Aus den USA, wo die Gehälter traditionell etwas höher liegen, sind solche Debatten nicht gewohnt. Doch nachdem ein Problembewußtsein in der Öffentlichkeit dafür entstanden ist, dass ein hohes Gehalt nicht immer verdient ist, regt sich auch dort teilweise ein Sturm der Entrüstung. weiterlesen »


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Die freundliche Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank wird zumindest auf der Arbeitnehmerseite offensichtlich nicht so freundlich aufgenommen. Zumindest wurde verhindert, dass Blessing in den Vorstand gewählt worden ist.

Dresdner Bankgebäude quelle: wikipedia GNU-Lizenz für freie DokumentationBlessing ist Commerzbank-Chef und sollte nun, da im Januar die Fusion ansteht, in den Vorstand der Dresdener Bank gewählt werden. Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sahen dies aber nicht so gerne. Durch ihre Stimmen wurde dies vorerst verhindert. Es handelet sich dabei aber wohl nur nur um eine symbolische Niederlage für Blessing. Schließlich kann Allianz-Chef Michael Diekmann in vier Wochen Blessing mit seinem doppelten Stimmgewicht auch so in den Vorstand bringen.

Gezeigt haben dürfte dies dennoch, dass die Stimmung bei der Dresdner Bank nicht sonderlich gut ist. Schuld daran dürfte nicht nur sein, dass insgesamt 9000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. In dem neuen Vorstand werden keine Manager der Dresdner Bank mehr vertreten sein. Mit Herbert Walter tritt der Letzte ab. Auch in den Hierachien darunter werden die Commerzbank Leute in der deutlichen Überzahl sein. Man hat in der Dresdner Bank wohl langsam das Gefühl, doch Opfer einer feindlichen Übernahme zu sein. weiterlesen »


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Schon bei der Risikoabschirmung der Banken durch den Bund gab es von einigen Seiten Kritik. Nun wird jedoch auch über Absicherungen gegenüber Autoherstellern wie Opel nachgedacht.

Opel Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Insbesondere in den USA wurde Kritik laut an der Einmischung des Staates in den Markt. Die Finanzspritzen und die teilweise Verstaatlichung der Banken hat bei einigen Sorge ausgelöst. Manche hätten sich lieber gewünscht, dass der Markt selbst eine Bereinigung vornimmt. Die Folgen für die freie Wirtschaft wären groß gewesen und so ist es verständlich, dass viele Staaten diese Konsequenzen nicht tragen wollten und stattdessen lieber finanzielle Belastungen getragen haben. weiterlesen »


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Trotz des Umstandes, dass die Allianz die Dresdner Bank mittlerweile verkauft, liegen die Lasten der Dresdner Bank schwer auf der Allianz.

Dresdner Bankgebäude quelle: wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation2001 hat die Allianz die Dresdner Bank für 24 Milliarden Euro gekauft. Die Hoffnungen, die damit verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Dies hat dazu geführt, dass die Allianz sich wieder von der Dresdner Bank trennen wollte. Die Commerzbank hat sich als Käufer für die Dresdner Bank gefunden. Der Verkaufspreis liegt bei 10 Milliarden Euro. Ein deutlich geringerer Preis, als der zu dem gekauft wurde.

Da der Verkaufspreis in Form von Aktien ausgezahlt werden soll, könnten sich noch weitere Schwierigkeiten ergeben. Im Zuge der Finanzkrise ist der Wert der Commerzbank Aktien gesunken und der Aktienanteil der aufgewandt werden muss steigt. Eine Beteiligung von über 30% sollte jedoch ausgeschlossen werden. Beide Unternehmen sind jedoch optimistisch, dass diese Grenze nicht überschritten wird. weiterlesen »


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Man könnte glauben, dass es in Zeiten der Finanzkrise für Banker schwer sei. Daten über Bonuszahlungen die der Guardian ermittelt hat, geben jedoch einen anderen Eindruck.

Börse GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Angeschlagene Banken, die ihren eigenen Bestand kaum noch sichern können, könnten Zahlungsschwierigkeiten für ihre Mitarbeiter haben. Haben sie jedoch nicht. Es ist nichteinmal der Fall, dass die Banker auf ihre Bonuszahlungen verzichten müssten und einfach nur auf ihr hohes Grundgehalt zurückfallen würden. Bei Banken, bei denen es den Mitarbeitern gelungen ist die Krise zu minimieren, wäre das verständlich, für Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stabley, JP Morgan oder Merill Lynch ist es das jedoch nicht.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass diese Banken über Steuergelder gesichert werden. Die Finanzspritzen aus der Staatskasse gehen somit indirekt in Form von Bonuszahlungen an die einzelnen Banker. Ein etwas vereinfachtes Bild aber der Eindruck drängt sich zumindest auf. weiterlesen »


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Schon seit einiger Zeit gab es Bestrebungen zu einer Fusion von Plus und Netto. Dieser steht nun nichts mehr im Weg.

Plusmarkt GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Das Kartellamt hatte noch lange Bedenken gegenüber einer Fusion, da eine zu große Marktmacht entstehen würde. Dem Soll nun Abhilfe geschaffen werden, indem einige Filialen an Externe gehen. So soll Tengelmann rund 300 Filialen an andere Verkaufen. Im Gespräch ist zum Besipiel Rewe. Eine Alternative wäre der Verkauf an verschiedene andere kleinere Unternehmen. weiterlesen »


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