Nun ging es ja doch ganz schnell, mit der Einigung. Denn künftig wird Tuifly, die von Köln/Bonn aus zu 40 Zielen startet, mit der Fluggesellschaft Air Berlin kooperieren.
Nach einigen vergeblichen Fusionsbemühungen will der Ferienflieger Tuifly nun enger mit Air Berlin zusammenrücken und plant, sich mit bis zu 20% an Air Berlin zu beteiligen.
Die Städteziele, welche vor allem von Touristen und Geschäftsleuten genutzt werden, sollen gestrichen werden und künftig nur noch von dem Unternehmen Air Berlin angesteuert werden.
Dies möchte man durch ‘langfristige Dienstverträge’ erreichen, in welche Tuifly die Flugzeuge zu Verfügung stellt, lies Air Berlin verlauten.
Man spekuliert, dass der Flughafen Köln/Bonn in Folge Zuge dessen einige Flugstrecken verlieren wird. Denn Air Berlin ist bisher ganz klar am Düsseldorfer Flughafen vertreten, also genau da, wo derzeit ein neuer Hangar gebaut wird.
Der Flughafen Chef des Flughafens Köln/Bonn ließ jedoch verlauten, dass er mit keinen gravierenden Veränderungen rechne, denn sowohl Tuifly als auch Air Berlin seien auch weiterhin Partner des Airports.
Die Mitarbeiter sollen angestellte beider Unternehmen bleiben, es ändert sich nichts. Das bangen um Arbeitsplätze dürfte damit also erstmal gebannt sein. weiterlesen »
Das Image einer Marke, eines Unternehmens oder eines Produktes festzustellen ist für die Wirtschaft unerlässlich. Der BrandIndex ist dabei zu einem wertvollen Werkzeug geworden, den Firmen nicht mehr missen wollen.
In Köln sitzt eines der größten Marktforschungsunternehmen in Deutschland: Die YouGovPsychonomics AG befragt täglich 1.000 Personen zu deren Eindrücken in Bezug auf alles in allem 550 Verbrauchermarken aus 18 verschiedenen Branchen. Damit werden wertvolle Daten ermittelt, die den Unternehmen helfen, ihre Produkte genauer auf den Markt abzustimmen, gezielter Kampagnen beim Marketing 2.0 zu starten und zu wissen, wie es um ihr Ansehen in der Öffentlichkeit bestellt ist.
Dabei entsteht der nach einem Sieben-Punkte-Profil erstellte BrandIndex, der über das Image der aufgeführten Firmen Auskunft gibt. Es gibt ihn neben Deutschland auch seit einigen Jahren für Großbritannien, die USA und die Türkei, die Ausweitung nach Skandinavien, Osteuropa sowie einige arabische Länder ist in Planung.
Die Psychonomics AG arbeitet auch im direkten Auftrag verschiedener Firmen und bietet Dienstleistungen in den wichtigen Feldern Entwicklung, Marketing und Vertrieb. Darüber hinaus berät die Psychonomics die auftraggebenden Firmen auch in Hinsicht auf das Qualitätsmanagement.
Auch wenn den Unternehmen die Ergebnisse des BrandIndex nicht gefallen sollten, ihnen wird hiermit sehr direkt mitgeteilt, ob sie sich auf dem richtigen Weg befinden oder ob etwas an ihren Produkten oder ihrem Image geändert werden sollte. Der BrandIndex ist ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Kundenorientierung.
Vodafone will ab 2009 seine Festnetzsparte nicht mehr unter dem Namen Arcor laufen lassen. Stattdessen soll auch der Festnetzbereich unter Vadafone firmieren.
Die Strategie wird damit begründet, dass in Zukunft eine bessere Marktposition zu erwarten sein wird, wenn Mobil- und Festnetzsparte als ein Komplettpaket unter einer Marke im Angebot sind. Dieser Position ist sicherlich zuzustimmen. Gerade im Zusammenhang mit der Tatsache, dass die beiden Bereiche tendenziell sowie verschmelzen. Um dies zu sehen muss man nicht nur auf das Genion Angebot mit der Homezone von O2 verweisen. In der Zukunft werden es immer mehr Kunden vorziehen bei nur einem Anbieter zu sein. weiterlesen »
Wenn man der Bundesregierung glaubt, sollen Elektroautos zu einem lukrativen Marktsegment in Deutschland werden.
Bisher fahren nicht sehr viele Elektroautos auf deutschen Straßen. Es gibt andere Länder in denen es mehr sind. So soll sich zum Beispiel Indien laut Tata-Motors zu einem größeren Markt entwickeln. Doch auch weltweit sind Elektroautos noch eher ein Randphänomen. Die deutsche Bundesregierung möchte dies nun gerne zumindest für Deutschland ändern. Man möchte führend im Bereich der Elektroautos werden. weiterlesen »
Trotz des Umstandes, dass die Allianz die Dresdner Bank mittlerweile verkauft, liegen die Lasten der Dresdner Bank schwer auf der Allianz.
2001 hat die Allianz die Dresdner Bank für 24 Milliarden Euro gekauft. Die Hoffnungen, die damit verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Dies hat dazu geführt, dass die Allianz sich wieder von der Dresdner Bank trennen wollte. Die Commerzbank hat sich als Käufer für die Dresdner Bank gefunden. Der Verkaufspreis liegt bei 10 Milliarden Euro. Ein deutlich geringerer Preis, als der zu dem gekauft wurde.
Da der Verkaufspreis in Form von Aktien ausgezahlt werden soll, könnten sich noch weitere Schwierigkeiten ergeben. Im Zuge der Finanzkrise ist der Wert der Commerzbank Aktien gesunken und der Aktienanteil der aufgewandt werden muss steigt. Eine Beteiligung von über 30% sollte jedoch ausgeschlossen werden. Beide Unternehmen sind jedoch optimistisch, dass diese Grenze nicht überschritten wird. weiterlesen »
Auch in der Welt der Wirtschaft zählen nicht einfach Zahlen und Fakten. Der erste Eindruck vermittelt Seriösität oder eben auch nicht.
Es mag sich zwar um ein vorschnelles Urteil handeln, wenn von dem Äußeren einer Person oder von einem Manager auf ihre Kompetenz geschlossen wird, doch oft ist dies so. Gerade in Deutschland gibt es ein ausgeprägtes Schubladendenken. Wer da einmal falsch einsortiert wird, hat es nicht so leicht, das Vertrauen wieder herzustellen. Deshalb sollten Sie in Ihrem Job durchaus auf ihr Äußeres achten. Dies hat verschiedene Dimensionen.
Kleider machen Leute: So sollten sie auf Ihre Kleidung achten. Mit Jeans und Karohemd werden die Erfolge leicht ausbleiben. Ein einfarbiger Anzug ist für Geschäftstreffen besser geeignet. Dunkel sollte er sein und wenn mit Streifen versehen, dann nicht zu auffällig. Bunte Hemden sind ein Tabu. Krawatte ist Pflicht. Es lohnt sich übrigens auch, sich mit aktuellen Trends der Krawattenbindung auseinander zu setzen. Die Krawatten sollten schlicht sein und nicht mit bunten lustigen Motiven bedruckt. Turnschuhe sind zwar nicht mehr so verpönt wie früher, haben aber in Kombination mit Anzug nichts verloren.
Beim Schmuck gilt Zurückhaltung zu wahren. Mehr als eine Uhr und ein Ring sollten nicht getragen werden. Die Uhr sollte nicht zu protzig sein. Viel und protziger Schmuck wirkt eher wie Rotlichtmilieu als wie ein seriöses Unternehmen. Ausgefallene Brillenmodelle gehören ebenso in den Privatbereich. Stattdessen sollten Brillen nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern ein kompetentes Auftreten unterstützen.
Auch die Frisur ist wichtig. Regelmäßige Haarpflege ist ein muss. Eine lange Mähne, zerzaustes Haar oder die bemüht verdeckte Halbglatze gehören nicht zu den Frisuren die akzeptabel sind. Ein regelmäßiger Friseurbesuch lohnt sich, ebenso wie eine Typberatung.
Unter Emerging Markets versteht man einen aufstrebenden Markt, welcher meist ein Kennzeichen sogenannter Schwellenländer ist. Die aktuellsten Beispiele für solche schnell wachsenden Emerging Markets sind China und Indien.
Eine Investition auf solchen Märkten birgt eine Vielzahl von Gefahren, aber auch an Chancen für Unternehmen. Besonders beim Beispiel China bieten sich für einige Branchen geradezu Möglichkeiten wie zu “Goldgräberzeiten” in den jungen USA. Unternehmen treffen auf Emerging Markets auf die Möglichkeit überdurchschnittlich hohe Gewinne zu erzielen, da diese Märkte über ein enormes Wachstumspotential verfügen und es kaum eine Marktsättigung gibt. Egal, ob Finanzdienstleistung, Maschinenbau oder Stahlindustrie, beinahe jede Branche verspricht hohe Gewinne. Aber auch Zulieferer, welche dortige Industrieunternehmen mit zeitgemäßen Fertigungsmaschinen ausstatten, profitieren von solchen Märkten, meist sogar risikoärmer als durch einen direkten Eintritt in den Emerging Market.
Besonders lukrativ gestaltet sich für Unternehmen natürlich auch die oft sehr niedrigen Löhne, die meist wertvollen Rohstoffvorkommen in solchen Regionen und die Bevölkerungsstruktur, welche durch den hohen Anteil an Geburten auch langfristig viele potentielle Arbeitnehmer bietet.
Aber die Investition in Ermerging Markets bietet auch viele Risiken für die Unternehmen. So stellen Währungsschwankungen, ein meist marodes Justizsystem und auch kulturelle Gegebenheiten Unternehmen auch vor teilweise fast unkalkulierbare Risikien. Gerade die Unsicherheit bei rechtlichen Angelegenheiten kann zu kostspieligen Konsequenzen für die Unternehmen und Unternehmer führen. Deshalb ist es für expandierende Unternehmen extrem wichtig, vorher eine genaue Marktanalyse vorzunehmen bzw in Auftrag zu geben. In den meisten Fällen empfiehlt es sich diese Marktanalyse extern zu vergeben, denn dabei kann Objektivität gewährleistet werden. Denn dazu sind Angestellte, die Jobs bei der KPMG, McKinsey oder bei anderen Unternehmensberatungen haben, verpflichtet.
Auch bleibt abzuwarten, ob nicht ein derartig hohes ausländisches Engagement in diesen Schwellenländern die einheimische Wirtschaft bremst, bzw. daran hindert selber an den Innovationen teilzuhaben, was zu einer “Ausbeutung” der einheimischen Wirtschaft führen könnte, oder zumindest von den Einheimischen als solche aufgefasst würde und sich dann die momentane positive Einstellung gegenüber den ausländischen Unternehmen in diesen Länder in das Gegenteil umschlägt und dann zu einer politischen und gesellschaftlichen Gefahr für die dort investierenden Unternehmen wird.
Seit dem jüngsten Einbruch an der Börse gibt es die Aktie des Baumarktes und OBI-Konkurrenten Praktiker im Sonderangebot. Wer den Kurs aber abtun möchte, der denkt nicht weit genug.
Praktiker ist zwar im Inland zur Zeit nicht perfekt positioniert, gehört aber im Ausland zum expandierendsten Baumarktunternehmen überhaupt. Die Gewinne aus Praktikerfilialen in Polen und Tschechien belaufen sich nach einer Studie des Fokus auf bis zu 30 Prozent. Im Ausland ist auch das Image der Kette ein ganz anderes, statt wie hier Rabatte ginge es da laut Fokus um “Beratung und Service”.
Das bedeutet: Die Praktiker-Aktie ist in letzter Zeit ungerechtfertigt wie eine heiße Kartoffel behandelt worden. Wer die Geschehnisse im Dax verfolgt, der wird zustimmen, dass es Aktien gibt, die wesentlich ungünstiger positioniert sind.
Ich prophezeie, dass ein anderes Unternehmen versuchen wird, Praktiker aufzukaufen - dann wird der Kurs schneller wieder oben sein, als man nachsehen kann.
Wer Autos oder Rasierer verkaufen möchte, braucht Verkaufsgeschick - keine Frage. Aber wer größere Geschäfte abwickeln will, über die sich die Partner längerfristig aneinander binden oder bei denen es um wichtige und hohe Investitionen geht, der braucht mehr als ein wenig Eloquenz und seriöses Auftreten in seinem Job.
Zunächst gilt es sich einen Überblick zu verschaffen. Autos werden von einer Person, vielleicht zwei gekauft. Wer das ist. ist klar. Bei größeren Geschäften ist das nicht so einfach, daher muss man sich einen Überblick über Entscheidungs-Hierarchien verschaffen: Welche Personen müssen eigentlich genau überzeugt werden, damit es zu einem Vertragsabschluss kommt. Ist das klar, so sollte eine möglichst enge Verbindung zur Verkaufsabteilung des potentiellen Kunden hergestellt werden. Dies erzeugt dann auch Vertrauen und Sympathie.
Dann kann begonnen werden, für das eigene Angebot zu werben. Dafür, dass man der bessere Partner ist und die Kundenwünsche erfüllen kann. Dies alles funktioniert nicht einfach darüber das “beste” Produkt anzubieten, es muss auch in persönlichen Gesprächen und Bindungen an den Kunden gebracht werden. Siehe hierzu auch die TOP10 der Fehler bei der Produktentwicklung. Auch andere Anbieter könnten ähnlich gute Produkte anbieten. Aber was ist es, dass den Kunden an Sie bindet? Natürlich auch der Umstand, dass es in persönlichen Gesprächen besser funktioniert, die Qualität des Produktes und die Kompetenz des eigenen Unternehmens hervorzuheben, aber Vertrauen spielt halt auch eine große Rolle.
In der Planung eines neuen Produktes, der Erschließung eines neuen Marktsegmentes oder in der Gründung eines neuen Unternehmens werden oft Fehler gemacht, die darin begründet liegen, dass bestimmte Probleme nicht ernst genommen werden.
Ist ein großer Fehler erstmal gemacht, ist es häufig zu spät. Auch wenn man unter Zeitdruck steht, lohnt es sich oft, nochmal inne zu halten und wagemutige Projekte zu überdenken. Viele Dinge laufen nicht so problemlos wie man es sich vorstellt oder gerne hätte. Deswegen gilt es, ein paar versteckte Annahmen aufzudecken und zu hinterfragen. Das mag manche Prognosen nicht so gut aussehen lassen, doch auch das lässt sich Regeln, wenn man erstmal Antworten auf die Fragen entwickelt hat, die man sich vorher gar nicht so gestellt hat. Deswegen hier die TOP10 der Selbstverständlichkeiten, über die nochmal nachgedacht werden sollte.
1. Das Produkt wird schon innerhalb der Vorgaben und des Zeitplans entwickelt sein.
2. Die Kunden werden schon genauso überzeugt von dem Produkt sein wie wir.
3. Für die Arbeitsplätze, die für die Produktentwicklung besetzt werden müssen, werden problemlos Leute gefunden werden.
4. Der Verkaufspreis, wird im Wettbewerb bestand haben, also niedrig sein können und dennoch werden die Gewinne hoch sein.
5. Die Kunden werden selbstverständlich von einem anderen Produkt zu unserem wechseln.
6. Die anderen Anbieter und die Kunden werden sich schon rational verhalten.
7. Andere Unternehmen (auch innerhalb der eigenen Konzernstruktur) werden uns gerne helfen.
8. Die Zwischenhändler und der Vertrieb warten nur auf unser Produkt.
9. Die Kunden werden schon glauben, dass unser Produkt technisch überlegen ist.
10. Das Produkt wird sich schon irgendwie verkaufen.