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Management & Wirtschaft
 


Archiv: Management

Nach der Entscheidung Hapag-Lloyd zu verkaufen geriet der Aufsichtsrat in Kritik und zog den Unwillen des größten Aktionärs von TUI auf sich.

tuiDas Ausichtsratmitglied Krumnov hatte die Entscheidung vorangebracht Hapag-Lloyd zu verkaufen. Damit sollte sich auf das Kerngeschäft Tourismus konzentriert werden. Dies hat vielen nicht gefallen und insbesondere John Fredriksen nicht. Bei ihm handelt es sich nun nicht um irgendeinen, sondern um den größten Einzelaktionär. Er fühlte sich veranlaßt die Politik des Aufsichtsrates zu ändern und Krumnov abzuwählen.

Zuvor hatte sich allerdings schon der zweitgrößte Einzelaktionär Alexej Mordaschow zusammen mit anderen Aktionären hinter Krumnov gestellt. Dies ist nicht verwunderlich, denn auch Mordaschow hat Interesse daran sich auf den Tourismus Bereich zu konzentrieren. Er würde gerne mit TUI den russichen Markt erobern.

Die Abwahl Krumnovs ist nur knapp gescheitert. Fast 43% waren für eine Ablösung. Dies ist auch insofern ungünstig, als dass es dem Aufsichtsrat schwer fällt Entscheidungen zu treffen, wenn ein großer Teil der Aktionäre kein Vertrauen zu den Entscheidungen hat. Nun liegt es also an Krumnov die Wogen zu glätten und wieder ein Klima herzustellen, in dem eine vernünftige Unternehmenspolitik betrieben werden kann.

Einige Stimmen hatten bemängelt, dass der Verkauf von Hapag-Lloyd zu dieser Situation, in der es eine angespannte Lage der Finanzwelt gibt, zu einem suboptimalen Verkaufserlös führt. Dennoch ist man bei TUI Willens, den Verkauf nun zügig abzuwickeln. Der erreichbare Preis auf dem Markt schein hinreichend angemessen. Ob Frenzel und Krumnov recht behält, wird sich dann wohl in den weiteren Jahren der Entwicklung TUIs zeigen.


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Siemens ist vor ungefähr anderthalb Jahren von einem Skandal erschüttert worden. Schmiergelder wurden gezahlt und nun endlich wird mit den ehemaligen Managern abgerechnet.

Siemens GNU-Lizenz für freie DokumentationEigentlich ist es nicht sonderlich verwunderlich: Es werden Gelder dafür gezahlt, dass bestimmte Geschäfte abgewickelt werden. Manchmal wird das aber nicht gerne gesehen. Zumindest sollte es nicht an die Öffentlichkeit geraten. Siemens ist das passiert. Über eine Milliarde Euro ist irgendwohin verschwunden. Es wurde klar, dass es als Schmiergeld im Ausland eingesetzt worden ist.

Alle waren natürlich erschüttert und Oberstaatsanwalt Anton Winkler spricht von einer großen Ausnahme. Dabei müssen viele bei Siemens von diesen Geldern gewußt haben. Und so mussten einige auch schon Strafen in Millionenhöhe zahlen. Nun greift der neue Vorstand endlich auch die alte Führung direkt an und stellt Vermutungen über deren Verwicklungen an. Andreas Pohlmann greift nun dirket Pierer an. Man könnte sagen: dass wurde auch Zeit. Die konsequente und schnelle interne Verarbeitung hat nach nun fast zwei Jahren doch auch endlich das Top-Management erreicht.

Bei einer solchen Situation stellt sich die Frage, ob die interne Kontrollmechanismen genügen um weitere Fälle dieser Art zu vermeiden. Die internationale Konkurrenz ist groß und die Versuchung sich illegaler Mittel zu bedienen um Erfolge feiern zu können groß. Bei über einer Milliarde Schmiergelder mag man sich das Volumen der getätigten Geschäfte gar nicht vorstellen. Da sind die Geldstrafen wahrscheinlich gut zu verkraften.


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Man gewinnt den Eindruck, die Deutsche Bank wollte ihre Verluste im Zuge der Finanzkrise vertuschen und lieber darauf warten, dass sich die Wogen etwas geglättet haben. Nun mussten sie jedoch weitere Millardenabschreibungen eingestehen.

Deutsche BankNoch vor wenigen Monaten konnte Ackermann strahlen. Die Deutsche Bank unter seiner Führung sei recht unbeschadet aus der Finanzkrise hervorgegangen. Diese frohe Botschaft durfte Ackermann mit seinem 60ten Geburtstag kombinieren. Die Medien haben es geglaubt, obwohl fachkundige Analysten schon länger Zweifel an dieser glücklichen Geschichte hatten. Somit wurde auch an der Gewinnprognose von 8,4 Milliarden Euro festgehalten.

Ackermann in den SchlagzeilenNun musste die Deutsche Bank jedoch in ihrem Geschäftbericht erwähnen, dass es dann doch wohl zu ein paar Abschreibungen käme. So zwei Milliarden oder so wären dann doch aufgetaucht, die abgeschrieben werden müssten. Aufmerksamen Lesern und Leserinnen des Geschäftsberichts ist dies aufgefallen. Nun wundert man sich etwas, ob die Deutsche Bank weiterhin eine solche Unternehmenspolitik fahren möchte und negative Nachrichten eher verheimlicht, als offen damit umgeht.

Einige dürfte es freuen, dass der strahlende Ackermann, der zuvor noch recht offensiv andere Unternehmen kritisiert hat, nun selber Kritik über sich ergehen lassen muss. Es bleibt nur zu hoffe, dass dies Ackermann eine Lehre sein wird. Schließlich gehört es nicht gerade zum guten Umgangston, seinen Investoren und Anlegern etwas vortäuschen zu wollen. Dass dies Ackermann gelungen ist, sollte jedoch zu denken geben. Einige Auswüchse der Finanzkrise dürften auch damit zu tun gehabt haben, dass erfolgreich etwas vorgetäuscht worden ist…
Ackermann im Schweizer Davos


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In jüngster Zeit mögen sich viele Leute fragen, wie man die Sicherheit von Investmentfonds erhöhen kann. Dies ist möglich, indem Devisen in den Fond integriert werden.

Euro Dollar Wechselkurs (c) Thomas Steiner Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5Früher war es eher so, dass Devisen nur insofern eine Rolle für Fonds gespielt haben, als dass versucht worden ist, sich gegen eventuelle Risiken bei Wechselkursschwankungen an der Börse abzusichern. Mittlerweile können Devisen allerdings eine größere Rolle spielen, denn es ist möglich, sie in die Fonds zu integrieren. Dies ist aus unterschiedlichen Gründen recht attraktiv.

Devisen haben nur wenig mit Aktien oder Anleihen zu tun. Das bedeutet, dass selbst bei Turbulenzen an der Börse Devisen stabil bleiben können. Damit ist eine Absicherung gegen solche Fälle möglich. Hierdurch werden also andere Handlungsmöglichkeiten und Strategien möglich um Risiken zu reduzieren.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Liquidität der Devisenmärkte sehr hoch ist. Manch einer wird in letzter Zeit bemerkt haben, dass bestimmte Transaktionen schwer zu tätigen waren. Selbst Staatsanleihen wurden zum Teil nur schwer gehandelt. Bei Devisen besteht diese Gefahr oft nicht.

Letztendlich lassen sich außerdem durchaus auch gute Gewinne realisieren. Auf dem Devisenmarkt agieren große Investoren in Form der Notenbanken, die keine Gewinnabsichten verfolgen. Damit ergeben sich Spielräume, in denen Gewinne realisiert werden können.

So können Handlungen der Zentralbanken und die Festlegung von Leitzinsen bzw. die Zinsunterschiede der unterschiedlichen Notenbanken interessante Informationen für Investitionen sein. Für Devisen gilt allerdings, dass Ultra-Kurzzeitgeschäfte mit ihnen nicht sinnvoll zu machen sind. Für Risikomanagment bleiben sie dennoch sehr attraktiv.


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Während überall an den Börsen die Anleger zittern und unsicher der Dinge harren, kaufen deutsche Top-Manager fleißig die Aktien ihrer Unternehmen. Das Insider-Geschäft scheint zu boomen.

Insider GNU-Lizenz für freie DokumentationSchon seit einiger Zeit zeichnet sich eine leichte Erholung an der deutschen Börse ab. Die Anleger beruhigen sich wieder etwas, auch wenn noch nicht völlig klar sein dürfte, was in Zukunft noch geschehen mag. Als gutes Zeichen wird immer auch gewertet, wenn Insider die Aktien ihres Unternehmens kaufen. Dies ist in letzter Zeit sehr stark zu beobachten. Als Maßstab hierfür dient das Insider-Barometer. Dies wird erstellt von dem Forschungsinstitut für Asset-Management an der RWTH Aachen zusammen mit Commerzbank Private Banking. Es liegt auf einer Höhe von zuletzt um die 190 Punkte und hat damit einen Stand erreicht wie schon lange nicht mehr. Es werden viele Käufe getätigt, aber kaum noch Verkäufe. Das deutet darauf hin, dass die Top-Manager nicht erwarten, dass die Aktien ihrer Unternehmen noch weiter fallen werden.

Viele Käufe wurden allerdings auch schon in der Anfangszeit dieses Jahres getätigt, als es noch turbulenter an der Börse zuging. Deshalb nehmen die Käufe gerade auch wieder ab, einige größere sind dennoch zu verzeichnen. So hat der Thyssen-Krupp-Vorstand Edwin Eichler Aktien im Wert von fast einer viertel Million Euro gekauft, obwohl der Status von Thyssen-Krupp nicht eindeutig klar zu sein scheint. Anders ist das bei Addidas. Hier kaufte Vorstandschef Herbert Hainer für 100.000 Euro Aktien. Allerdings im Einvernehmen mit Analysten, die zum Kauf raten.

Trotz solcher positiver Anzeichen muss weiter mit Turbulenzen gerechnet werden. Für beständige Unternehmen mag das nicht in gleicher Weise gelten wie für riskantere Investitionen. Vom Kreditmarkt sollte man wohl weiterhin die Finger lassen und Anlagen als Festgeld parken, bis die Lage sich beruhigt hat.


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Manchmal scheint es leicht, Gründe für Scheitern im Job zu finden: Der schlechte Mitarbeiter war Schuld, seine Leistungen waren ungenügend. Dabei kann Ursache für die schlechte Leistung auch eine Demotivation durch den Vorgesetzten sein. Dies lässt sich verhindern.

Die beiden Autoren Jean-François Manzoni und Jean-Louis Barsoux haben sich in ihrem Buch Das Versager-Syndrom. Wie Chefs ihre Mitarbeiter ausbremsen und wie es besser geht” mit diesem Phänomen auseinandergesetzt. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass viele Manager ihre Mitarbeiter oft innerhalb weniger Tage in gute und schlechte Mitarbeiter unterteilen. Das hat dann Konsequenzen für die Bewertung zukünftiger Leistungen. Die Fehler der “guten” Leute werden als akzeptable Fehltritte, Ausnahmen oder Zufall hingestellt, während die Fehler oder Leistungsschwächen der “schlechten” Mitarbeiter als typisch gewertet werden.

Die “schlechten” Mitarbeiter werden dann oft stärker kontrolliert. Dies soll zwar nur zum Besten sein, doch wird dies auch von den Mitarbeitern bemerkt. Das führt dazu, dass diese ein Selbstbild entwickeln, dass sie selbst als leistungsschwach darstellt. Dies führt zu Demotivation. Es wird gar nicht mehr ernsthaft versucht, eine bessere  Leistung zu bringen, da das Versagen vorprogrammiert scheint. Dies bemerkt der Manager wiederum und spiegelt dies zurück. Ein Teufelskreis entsteht, der jedoch durchbrochen werden kann.

Voraussetzung dafür ist es, zunächst das Problem überhaupt erkannt zu haben. Dann muss ein offenes Gespräch geführt werden, in dem die Schwächen und Stärken der Mitarbeiter möglichst neutral herausgearbeitet werden. Wenn dem Mitarbeiter dann das Gefühl erhält, dass Vertrauen in ihn gesetzt wird, dann kann er sich auch wieder motiviert seinen Aufgaben widmen. Am wichtigsten ist es natürlich, dass solche Probleme möglichst gar nicht erst entstehen, denn sie Kosten nur Zeit und schaden dem Unternehmen.


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eon

Früher war auch E.ON gegen die Trennung von Netz und Erzeugung in der Strombranche, doch nun fällt E.ON der deutschen Politik in den Rücken - zurecht.

Nachdem aus Brüssel die Forderung kam, dass Stromnetze und Stromerzeugung getrennt werden müssen, setzte sich E.ON zunächst stark dagegen ein. Die europäische Regelung sollte dazu dienen, den Wettbewerb auf dem Strommarkt zu fördern. Die Erzeugung und das Netz in einer Hand würde zu einer Marktmacht führen, die flexible Entwicklungen und angemessene Stromdurchführungspreise verhindere.

Nun ist klar, dass Unternehmen natürlich kein Interesse haben Marktmacht abzugeben, für die Politik ist diese Einstellung jedoch verwunderlich. So ist es erstaunlich, dass es Eon und weiteren Unternehmen gelang, die deutsche Regierung hinter sich zu bringen und Entscheidungen zu treffen, die eher einzelnen Unternehmen zugute kommen, als der gesamten Wirtschaft und den Endkunden. Noch verwunderlicher ist es jedoch, wenn ein Unternehmen wie E.ON sich eines besseren besinnt und sich dazu entscheidet sein Netz zu verkaufen und dann die Bundeskanzlerin eine solche Entscheidung für eine “dumme Idee” hält.

Volkswirtschaftlichen Sachverstand kann man ihr bei solchen Aussagen sicherlich nicht unterstellen, vielmehr sollte sie diese Entscheidung respektieren. Unternehmen dann zu unterstützen, wenn es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, macht Sinn. Jedoch gegen ihre Marktentscheidungen zu polemisieren, ausgerechnet auch dann, wenn sie volkswirtschaftlich Sinn machen, das zeugt von wirtschaftspolitischer Inkompetenz. Hinzu kommt noch, dass es seltsam anmutet, dass Deutschland sich so gegen europäische Vorgaben und Regelungen stellt, wenn doch immer betont wird, wie wichtig Europa für Deutschland sei.


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Wer Autos oder Rasierer verkaufen möchte, braucht Verkaufsgeschick - keine Frage. Aber wer größere Geschäfte abwickeln will, über die sich die Partner längerfristig aneinander binden oder bei denen es um wichtige und hohe Investitionen geht, der braucht mehr als ein wenig Eloquenz und seriöses Auftreten in seinem Job.

Verkauf © HermmannZunächst gilt es sich einen Überblick zu verschaffen. Autos werden von einer Person, vielleicht zwei gekauft. Wer das ist. ist klar. Bei größeren Geschäften ist das nicht so einfach, daher muss man sich einen Überblick über Entscheidungs-Hierarchien verschaffen: Welche Personen müssen eigentlich genau überzeugt werden, damit es zu einem Vertragsabschluss kommt. Ist das klar, so sollte eine möglichst enge Verbindung zur Verkaufsabteilung des potentiellen Kunden hergestellt werden. Dies erzeugt dann auch Vertrauen und Sympathie.

Dann kann begonnen werden, für das eigene Angebot zu werben. Dafür, dass man der bessere Partner ist und die Kundenwünsche erfüllen kann. Dies alles funktioniert nicht einfach darüber das “beste” Produkt anzubieten, es muss auch in persönlichen Gesprächen und Bindungen an den Kunden gebracht werden. Siehe hierzu auch die TOP10 der Fehler bei der Produktentwicklung. Auch andere Anbieter könnten ähnlich gute Produkte anbieten. Aber was ist es, dass den Kunden an Sie bindet? Natürlich auch der Umstand, dass es in persönlichen Gesprächen besser funktioniert, die Qualität des Produktes und die Kompetenz des eigenen Unternehmens hervorzuheben, aber Vertrauen spielt halt auch eine große Rolle.


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VW-Betriebsratschef kritisiert Wiedekings Verhalten bei der Zusammenführung von Porsche und VW.

Porsche copyright PorschePorsche-Aufsichtsrat-Vorsitzender Wendelin Wiedeking gelang es relativ unspektakulär bei VW einzusteigen. Das Zusammenführen der beiden Unternehmen unter dem Namen “Porsche Automobil Holding SE” gelingt ihm jedoch nicht so beschaulich. Schon im Vorfeld kamen mir Bedenken: Porsche und VW…passt das überhaupt zusammen? Und Schwierigkeiten gibt es sicherlich.

Die betriebsinterne Organisation ist recht unterschiedlich. Für einige macht das den Eindruck als ob VW an alten Modellen festhalten wolle und Wiedeking eine Modernisierung plant, die das Unternehmen auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig macht. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass auch VW moderne Arbeitsorganisationen entwickelt hat. Wiedeking mag bei Porsche großem Erfolg gehabt haben, ob sich allerdings dieselben Methoden für sin anderes Unternhemen wie VW eigenen?

Bei VW spielt die Beteiligung der Arbeitnehmer traditionell eine größere Rolle, und damit ist das Unternehmen nicht unbedingt schlecht gefahren. Doch so wundert es auch nicht, wenn der Betriebsratschef Osterloh Wiedeking “Gutsherren-Art” vorwirft und von “feindlicher Übernahme” spricht. Er fordert für VW eine größere Rolle bei der Gestaltung des neuen Unternhemens. Dabei erhält der Betriebsrat Rückendeckung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypris (SPD). Doch auch Wiedeking erhält unterstützung vom BDI und Michael Glos (CDU). Es dürfte zumindest spannend werden, wie das zukünftige Unternehmen genau strukturiert sein wird.


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Neuer Job - Neue Aufgaben

Autor: Markus
abgelegt in: Management

New School Manager Legend © flickr / L-plate big cheese

Die Berufskarrieren sind nicht mehr wie früher. Man hat nicht DEN einen Job bis zu seinem Lebensende, sondern wechselt häufiger. Dies gilt insbesondere für den Mangementbereich. Aber wie muss man mit der neuen Situation nach einem Wechsel umgehen?

Meist hat man nicht sehr viel Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen. Es wird erwartet, dass man sich schnell und effektiv der neuen Aufgaben annimmt. Sicherlich besteht die Möglichkeit, sich ein paar Tage Zeit zu nehmen, um sich in der neuen Situation zurecht zu finden, doch sollte diese Zeitspanne nicht viel länger als eine Woche dauern. Der Arbeitgeber muss schließlich spüren, dass man der Aufgabe gewachsen ist und ein wertvoller Mitarbeiter ist.

Möglichst früh sollte man sich deshalb unentbehrlich machen und wirklich die Person sein, die die Kompetenz und Zuständigkeit für bestimmte Aufgaben auf sich vereint. Probleme, die sich dabei am Anfang stellen mögen, sind jedoch nicht immer nur den eigenen Fähigkeiten geschuldet. Besonders wichtig ist, dass das Arbeitsumfeld stimmt. Es müssen die Kompetenzen gut verteilt sein, die Aufgaben an die richtigen Stellen gerichtet sein und das personale Umfeld muss stimmen. Das ist es wohl auch, was zu einem guten Teil die eigene Kompetenz nach einem Wechsel auszeichnet: Die Fähigkeit, das eigene Arbeitsumfeld zu analysieren und gegebenfalls neu zu strukturieren.

Scheitert man an dieser Aufgabe, ist man bei dem Jobwechsel wohl eine Position zu hoch angesiedelt worden und sollte es sich lieber zweimal überlegen, bevor man sich in seiner Karriere als Manager neu orientiert. Übrigens müssen die Entscheidungen über das Arbeitsumfeld und die Verteilung der Kompetenzen auch nicht alleine getroffen werden. Die neuen Kollegen und Mitarbeiter bringen schließlich schon viel Erfahrungen an dem Arbeitsplatz mit und können eine wichtige Informationsquelle und Hilfe sein.


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