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Management & Wirtschaft
 


Archiv: Management

Wenn man Aufgaben in Führungsrollen übernommen hat, stellt sich immer auch die Frage, wie man eine optimale Personalentwicklung erreichen kann. Dies ist nicht einfach mit abstrakten Prinzipien getan sondern es bedarf auch einiges an Menschenkenntnis.

Wichtig um Missverständnisse zu vermeiden, ist es sicherlich, die grundsätzlichen Einstellungen der Mitarbeiter_innen zum Leben zu kennen. Das vermeidet unnötige Konflikte die nicht nur persönlich sondern auch die Arbeit belasten. Ebenso ist es wichtig Ängste der Mitarbeiter_innen zu erkennen und ernst zu nehmen. Eine häufige Angst ist es z.B., dass man nicht gebraucht wird. Welche Existenzberechtigung hat man eigentlich im Unternehmen. Dies sind Ängst die sich oft auch aus anderen Quellen als dem Arbeitsverhältnisse speisen. Deshalb sind sie wohl nie ganz zu bekämpfen. Aber im Bezug auf den Job muss dem Arbeitnehmer klar gemacht werden, dass er und seine Arbeit wichtig für das Unternehmen sind. Das entspannt und motiviert die Person. weiterlesen »


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Deutsche Unternehmen werden fast ausschließlich von weißen, deutschen Männern geführt. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Form der Diskriminierung sondern auch um einen verspielten Wettbewerbsfaktor.

Der Leiter von Siemens hat diese Kritik auch am eigenen Unternehmen geübt. Peter Löscher fühlt sich nur von weißen deutschen Männern umgeben. Er beklagt die mangelhafte internationale Ausrichtung seines Unternehmens und den Umstand, dass keine Frauen in den Führungsetagen sind.

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Was dürfen Headhunter?

Autor: Markus
abgelegt in: Management

Dass Headhunter immer auf der Suche nach guten Mitarbeiter_innen sind, ist eine gute Sache. Dies führt schließlich auch zu Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt. An machen stellen scheinen Headhunter nun allerdings die Grenzen des Wettbewerbs zu überschreiten.

GNU-Lizenz für freie DokumentationHeadhunter werben schließlich nicht nur an eigens dafür eingerichteten Orten und Zeiten um gute Mitarbeiter_innen. Einige versuchen auch Abwerbungen direkt am Arbeitsplatz. Sie rufen interessante Personen an der Arbeitstelle an und fragen, ob diese nicht stattdessen für sie arbeiten wollen. Dass dies nicht im Interesse des Arbeitgebers ist, ist verständlich. Wie soll nun aber ein Interessenasugleich an dieser Stelle aussehen?

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Es mag nicht sehr überraschend sein, doch in Folge der Rezession mögen viele wohlhabende Leute nicht investieren.

Banknoten public domainIm Zuge der Finanzmarktkrise haben viele wohlhabende Leute gespürt, dass sich im Kreditbereich und verwandten Märkten nicht risikolos investieren lässt. So einige haben herbe Verluste erleiden müssen. Da liegt es nahe, das Geld lieber auf der Bank zu lassen, als es zu investieren. Staatsanleihen sind einige der wenigen Investitionen, die noch getätigt werden. Damit sind die Banken auch nicht so ganz zufrieden. So sagt Wölfer von der HVB, dass 4 Milliarden mehr Liquidität aufgebaut worden wäre.

Die Wirtschaft lebt jedoch von geringerer Liquidität, starken Investitionen und vielen Krediten. Jedoch lebt nicht nur die Wirtschaft davon, sondern auch jeder einzelne. Gerade in Krisen tuen sich viele lukrative Geschäftsmöglichkeiten auf. Warren Buffet hat es oft vorgemacht, wie aus der Krise noch Gewinn geschlagen werden kann. Dies ist jedoch nicht als unethische Bereicherung zu verstehen.

Für viele Unternehmen und gerade für die Ökonomie insgesamt, ist es enorm wichtig, dass in Zeiten der Krise es Leute gibt, die bereit und dazu in der Lage sind, in zukunftsträchtige aber unterschätzte Bereiche zu investieren und die überbewerteten Unternehmen korrekt einzuschätzen und zu konsolidieren. Eine wichtige Aufgabe mit der sich auch noch Geld machen lässt.

Es täte also allen gut, wenn die wohlhabenden Leute ihr Geld nicht horten würden, sondern sinnvoll investieren würden. Allzu oft haben sie es jedoch unsinnig investiert. Vielleicht braucht es einfach besserer Berater bei der Bank, dann sind die Leute auch nicht mehr so zurückhaltend mit ihren Investitionen.


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Der Sohn des Tchibogründers Max Herz ist verstorben.

Tschiboladen public domainIm Alter von 67 Jahren ist Joachim Herz ende Mai bei einem Badeunfall verstorben. In einem See bei Atlanta ist er von einem Motorboot überfahren worden. Die Trauerfeier hat bereits stattgefunden.

Joachim war keine leichte Person für das Familienunternehmen. Er überlegte seinen 15% Anteil an den Tchibo-Aktien an einen Familienfremden Aktionär zu verkaufen. Dieser Verkauf ist jedoch gescheitert.

Die Konflikte in dem Familienunternehmen Tchibo reichen weit zurück. Nachdem der Gründer Max Herz 1965 gestorben ist, hat sein Sohn Günther das Familienunternehmen geführt. Unter den Söhnen gab es jedoch Streit um das Erbe. Hiervon war auch die Frau von Max, Ingeburg Herz, betroffen. Sie gehört übrigens zu den reichsten Menschen Deutschlands.

Der Streit eskalierte 2001 und Günther musste zurücktreten. Stattdessen haben Ingeburg und ihre Söhne Michael, Wolfgang und Joachim das Unternehmen geführt. Dennoch gab es weiter einen Streit um die Ausrichtung des Unternehmens. Dies hat zum Teil zu nachteiliger Lähmung der Unternehmenspolitik geführt.

Es dürfte interessant sein zu sehen, wie das Unternehmen sich nun im weiteren verhalten wird. Konfliktpotential dürfte weiterhin bleiben aber vielleicht nicht mehr so intensiv.


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Auch in der Welt der Wirtschaft zählen nicht einfach Zahlen und Fakten. Der erste Eindruck vermittelt Seriösität oder eben auch nicht.

Krawattenknoten public domain

Es mag sich zwar um ein vorschnelles Urteil handeln, wenn von dem Äußeren einer Person oder von einem Manager auf ihre Kompetenz geschlossen wird, doch oft ist dies so. Gerade in Deutschland gibt es ein ausgeprägtes Schubladendenken. Wer da einmal falsch einsortiert wird, hat es nicht so leicht, das Vertrauen wieder herzustellen. Deshalb sollten Sie in Ihrem Job durchaus auf ihr Äußeres achten. Dies hat verschiedene Dimensionen.

Kleider machen Leute: So sollten sie auf Ihre Kleidung achten. Mit Jeans und Karohemd werden die Erfolge leicht ausbleiben. Ein einfarbiger Anzug ist für Geschäftstreffen besser geeignet. Dunkel sollte er sein und wenn mit Streifen versehen, dann nicht zu auffällig. Bunte Hemden sind ein Tabu. Krawatte ist Pflicht. Es lohnt sich übrigens auch, sich mit aktuellen Trends der Krawattenbindung auseinander zu setzen. Die Krawatten sollten schlicht sein und nicht mit bunten lustigen Motiven bedruckt. Turnschuhe sind zwar nicht mehr so verpönt wie früher, haben aber in Kombination mit Anzug nichts verloren.

Beim Schmuck gilt Zurückhaltung zu wahren. Mehr als eine Uhr und ein Ring sollten nicht getragen werden. Die Uhr sollte nicht zu protzig sein. Viel und protziger Schmuck wirkt eher wie Rotlichtmilieu als wie ein seriöses Unternehmen. Ausgefallene Brillenmodelle gehören ebenso in den Privatbereich. Stattdessen sollten Brillen nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sondern ein kompetentes Auftreten unterstützen.

Auch die Frisur ist wichtig. Regelmäßige Haarpflege ist ein muss. Eine lange Mähne, zerzaustes Haar oder die bemüht verdeckte Halbglatze gehören nicht zu den Frisuren die akzeptabel sind. Ein regelmäßiger Friseurbesuch lohnt sich, ebenso wie eine Typberatung.


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Die Besonderheit des Falls Lidel wurde schnell eingeschränkt, als bekannt wurde, dass auch andere Unternehmen ihre Mitarbeiter bespitzeln. Nun wurde auch bekannt, dass die Telekom auf höherer Ebene ebenso verfuhr.

Telekom GNU-Lizenz für freie Dokumentation
Was dürfen Unternehmen und was nicht? Natürlich müssen die Arbeitgeber wissen, was ihre Arbeitnehmer so machen, doch dazu dürfen sie nicht alles tun. Manche Dinge sind grenzüberschreitend. Dies hatte Lidel eindrucksvoll bewiesen, hatte die Supermarktkette doch eigens Detektive eingestellt, die selbst den Toilettengang und private Beziehungen der Mitarbeiter_innen überwacht haben.

Nun ist jedoch auch die Telekom ins Fadenkreuz geraten. Einige Mitarbeiter_innen haben scheinbar brisante interne Informationen der Telekom nach außen weiterverkauft. Natürlich hat die Konzernspitze dann ein Interesse an Aufklärung. Was die Polizei nur in besonderen Fällen darf, darf die Telekom natürlich erst recht nicht. Dazu gehört die Überprüfung von privaten Telefonaten von Mitarbeiter_innen. Das hat die Konzernspitze jedoch offensichtlich getan.

Nun ist man bemüht die Sache aufzuklären und die Wogen zu glätten. Der Aufsichtsrat hat sich dabei hinter den Konzernchef Obermann und seine Bemühungen gestellt. Der Ex-Konzernchef Kai-Uwe Riecke wies dabei sämtliche Vorwürfe zurück. Sonderlich glaubhaft wirkt dies jedoch nicht. Schließlich haben andere schon bestätigt, dass der Auftrag von ganz oben käme. Damit sind Riecke als auch Zumwinkel sicherlich im Fadenkreuz der Aufklärungsermittluingen.

Dabei dürfte klar sein, dass es sich um schwere Fehler des Managements gehandelt haben dürfte. Ein Führung, die es nötig hat, ihre eigenen Mitarbeiter_innen derart zu bespitzeln, hat versagt. Leider scheint es oft spät aufzufallen, wenn das Management versagt, da die eigenen Fehler oft versucht werden zu vertuschen.


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Der Börsenexperte Wolfgang Gerke kritisiert Köhler scharf für seine Bemerkungen zur Finanzkrise. Dabei verfehlen beide streckenweise den richtigen Punkt.

Köhler und Bono public domain

Horst Köhler hatte sich im Stern zu der Finanzmarktkrise geäußert. Dabei kritisierte er einige Banken recht scharf für ihre Rolle in der Krise. So hätten viele Banken kein solides Geschäftsmodell. Diese Kritik hat er zum Teil auf die gesamte Bankenbranche ausgeweitet.

Nun hat Gerke sicherlich recht, wenn er feststellt, dass es einige unseriöse Entscheidungen gegeben haben mag und Manager die Fehler gemacht haben und dafür noch große Abfindungen erhalten haben und dies nicht auf alle Banken und Manager übertragbar ist. Unrecht hat er allerdings, wenn er das Problem personalisiert. Die Krise ist schließlich nicht durch einpaar Fehlentscheidungen einzelner zustande gekommen.

An dieser Stelle ist Köhler in seiner Kritik gegen den Vorwurf des Populismus zu verteidigen. Er hatte den Finanzmarkt als Monster bezeichnet, dass kontrolliert werden muss. Das mag zwar an den Heuschrecken-Vergleich von Müntefering erinnern, ist aber in seiner Grundstruktur sehr anders. Während Müntefering ökonomische Probleme Einzelpersonen oder Firmen anlasten wollte und diese auch noch mit Heuschrecken verglich, läuft das Argument von Köhler an dieser Stelle umgekehrt. Er entpersonalisiert das Problem, indem er die Struktur des Finanzmarktes kritisiert. Dort passieren schließlich Sachen, die eben nicht mehr von einzelnen oder Gruppen kontrolliert werden können.

Deshalb fordert Köhler ja gerade eine internationale Kontrolle der globalisierten Finanzmärkte. Ökonomien werden schließlich auch auf nationalstaatlicher Ebene kontrolliert, um Krisen besser in den Griff zu bekommen oder zu vermeiden. Dies ist eine Aufgabe, die der IWF auf internationaler Ebene teilweise erfüllen könnte. Die Institution ist meine Meinung nach jedoch weder demokratische noch Einflussreich genug, um eine solche Aufgabe wahrzunehmen. Um Krisen dieser Art verhindern zu können, bedürfte es einer starken, akzeptierten und handlungsfähigen Institution. Diese Institution zu schaffen, dürfte eine Aufgabe sein, mit der sich in den nächsten Jahrzehnten noch herumgeplagt werden dürfte…


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Nun ist bekannt geworden, dass die Deutsche Bahn scheinbar nach ihrer Privatisierung plant, bis zu 9000 Beschäftige in 30 unterschiedlichen Tochterfirmen unterzubringen.

Bahn Tower (c) Andreas SteinhoffDiese Art der Aufteilung könnte wichtige Konsequenzen für die Angestellten der Deutschen Bahn haben. Es ist schließlich noch nicht lange her, dass es zu starken Lohnkämpfen innerhalb der Deutschen Bahn gekommen ist. Mehdorn hat sich vehement gegen Lohnforderungen der GDL zur Wehr gesetzt. Die Ergebnisse wurden dann jedoch in Tarfiverträgen festgehalten, die sich mühsam erkämpft worden sind.

Da mutet es fast wie ein Trick an, wenn, wie nun bekannt wurde, die Bahn in bis zu 30 Tochterfirmen zerlegt werden soll. Dies hieße dann, dass für die bis zu 9000 Angestellten der Tochterfirmen die Tarifverträge nicht mehr gelten würden.

Deutsche Bahn Mitarbeiter public domainDie Deutsche Bahn hat hiermit schon in der Vergangenheit erfolg gehabt. So handelt es sich bei der DB Heidekraut um einen Ableger solcher Art. Dort gelten die Tarifverträge jedoch nicht und die DB konnte mit Lohndumping im Konkurrenzkampf um eine Strecke als Sieger hervorgehen.

Diese zunkünftige Aufgliederung der DB war dem neuen Arbeitdirktor der DB Norbert Hansen scheinbar schon lange bekannt. Kritisiert wird er von der SPD und GDL für seine Politik der Privatisierung und des Konkurrenzkampfes durch Lohndumping. Hansen weist die Kritik zurück und behauptet, dass es keine Tarifflucht geben würde. Mir scheint diese Behauptung jedoch mehr als Fadenscheinig. Es dürfte sich wohl nur um eine Frage der Zeit handeln, bis in den Tochterunternehmen zu deutlich niedrigeren Löhnen gearbeitet wird. Als positive Dreingabe dürfte Hansen die erschwerten Bedingungen des Arbeitskampfes sehen, wenn die DB in soviele Tochterunternehmen zergliedert wird.


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Nach der Entscheidung Hapag-Lloyd zu verkaufen geriet der Aufsichtsrat in Kritik und zog den Unwillen des größten Aktionärs von TUI auf sich.

tuiDas Ausichtsratmitglied Krumnov hatte die Entscheidung vorangebracht Hapag-Lloyd zu verkaufen. Damit sollte sich auf das Kerngeschäft Tourismus konzentriert werden. Dies hat vielen nicht gefallen und insbesondere John Fredriksen nicht. Bei ihm handelt es sich nun nicht um irgendeinen, sondern um den größten Einzelaktionär. Er fühlte sich veranlaßt die Politik des Aufsichtsrates zu ändern und Krumnov abzuwählen.

Zuvor hatte sich allerdings schon der zweitgrößte Einzelaktionär Alexej Mordaschow zusammen mit anderen Aktionären hinter Krumnov gestellt. Dies ist nicht verwunderlich, denn auch Mordaschow hat Interesse daran sich auf den Tourismus Bereich zu konzentrieren. Er würde gerne mit TUI den russichen Markt erobern.

Die Abwahl Krumnovs ist nur knapp gescheitert. Fast 43% waren für eine Ablösung. Dies ist auch insofern ungünstig, als dass es dem Aufsichtsrat schwer fällt Entscheidungen zu treffen, wenn ein großer Teil der Aktionäre kein Vertrauen zu den Entscheidungen hat. Nun liegt es also an Krumnov die Wogen zu glätten und wieder ein Klima herzustellen, in dem eine vernünftige Unternehmenspolitik betrieben werden kann.

Einige Stimmen hatten bemängelt, dass der Verkauf von Hapag-Lloyd zu dieser Situation, in der es eine angespannte Lage der Finanzwelt gibt, zu einem suboptimalen Verkaufserlös führt. Dennoch ist man bei TUI Willens, den Verkauf nun zügig abzuwickeln. Der erreichbare Preis auf dem Markt schein hinreichend angemessen. Ob Frenzel und Krumnov recht behält, wird sich dann wohl in den weiteren Jahren der Entwicklung TUIs zeigen.


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