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Management & Wirtschaft
 


Archiv: Auszeichnungen

Der Best Innovater Wettbewerb 2008 fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie statt. Mittlerweile handelt es sich um das fünfte Jahr in dem der Preis vergeben wird. Diesjähriger Gewinner ist Volkswagen.

Volkswagen New Beetle Käfer Quelle: Wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation

A.T. Kearney und die WirtschaftsWoche veranstalten den Wettbewerb. A.T. Kearney-Berater Jochen Graff begründet die Preisvergabe an Volkswagen wie folgt:

“Volkswagen besitzt eine klare Innovationsstrategie: Volkswagen als innovativste Volumenmarke der Welt zu etablieren. Die Verantwortung, Suchfelder für neue Innovationen zu definieren, ist fest auf Top-Management-ebene verankert und wird mittels eines ganzheitlichen und detaillierten Innovationsmanagement-Prozesses mit langfristigen und detaillierten Roadmaps umgesetzt”

Darüber hinaus sei man davon beeindruckt gewesen, dass VW den Modularen Querbaukasten (MQB) entwickelt hat und diesen in Zukunft als Rückgrat bei den Golf und Passat Automobilen einsetzen will. Diese Preisvergabe dürfte nicht überraschend kommen. Volkswagen hat sich schon oft durch seine Innovationsfreude hervorgetan. weiterlesen »


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Zum siebten Mal verleiht die Konrad Adenauer Stiftung den Preis soziale Marktwirtschaft. Dieses Jahr erhält Peter Wichtel den Preis.

Fraport Passagiermenge public domainPeter Wichtel ist der Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglied von Fraport.  Die Fraport AG ist die Betreibergesellschaft des Flughafens von Frankfurt. Fraport hatte 2007 einem Konzernumsatz von 2.329,0 Mio Euro. Der Konzern beschäftigte 2007 fast 30.000 Mitarbeiter_innen. Durch den Verkauf des Sicherheitsunternehmens ICTS Europe sank die Zahl auf 20.000. Ungefähr die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in Frankfurt. Damit ist Fraport ein wichtiger Arbeitgeber in Frankfurt.

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Deutschland ist damit schon seit sechs Jahren im Bezug auf Exporte Weltspitze und das für 2008 gegen die Erwartungen.

Export Deutschland GNU-Lizenz für freie DokumentationDeutschland hat schon in den vergangenen Jahren mit seinen Exporten weltweit glänzen dürfen. Für 2008 wurde jedoch prognostiziert, dass Deutschland nicht mehr an der Exportspitze stehen dürfte. Unerwartete Entwicklungen haben diese Erwartungen jedoch enttäuscht. So wurde China für 2008 an der Spitze gesehen. Das dürfte sich nun ändern und China wird Deutschland wohl erst 2009 an der Spitze ablösen.

Schuld an der veränderten Erwartung sind die Finanzkrise und der schwache Dollar. Die Finanzmarktkrise hat Deutschland deutlich weniger hart getroffen als China. China ist schließlich stärker Abhängig von den USA als Deutschland. Außerdem produziert China für den Export viele Textilien, Elektronik und ähnliches. Dabei handelt es sich um Güter an denen früh gespart wird. Deutschland dahingegen exportiert eher im Bereich Maschinen.

Der starke Euro führt zwar im Grunde genommen dazu, dass deutsche Produkte teurer werden aber auch zu einer Stärkung des Exportvolumens. Der Vergleich wird schließlich in Dollar gemacht. Ohne die Abwertung des Dollars gegenüber des Euros hätte Deutschland nur ein Plus von 6% gehabt. Mit der Dollarabwertung jedoch ein Plus von über 20%.

Langfristig ist dies allerdings meiner Meinung nach kein Grund zu Freude. An den USA lässt sich sehen, dass der schwache Dollar zu einem größeren Export geführt hat, da die US-Produkte billig sind und somit sehr gefragt. Wenn der Euro zu stark wird, werden die europäischen Produkte zu teuer und sie werden nicht mehr nachgefragt. Das dürfte einigen Firmen schon jetzt Anlass zur Sorge sein.


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Die Globalisierung hat für viele Vorteile aber nicht für alle. Das weiß auch Joseph Wilhelm (Gründer von Rapunzel) und will deswegen mit dem Preis eine Richtung vorgeben.

Im Zuge der Globalisierung verdichten sich die Kommunikationswege, die Verkehrswege und auch der Handel. Dies bietet für viele Menschen ökonomische und soziale Perspektiven. Leider ist das nicht für alle der Fall. So gibt es auch viele Verlierer der Globalisierung und demnach auch eine sehr große Armut. Joseph Wilhelm hat sich schon früh mit Themen dieser Art auseinandergesetzt und versucht auch mit seinem eigenen Unternehmen einen Beitrag zur ökologischen und sozialen Gestatung der Globalisierung beizutragen.

Um nicht einfach nur ein gutes Beispiel zu sein, hat er nun den “One World Award” ins Leben gerufen. Er soll nachhaltige Entwicklungen Fördern, indem Engament ausgezeichnet wird, das ökonomisch, ökologisch und soziale ist. Der Preis wird zum ersten Mal am 19. Juni 2008 von der Federation of Organic Agriculture Movements e.V. (IFOAM) in Italien verliehen. Der Preist ist dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Dabei ist die IFOAM Schirmherrin. Die Jury wird bestehen auch WIlhelm selbst und Vandana Shiva und Egzeabher die beide den alternativen Nobelpreis gewonnen haben. Außerdem wird der Jury noch IFOAM Vizepräsident
Alberto Pipo Lernoud angehören.

Der Preis soll alle zwei Jahre vergeben werden. Es bleibt zu hoffen, dass es ihm tatsächlich möglich sein wird positive Impulse zu setzten und an die soziale Verantwortung von Unternehmen zu erinnern.


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Das Forbes Magazin ermittelt jedes Jahr die reichsten Menschen der Erde. Dieses Jahr führt nach 13 Jahren nicht mehr Bill Gates die Liste an.

Reichster Mensch ist nach der neuen Erhebung Warren Buffett. Das Jahr 2007 hate durch seine Finanzkrisen ein wenig Wirbel in die Liste der Reichsten gebracht. Buffett gilt als jemand, der auch in Krisen gute Entscheidungen trifft. Deshalb sind die Werte seiner Aktien gestiegen. Damit hat er in einem Jahr immerhin 10 Milliarden Dollar “verdient” (da wirken die Debatten um zu hohe Managergehälter doch geradzu lächerlich). Somit besitz er nun nicht merh 52, sondern 62 Milliarden Dollar. Bill Gates hat dahingegen einiges an der Börse verloren. Seine Aktien sind gesunken. Schuld dürfte auch der Ärger mit Yahoo gewesen sein. Ansonsten hätte Gates nicht 58 Milliarden Dollar sondern deutlich mehr. Buffett ist übrigens mit Gates befreundet und spendet den größten Anteile seines Vermögens an die Siftung der Gates.

Hier nun aber die Liste der TOP10:

  1. Warren Buffett
  2. Carlos Slim Helu
  3. William Gates III
  4. Lakshmi Mittal
  5. Mukesh Ambani
  6. Anil Ambani
  7. Ingvar Kamprad
  8. KP Singh
  9. Oleg Deripaska
  10. Karl Albrecht

Reichste Frau ist übrigens Lilane Bettencourt auf Platz 17. Das verwundert nicht, wo doch deutlich über 90% des Reichtums in Händen von Männern ist.

Und hier noch ein kurzer überraschender Ausschnitt aus einem Interview von CNN mit Buffett:

BUFFETT: Sure. But I wouldn’t raise the 12-point and a fraction payroll tax, I would raise the taxable base to above $90,000.

DOBBS: That’s a progressive idea. In other words, the rich people would pay more?

BUFFETT: Yeah. The rich people are doing so well in this country. I mean, we never had it so good.

DOBBS: What a radical idea.

BUFFETT: It’s class warfare, my class is winning, but they shouldn’t be.


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Im Rahmen einer Studie von Junge Karriere des Handelsblatts und der Corporate Research Foundation wurden die Top Arbeitgeber des Jahres 2008 ermittelt.

Es wurden 88 deutsche Unternehmen, die sich beworben haben, untersucht und bewertet. Dabei ging es um die Güte in den Bereichen: Jobsicherheit, Marktführerschaft, Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und letzlich noch Work-Life-Balance. Dabei ist ein Ranking herausgekommen, dessen Top10 ich ihnen nicht vorenthalten möchte.

Platz 10: Abbott

Platz 9: Deutsche Bahn (man soll es aufgrund der Streiks in letzter Zeit nicht meinen, aber es ist so)

Platz 8: Philip Morris (trotz der Raucherverbote die mittlerweile beschlossen sind)

Platz 7: Dell

Platz 6: Schwäbisch Hall

Platz 5: Sanofi-Aventis Deutschland

Platz 4: Bosch Rexroth

Platz 3: Citibank Privatkunden

Platz 2: Deutsche BP

Platz 1: Carl Zeiss

Falls sie also auf der Suche nach neuen Entfaltungsmöglichkeiten sein sollten, lohnt sich sicherlich ein Blick in die Studie, bei der die einzelnen Kategorien genauer beschrieben und bewertet sind. Ob es da unbedingt ein Unternehmen aus der Top10 sein muss, ist nicht ausgemacht. Ein Job im Ausland ist übrigens auch nicht zu verachten. Da wird es auch sicherlich noch ein paar Unternehmen geben, die weiter oben anzusiedeln wären, als es die Top10 der deutschen Unternehmen erlaubt.


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Die PureLink GmbH aus Deutschland kooperiert mit den “Best of Innovations Award” Gewinner in diesem Jahr.

BluRay Lizenz: CC-BY-SA-2.5 und GFDLDie Ereignisse der letzten Zeit haben in der Konkurrenz um den DVD Nachfolger einen Sieger hervorgebracht: BluRay. Damit ist die HD-DVD wohl aus dem Rennen. Dies ist spätestens klar, seitdem Toshia die Player-Produktion einstellt und Universal und Paramount in der Zukunft ihre Filme auf BluRay Discs veröffentlichen wollen.

BluRay speichert Datemengen von um die 50GB, was in etwas 10mal soviel ist, wie auf eine normale DVD passt. Damit ist sie als Datenquelle für hochauflösende Filme geeignet, die dann auch von Fernsehgeräten mit HD (high densitiy) genutzt werden können.

Für das Unternehmen PureLink zeichnet sich mit der Entwicklung der Videobranche eine erfolgreiche Zukunft ab. So kooperiert PureLink mit OWLink. Das Unternehmen OWLink hat  für ihre Digital-Light-Link-Technologie, mit der die großen Datenmegen der neuen Discs für HD-Videos optimal optisch übertragen werden können, einen Preis bekommen.

Die Übertragung funktioniert ohne Kompression und unterstützt auch HDCP, einen Kopierschutz, der von Hollywood gefördert wird. Kopierschutzmechanismen werden für gewöhnlich recht schnell ausgehebelt, doch PureLink dürfte auf dem europäischen Markt eine sichere Zukunft haben.


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Die kürzlich eröffnete BMW Welt wurde von der Initiative “Deutschland – Land der Ideen” als “Ausgewählter Ort 2008″ ausgezeichnet.

BMW Welt, © flickrBei der Initiative handelt es sich um eine Unternehmung die im Sinne der AG Deutschland aus einer Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft besteht, die dazu dient nationale ökonomische Interessen zu verfolgen. Geführt wird die Initiative von Personen der Wirtschaft wie dem Vorsitzenden des BDI Jürgen R. Thumann, der auch Vorsitzender der Initiative ist und Personen der Politik wie Horst Köhler oder Steinmeier. Die Initiative ist – neben der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – ein weiteres Beispiel dafür, wie es um die Unabhängigkeit der Politk von der Wirtschaft bestellt
ist. Im nationalen Interesse sind beide Gruppierungen geeint und wollen den Eindruck erwecken, als sei ihr Lobbyismus im Interesse aller. Dabei geht es zumeist um Beeinflussung der Politik im Interesse einzelner, Wettbewerbsvorteile und Überdeckung von Interessensgegensätzen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die BMW Welt so schnell ausgezeichnet wurde. Dass BMW interesse an der Vermarktung der eigenen Marke hat ist nicht verwunderlich und auch legitim. So können sie gerne einen Unterhaltungswelt bauen, bei der Konzerte, Ausstellungen, Museum, Seminare und Empfänge alle nur der Werbung dienen. Doch wo sonst gefordert wird, dass die Politik sich aus der Wirtschaft fernhalten sollte und dem Markt das Geschehen überlassen soll, bildt sich ein Interventionismus aus der dazu noch mit anti-liberalen nationalen Beitönen vermengt ist. Wenn deutsche Produkte gut sind, müssen sie nicht durch deuscthe Politik protegiert werden, dann setzten sie sich auf dem Markt durch. Förderung können eher die gebrauchen, die nicht eh schon die finaziellen Mittel haben, um ihre Interessen durchzusetzen.


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Logo von BayerBayer-Chef Werner Wenning (61) ist vom „Manager Magazin“ zum „Manager des Jahres 2007“ gewählt worden. – Herzlichen Glückwunsch.-

Die Jury würdigt damit Wennings konsequenten Umbau des Bayer-Konzerns. Wenning, der 2002 zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wurde, hatte die schwächelnde Gesundheitssparte neu aufgestellt und die Chemieabteilung in die Gesellschaft Lanxess ausgegliedert. Auf seine Initiative hin übernahm Bayer im März 2006 das Berliner Pharmaunternehmen Schering.
Im Jahr 2007 kann Bayer mit einem Erlös von 7,79 Milliarden Euro sowohl die Vorjahresbilanz (7,46 Mrd.) als auch die Prognosen der Analysten übertreffen. Natürlich profitiert auch der Vorstandsvorsitzende: Werner Wenning wird dieses Jahr rund 2,4 Millionen Euro verdienen. „Wir gehen optimistisch in die nächsten Monate“, verkündete er in einem Interview Anfang des Monats. Bei diesem Jahresgehalt gibt ers auch kein Grund pessimistisch in die nächsten Monate zu gehen.
Trotz der guten Zahlen hat Bayer ein Sparprogramm im Bereich „Bayer Material Science“ angekündigt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollen rund 300 Millionen durch „entsprechende Kostenentlastungen“ eingespart werden.
Indessen steht nicht alles bei Bayer zum Besten. So nahm der Konzern das Herz-Medikament „Trasylol“ nach der Veröffentlichung einer negativen Studie aus den USA vorübergehend (?) vom Markt. 2004 hatte der Konzern seine Erwartungen für den Spitzenumsatz des Medikaments mit 500 Millionen Euro angegeben. „Trasylol“ wurde vor allem zur Reduzierung des Blutverlusts bei Herzoperationen genutzt. Laut der im „New England Journal of Medicine“ veröffentlichten Studie verdoppelt es das Risiko eines Schlaganfalls; auch die Gefahr von Nierenversagen steigt beträchtlich.


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