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Management & Wirtschaft
 


Bessere Leitungsqualitäten mit mehr Menschenkenntnis

Autor: Markus
abgelegt in: Management, Unternehmenspolitik

Wenn man Aufgaben in Führungsrollen übernommen hat, stellt sich immer auch die Frage, wie man eine optimale Personalentwicklung erreichen kann. Dies ist nicht einfach mit abstrakten Prinzipien getan sondern es bedarf auch einiges an Menschenkenntnis.

Wichtig um Missverständnisse zu vermeiden, ist es sicherlich, die grundsätzlichen Einstellungen der Mitarbeiter_innen zum Leben zu kennen. Das vermeidet unnötige Konflikte die nicht nur persönlich sondern auch die Arbeit belasten. Ebenso ist es wichtig Ängste der Mitarbeiter_innen zu erkennen und ernst zu nehmen. Eine häufige Angst ist es z.B., dass man nicht gebraucht wird. Welche Existenzberechtigung hat man eigentlich im Unternehmen. Dies sind Ängst die sich oft auch aus anderen Quellen als dem Arbeitsverhältnisse speisen. Deshalb sind sie wohl nie ganz zu bekämpfen. Aber im Bezug auf den Job muss dem Arbeitnehmer klar gemacht werden, dass er und seine Arbeit wichtig für das Unternehmen sind. Das entspannt und motiviert die Person.

Für einige Entscheidungen ist es auch wichtig den Menschentyp zu kennen: handelt es sich um notorische Nörgler oder zu selbstzufriedene Mitarbeiter_innen. Es muss schließlich ein Maß gefunden werden, dass die Arbeitnehmer_innen zufrieden sind, aber sich darauf nicht ausruhen. Es braucht auch Anreize. Wer zu selbstzufrieden ist, braucht auch mal klare Kritik oder weiter Verantwortungen. Wer immer unzufrieden ist, den wird man auch nicht zufrieden machen können. Hier also nicht vergebliche Mühe verschwenden.

Eine gute Zusammenarbeit ist wichtig. Die Mitarbeiter_innen sollten sich mit ihren Problemen nicht vor Ihnen verstecken müssen. Auch sind unötige Machtspiele zu vermeiden. Konstruktive Zusammenarbeit wird behindert durch Machtspiele. Klar ist, dass beide Seiten über Macht verfügen aber die Kompetenzen sollten dennoch letztendlich klar verteilt sein.

Nun noch 5 Tipps zur Verbesserung der Menschenkenntnis:

1. Betreiben sie small talk und interessieren sie sich für ihre Mitarbeiter_innen.

2.  Erkennen sie Verhaltensmuster.

3.  Gehen sie unterschiedlich mit unterschiedlichen Menschentypen um.

4.  Binden sie ihre Menschenkenntnis den Mitarbeiter_innen nicht auf die Nase. Ihre Einschätzung ist schließlich subjektiv und könnte unnötige Konflikte heraufbeschwören.

5. Überprüfen sie ihre Erkenntnisse regelmäßig, denn Menschen können sich ändern.


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