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Allianz hat weiter Ärger mit der Dresdner Bank

Autor: Markus
abgelegt in: Management, Strategie, Unternehmenspolitik

Trotz des Umstandes, dass die Allianz die Dresdner Bank mittlerweile verkauft, liegen die Lasten der Dresdner Bank schwer auf der Allianz.

Dresdner Bankgebäude quelle: wikipedia GNU-Lizenz für freie Dokumentation2001 hat die Allianz die Dresdner Bank für 24 Milliarden Euro gekauft. Die Hoffnungen, die damit verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Dies hat dazu geführt, dass die Allianz sich wieder von der Dresdner Bank trennen wollte. Die Commerzbank hat sich als Käufer für die Dresdner Bank gefunden. Der Verkaufspreis liegt bei 10 Milliarden Euro. Ein deutlich geringerer Preis, als der zu dem gekauft wurde.

Da der Verkaufspreis in Form von Aktien ausgezahlt werden soll, könnten sich noch weitere Schwierigkeiten ergeben. Im Zuge der Finanzkrise ist der Wert der Commerzbank Aktien gesunken und der Aktienanteil der aufgewandt werden muss steigt. Eine Beteiligung von über 30% sollte jedoch ausgeschlossen werden. Beide Unternehmen sind jedoch optimistisch, dass diese Grenze nicht überschritten wird.

Das Ergebnis der Allianz fiel nun im dritten Quartal um vier Milliarden Euro schlechter aus als im Vorjahr. Die Allianz hat somit einen Verlust von 2 Milliarden Euro. Diese Größe ist zwar noch deutlich geringer als das, was an dem Finanzmarkt erwartet worden ist, schlägt sich aber dennoch auf die Kurse nieder. Allein die Dresdner Bank verzeichnete im dritten Quartal einen Verlust von 1,2 Milliarden Dollar und verursacht weitere 1,4 Milliarden Minus durch verkaufsbedingte Abschreibungen.

Insgesamt wird die Allianz sicherlich froh sein, wenn sie ihr Sorgenkind endlich an die Commerzbank abgetreten haben werden. Die Verluste durch die Dresdner haben schließlich auch Arbeitskapazitäten gekostet, die vielleicht besser im Hauptgeschäft untergebracht gewesen wären.


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